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ERP-Podcast
#110b - Quereinstieg in die ERP-Beratung - ein Interview mit Julian Wendelken von der CVS Ingenieurgesellschaft mbH Alphaplan ERP
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Dies ist eine Folge für alle, die sich fragen, wie Weiterbildung auch innerhalb eines ERP-Haus funktioniert und ob der Beruf des ERP-Consultants vielleicht auch für Sie selbst ein toller Beruf sein kann.

Viel Vergnügen!

Empfehlungen:

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Wenn Ihnen unsere Folgen gefallen, dann freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Ihrer Wunschplattform, damit auch andere auf diesen Podcast aufmerksam werden und wir das Angebot weiter verbessern können. Zeitaufwand: 1-2 Minuten. 

In diesem Sinne: keep connected. 

Herzlichst
Ihr
Axel Winkelmann 

Transcript:

ERP-Podcast, Folge 110, zweiter Teil. Quereinstieg in die ERP-Beratung. Ein Interview mit Julian Wendelken von der CVS-Ingenieurgesellschaft MbH Alpha Plan ERP.

Dies ist eine Folge für alle, die sich fragen, wie Weiterbildung auch innerhalb eines ERP-Hauses funktioniert und ob der Beruf des ERP-Konsultants vielleicht auch für sich selbst ein toller Beruf sein kann. Viel Vergnügen. Herzlich willkommen zum ERP-Podcast.

Dem Podcast für alle, die sich aktiv mit dem Einsatz und der Gestaltung von Unternehmenssoftware und den daraus entstehenden Veränderungen und Potenzialen in Unternehmen auseinandersetzen wollen. Mit diesem Podcast möchte ich Sie mit eigenen Gedanken und Interviews bei der Gestaltung moderner IT-Konzepte nebenbei, also zum Beispiel beim Spazierengehen oder Autofahren, begleiten. Damit möchte ich Ihnen in dieser von technologischen Veränderungen geprägten Zeit Informationen anbieten, die sich in Zeitschriften, Fachbüchern und wissenschaftlichen Artikeln in dieser Form nicht darlegen lassen und für die sich im hektischen Alltag ohnehin nicht die Zeit findet.

Mein Name ist Axel Winkelmann. Ich bin Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg. Ja, herzlich willkommen zurück zum ERP-Podcast.

Wir sind im zweiten Teil einer ganz spannenden, einer sehr lebhaften Folge. Ich freue mich, dass ich heute hier am Mikrofon Julian Wendelken haben darf und kann. Er ist von der Pike, das kann man wirklich sagen, von der Pike gelernter Einzelhändler.

Also Einzelhandel wirklich ganz unten, nämlich auf dem Wochenmarkt, hochgearbeitet über den Filialhandel, angekommen bei einem ERP-Hersteller, bei CVS, Alphaplan ERP. Und ja, jetzt ist mein großes Thema und da möchte ich heute natürlich gerne reingehen, wenn man sozusagen als Fachfremder erstmal in die Welt von ERP reinkommt. Wie geht man damit um? Wie wird man aufgenommen? Denn wir haben alle das Problem in der IT, dass wir eigentlich viel zu wenig Leute haben und vor allen Dingen viel zu wenig Leute, die man auch auf alle Projekte setzen kann, mit denen man etwas machen kann.

Ich weiß, dass wir sehr viele gute Leute haben. Ich habe das Gefühl, Herr Wendelken ist auch einer davon und ich freue mich, dass wir da heute ein bisschen darüber sprechen können, wie so ein Unternehmen damit umgeht und wie man selber damit umgeht. Herzlich willkommen zurück hier im ERP-Podcast.

Ja, schönen guten Tag, Prof. Dr. Axel Winkelmann. Ich freue mich wieder da sein zu dürfen. Ich muss da schon ein bisschen lachen.

Ich habe meine Momente, könnte man sagen. Ja, Sie hatten es auch schon angesprochen. Ich bin bei der CVS in Söniowska sehr fast beschäftigt, mit dem ERP-System Alphaplan, mittlerweile in der fünften Version und habe nach einer sehr interessanten und lebhaften Odyssee eben vom Einzelhandel bis zum Großhandel, wo man Expertise in den Bereichen halt sammeln kann und stehe nun ganz frisch gebacken als ERP-Konsultant bei der CVS in Söniowska vor.

Also jetzt muss ich Ihnen noch ein Geheimnis verraten. Bei mir hat dieses Jahr auch ein toller Mitarbeiter, muss ich wirklich sagen, angefangen, der selber aus einer Edeka-Familie stammt, der seine Ausbildung bei ALDI gemacht hat und dann auch wie Sie sozusagen in den wirtschaftsinformatischen Bereich eingetaucht ist, bei uns auch das ERP-Labor verantwortet. Und es macht ganz viel Spaß, mit Leuten auch und insbesondere zu tun zu haben, die eben nicht nur rein akademisch beigebrachtes Wissen mitbringen, sondern darüber hinaus eben auch genau dieses Fundament aus der praktischen täglichen Arbeit mitbringen.

Ich glaube, das ist ein Riesenvorteil, oder? Definitiv. Wir bei CVS, beziehungsweise gerade im Bereich des Consultings, ich würde nicht sagen zwingend unterscheiden, aber wir blicken halt nicht nur rein auf eine akademische vorhandene Struktur, beispielsweise in Form eines Studiums, sondern es ist vom Vorteil, wenn man Fachkenntnis natürlich hat und bei dem Stichwort SQL nicht gleich zusammenzuckt. Was ist das? Aber eben auch die Kenntnisse über Geschäftsprozesse, wie die aussehen können, gerade wenn man ein, zwei Firmen durchlaufen hat, also auch verschiedene.

Es ist ja so in der Natur der Sache, dass gerade im Mittelstand und in kleinen Firmen, ohne das jetzt negativ zu sagen zu wollen, aber jeder für sich die beste Lösung ja irgendwie erschlossen hat, damit eben umgehen zu können. Meiner persönlichen Meinung nach finden sich im Handel, ob im Einzelhandel oder im Großhandel, sofern durch persönliches Engagement getrieben, also ein inneres Feuer zur Weiterentwicklung, das Stichwort ewiges Lernen, das fließt dann alles damit rein, aber ganz häufig sehr, sehr fähige Männer und Frauen zu finden sind, die diese Hands-on-Mentalität hatten. Wir hatten letzte Woche ja zum Beispiel darüber gesprochen, wie schnell kann so etwas umgesetzt werden.

Am Ende des Tages ist das eine 50-50-Leistung, sowohl von den Unternehmen, die ein neues System integrieren wollen, das heißt, dass das neue System auch getestet werden muss, bevor man so an den Echtstart geht oder eben dann eben die anderen 50% bei einem selbst zu finden sind und ja, dass man da dann entsprechend anpacken kann, so ein gewisses, nennen wir mal plakativ so Machergen. So, jetzt kommt das Machergen in so ein Unternehmen rein. Wir haben zum Abschluss letzte Woche schon mal darüber gesprochen, wie Ihr erster Tag war.

Wer das hören möchte, möge eine Folge zurückspringen. Ich verrate aber, er war sehr gut. Und jetzt sind Sie zwei Monate bei CVS.

Was haben Sie erlebt? Wie hat sich Ihr Reinkommen in das, was Sie tun, für Sie gestaltet? Also zum einen, ich hatte es ja schon angedeutet, mein erster Tag war wirklich grandios. Meiner Meinung nach definitiv darauf zurückzuführen von den Kollegen, die so eine 100% Akzeptanz wirklich gelebt haben. Also man wurde nicht begutachtet von wegen, ach, das ist jetzt der, der kein ITler ist, sondern man wurde auch genommen als vollwertiges Mitglied in der Akzeptanz eben von wegen, seine Fachdisziplin ist vielleicht nicht die IT, aber eben meinetwegen Geschäftsprozesse bzw.

in meinem Fall halt eben so der Bereich Wirtschaftspsychologie. Sie haben immer so einen schönen Begriff dafür. ERP-Systeme sind eine sozio-technische Problemstellung.

Da fließt natürlich dann auch einiges meinerseits halt nochmal mit rein. Aber wie dann schon nachher gelang, ich kann es quasi so herleiten, nach dem Vormittag ging man dann direkt in die Ausbildung bzw. in das erste Ausbildungsgespräch, wo einem dann ein Fahrplan gegeben wurde, wie er selbst arbeiten, also ich kann es jetzt nur vom Consulting beschreiben, aber wir arbeiten halt mit Meilenstein.

Das heißt, es wurde einem dann erklärt, so bis zu dem Zeitpunkt musst du dies und jenes können. Viele, alle eben durch Eigenstudium, aber auch durch Unterstützung des Arbeitgebers bzw. der Kollegen.

Also hier findet dann eine Ausbildung an der Front statt. Ich werde dann häufig mitgenommen von Kollegen, die dann zu Kunden fahren bzw. wenn es um ein Upgrade geht, also das Ziel ist auch nicht, direkt ERP-Systeme anpassen zu können bzw.

zu implementieren, sondern bei mir verhält es sich so, dass wir sagen, für das erste Jahr ist das Ziel eben Upgrades fahren zu können. Für diejenigen, die dann meinetwegen eine Vierer-Version haben, dass man die dann auf eine Fünfer-Version upgraden kann, um dann wirklich didaktisch anhand von kleinen Problemstellungen zu großen oder Herausforderungen, wie man es dann immer betiteln möchte, herangeführt zu werden. Dazu kommt dann eben, idealerweise ist man halt eher extrovertiert als introvertiert veranlagt.

Ich hatte letzte Woche schon angesprochen, dass das ja nicht nur rein technische Herausforderungen sind, sondern, nennen wir mal einen fiktiven Namen, die eher nach 52, ja auch an das System herangeführt werden muss. Sprich, durch Seminare, durch Ausbildungen. Auch das machen wir zum Consulting, beziehungsweise teilweise von Kollegen aus dem Support.

Und das sind dann quasi die Aufgabenstellungen. Also man wird so nach und nach herangeführt. Innerhalb des ersten Jahres gibt es halt eben drei Meilensteine.

Wir arbeiten da auch nicht irgendwie halbherzig mit einem Trainee-System, sodass man dann gefühlt in viereinhalb Jahren als Trainee dahängt, sondern das ist schon verbindlich, dass man sagt, das ist der Stein zu dem Zeitpunkt, das musst du dir selber aneignen. Wenn du Hilfe brauchst, frag, beziehungsweise wir geben dir hier halt Hilfestellung. Das ist zumindest aus meiner Erfahrung heraus halt eher der seltenste Fall bei Firmen gewesen, wo ich herkam.

Das hatte ich nur von dem vorangegangenen Arbeitgeber, aber auch nicht in dem Ausmaß. Also es ist ja jetzt auch schon eine Nummer, wenn man in diesen ERP-Bereich reingeht. Ich habe einerseits technische Dinge, die ich verstehen muss.

Ich habe andererseits technisch-betriebswirtschaftliche Dinge in Form des ERP-Systems, was ich lernen muss. Und dann habe ich aber auch noch die blöde Betriebswirtschaftslehre der potenziellen Kunden, beziehungsweise Anwendungsunternehmen, die vielleicht noch ganz anders ticken und die mir sagen, also wir machen das so und so und so und so und das hat auch so im System zu sein. Punkt.

Also es sind eigentlich drei Welten, die natürlich in der Software alle miteinander verschmelzen, aber ich muss schon ganz schön fit sein und fit gemacht werden, um damit umgehen zu können, oder? Also dessen sollte man sich halt bewusst sein, dass gerade das Consulting halt keine klassische Sachearbeit ist. Also ich habe da keinen, ich komme da immer miteinander, heißt das 9 to 5 oder 5 to 9, aber ich glaube, Sie und die Zuhörer wissen, was gemeint ist. Das heißt, um das anhand meines eigenen Beispiels mal zu erläutern, mein Tag beginnt morgens um 5 und endet um 23 Uhr.

Dazwischen habe ich dann noch ein bisschen Zeit für die Familie, aber ansonsten steht halt die eigene Ausbildung im eigenen Studium halt vorrangig, man muss die Sachen halt angehen, dieses gewisse Machergehen. Und auch ich wurde ja nicht genommen, weil ich, gut, die Hörer können es jetzt nicht sehen, ich habe eine Glatze und einen schönen Bart, ich wurde nicht fürs Aussehen genommen, sondern weil ich damit überzeugt habe, dass im Zuge meines Lebenslaufs der rote Faden eher für ihn gegeben ist, dass ich mir Sache selbst erschließen kann, sondern man ist halt sein eigenes Glückesschmied, mal so eine Metapher in den Baum zu stellen. Und das wird zumindest auch bei der CVS, der Signals-Gesellschaft gesucht, beziehungsweise im Consulting, und da passte ich halt rein und konnte überzeugen.

Hat man Ihnen dann am ersten Tag sozusagen ein Blatt Papier gegeben mit einzelnen Aspekten, die zu lernen sind? Sie haben gesagt, Sie sind sehr zufrieden, das heißt, in der letzten Woche haben Sie mal erzählt, wie Sie Reisekaufmann ursprünglich gelernt haben und die Ausbildung eigentlich eher, sage ich mal, ein Feigenblatt war als eine richtige Ausbildung, wenn ich es richtig verstanden habe. Das ist hier nicht der Fall. Also meine Beweggründe, bei der CVS anzufangen, sind mannigfältig, sagen wir es mal so.

Aber um hier mal noch darauf zu verweisen, die CVS ist seit 2018 auch Treiber der Digitalisierung. Ihre Frage mit dem Blatt noch kurz zu beantworten, also ein Blatt habe ich nicht bekommen. Ich habe einen Laptop zur Verfügung gekriegt, den hat man halt stets dabei.

Das ist dann eben der digitale Blog, wenn man so will. Wir arbeiten mit Teams, also für die, die es eben nicht kennen, von Microsoft, bietet halt, ich sage mal ganz galant gesagt, das Facebook für Unternehmen. Also ich habe dann die Möglichkeiten im Bereich von verschiedenen Communities, von Clustern, auch ein eigenes Wiki zu hinterlegen und innerhalb der Firma so ziemlich jeden anzusprechen, ob jetzt per Telefon oder eben per Chat, wo dann die persönlichen Präferenzen eben liegen.

Also ich habe da sehr viele Kanäle gekriegt, die halt nicht analog sind, um mir entweder Wissen selber zu ziehen oder eben Leute ansprechen zu können. Man hat natürlich, es gibt sowas wie eine Skillliste, das wird einem an die Hand gegeben, wo man sagt, innerhalb deiner Ausbildung sind das so angefangen bei, ich meine, das müsste auch von Microsoft sein, Visio, also um Roadmaps und Prozessabläufpläne darlegen zu können, bis hin halt eben zu auch IT-bezogenen Kontexten, gesagt. Also ich hatte es ja schon mal angesprochen, der sogenannte SQL-Server oder beziehungsweise das Management und die Verwaltung eines solchen, die fließen halt da mit rein.

Und das untergliedert sich dann in Prioritäten, die dann da auch dargelegt sind. Also man hat alles, was man wissen muss, wird dann nach und nach an die Hand gegeben, beziehungsweise man hat, wenn man will, von gleich am Anfang auf alles Zugriff, sodass das dann eben die Mischung macht. Aber der Ablaufplan, der wurde mir vom ersten Tag an beziehungsweise eigentlich schon im Zuge meines Bewerbungsgesprächs, der Regen nimmt sich da mal ausgesprochen viel Zeit für, um da auch wirklich in den Dialog zu gehen und die Leute persönlich kennenzulernen.

Innerhalb meines, ich glaube, meinem Bewerbungsgespräch gegen drei Stunden wurde dann auch dieser Fahrplan schon mal angeteasert, im Groben dargelegt. Und das ist dann eigentlich nur die Verlängerung eben aus diesem Gespräch gleich am ersten Tag. Das folgt dann von Woche zu Woche, dass ich würde sagen zu 95 Prozent die Ausbildung mit Kollegen eben stattfinden, also mit denen man auch wirklich eins zu eins zusammenarbeitet, die einem das System erklären, beziehungsweise dann immer wieder gepaart mit Zeit für Eigenstudien, um dann sich das selber zu erschließen.

Jetzt weiß ich, dass Sie für Ihre Kunden ein Schulungscenter haben. Also Sie sitzen ja in Bremen als Firma, aber Sie haben in Starnberg noch einen wunderschönen Standort. Kommen Sie selber auch in den Genuss, geschult zu werden auf Ihrem eigenen ERP-System? Ja, wie gesagt, das hatte ich ja eben schon angesprochen.

Da finden innerhalb dieser sogenannten Meilensteine, die ich ja schon benannt hatte, gibt es dann einzelne Termine, die einen dann darauf vorbereiten, also Vorabnahmen quasi. Und ich glaube, jetzt muss ich mal kurz aus dem Gedächtnis, wie meine ersten Termine kamen, Mitte November bin ich selbst zum Beispiel in Starnberg, wo wir ja auch einen Schulungsraum haben, beziehungsweise im Erzentrum würde ich sagen, haben wir einen Schulungsraum innerhalb des Gebäudes, wo ich dann mit Kollegen zusammen tätig werde. Aber die Ausbildung dahinten ist eben zweiseitig, also zum einen im eigenen Studium und zum anderen eben durch die Kollegen.

Jetzt haben wir den Blick eben auf Sie geworfen, auf Ihre Ausbildung, aber natürlich, wenn Sie neuen Kunden haben, dann müssen, also abstrakt gesprochen, muss der Kunde geschult werden, aber hinter dem Kunde stehen natürlich die Mitarbeiter des Kunden. Wie sieht typischerweise so eine Weiterbildung sozusagen für das Unternehmen aus? Also das geht ja los bei einem generellen Verständnis, von was Digitalisierung eigentlich ist, bis hin zu, wie haben Sie die eben genannt, Lieschen Müller 43, die Irmgard 50, die bislang noch nie Berührung mit integrativer Software gehabt hat an der Stelle. Also wir haben da nicht das Universal-Seminar oder den Universal-Workshop, je nachdem, ob das bei uns stattfindet oder eben beim Kunden, sondern die Seminare unterteilen sich halt eben in fachspezifischen Punkten, aber das, was Sie ansprechen, das findet, die Sinnhaftigkeit der Digitalisierung findet häufig vor Ort statt, in den Workshops, nachdem dann der Kontakt über den Vertrieb hergestellt wurde und man dann die ersten Workshops dort hält, kommt zwangsläufig die Frage irgendwann auch so, was brauchen Sie, damit Sie damit zurechtkommen? Das ist dann alles ein bisschen sehr warm abbegrieben, sodass man da schon die erste Hilfestellung leistet.

Das, was Sie angesprochen hatten im Zuge der Seminare, da haben wir das Grundlagenseminar, das geht über zwei beziehungsweise drei Tage und da werden dann die einzelnen Mitarbeiter, je nachdem auf Schwerpunkt, also auch die Key-User, die das dann wieder in die Firma mittragen, meistens halt eben auch die Geschäftsführer, bis halt hin zur klassischen Sacharbeiterin, hier metaphorisch einmal ein Anführungszeichen und in dem Grundlagenseminar, diesen Grundstock eben an die Hand zu geben, ist eben das Ziel, die Leute so weit auch abholen zu können, dass in Folgeseminaren beziehungsweise Folgeworkshops so ein Vermögen aufgebraucht wurde, auch die richtigen Fragen gegebenenfalls stellen zu können, beziehungsweise zum, also das ist unser persönlicher Anspruch, dass jemand, der noch nie ein ERP-System vorher bedient hat, in der Lage ist, danach frei und sicher eben durch unser ERP-System navigieren zu können, sei es dann, sagst du, Tagesgeschäft im Auftrag eingeben zu können und dann auch sich das selber einstellen zu können, sodass man merkt, okay, das wird mir nicht aufgezwungen, sondern durch diese, von mir wie letzte Woche ja schon beschrieben, durch diese Usability, ich kann mir die Sachen selber einrichten, also ich kann innerhalb an meinem eigenen System partizipieren, das ist dann unser Anspruch und das gibt es dann halt eben im Grundlagenseminar, geht dann weiter später die Key-User oder gerade die Admins dieser Welt, wenn es dann darum geht, eigene Anpassungen vornehmen zu können, auch da bieten wir Seminare an mit dem sogenannten Design-Kit, dass wir die nicht in eine Abhängigkeit von uns zwingend treiben, sondern dass die die Möglichkeit kriegen, ihr System selber anpassen zu können, sodass wenn Fragen sind, sie dann mit dem Support beispielsweise zusammenarbeiten zu können. Okay, also Sie bieten eine breite Palette für die Unternehmen an, um eigentlich in das System reinzukommen. Mhm, exakt.

Ich könnte mir vorstellen, dass das für jemanden, der sein Leben lang gewohnt war, viel mit Kunden zu tun zu haben, wie Sie das ja sind, wo jetzt eine neue Dimension, also auch die Technik oder die umfassende Betriebswirtschaft dazu kommt, dass das durchaus ein Traumberuf ist, oder? Also eigentlich müsste ich das jetzt eher im alten Hasen stellen, sozusagen diesen Satz, aber vielleicht sagen Sie, ob und inwiefern das ein Traumberuf oder zumindest ein toller Beruf auch ist. Also ein toller Beruf, definitiv. Wenn Sie mich jetzt persönlich anfragen, ich glaube an das Konzept der Domain Experience, also alles, was mich in die Lage versetzt, meine Erfahrungen, sei es im Alltag oder eben in der Firma, in den jeweiligen anderen Bereich mit rüberzutragen zu können, sodass ich mich sinnhaft entfalten kann, würde ich als Traumberuf nicht abtun, aber deklarieren.

Nun ist das so, dass gemäß meiner eigenen Überzeugung, die ja schlussendlich auch diese Triebfeder ist, weswegen ich mich derart in meiner Firma auch engagiere, dass ich das da aufgreifen kann. Das soll heißen, die eine Säule ist die Psychologie und der Glaube daran, dass die Kommunikation zwischen Menschen zukünftig einfach nochmal entscheidender ist und eben der andere Part, dass die IT einem die Basis bietet, nach hinten raus eine Wertschätzungskette aufzubauen, die zwingend erforderlich ist, um auch eben zukünftig am Markt bestehen zu können und eben seinen Mitarbeitern eben eine gewisse Form von Sinnhaftigkeit zu ermöglichen. Also sprich durch die Reduktion von eventuellen Arbeitszeiten und so weiter und so fort.

Und da ich das ausleben kann in jeglicher Form, beziehungsweise wir selbst von der CFS haben beispielsweise ein Clustersystem, das soll heißen, dass wir verschiedene Schwerpunkte innerhalb der Geschäftsprozesse, Ausbildung und so weiter und so fort, ich glaube, das sind acht, neun Stück an der Zahl, das fernab meiner eigentlichen Tätigkeit als Konsultant ich mich gemäß meiner persönlichen Präferenz für Thematiken nochmals mit einbringen kann. Also ich sage immer, für mich selbst beispielsweise ist, was für andere Leute Fußball ist, für mich Marketing. Also ich beschäftige mich da hobbymäßig mit, angelehnt an mein Studium, versteht sich.

Und wenn der junge Wilde in mir meinen Channel und dann auf unser Marketing zugeht, dann sage ich, ich habe eine Idee oder was haltet ihr davon? Dann wird das halt nicht abgetan. Und dieser Punkt, diese Verbindlichkeit, die Zusammenarbeit, das ist das, was tatsächlich CFS zu meinem bisher besten Arbeitgeber macht und ich da auch wirklich mit Überzeugung hinterstehen kann. Ich bin der Meinung, jeder hat irgendwo irgendwann Kanten, sicherlich, wenn man sucht, wird man vielleicht schon welche finden.

Ich habe bisher in der Form noch keine gefunden und deswegen. Das freut mich sehr. Jetzt sind sie ja so erstmal gar nicht aus irgendeiner Technikbranche und ich könnte mir vorstellen, dass das Interview durchaus bei dem einen oder anderen auch Lust gemacht hat, vielleicht auch mal drüber nachzudenken, nochmal die Branche zu wechseln, vielleicht auch in unsere EAP-Branche zu wechseln, weil sie wirklich sehr, sehr vielfältig ist, man sehr viel mit Menschen, das haben sie ja bestätigt, zu tun hat.

Haben sie Tipps und Tricks vielleicht abschließend, wo sie sagen, also macht das und das oder das besser nicht oder Ähnliches? Ich gehe von meiner eigenen Person aus. Ich sehe mich selbst als Marke, habe dann den Entschluss gefasst, mich auch durchaus in diese Richtung zu entwickeln und dafür angefangen bei, ich würde nicht sagen Banalitäten, aber sich verschiedene Podcasts zu suchen oder anders gesagt, das Wissen, man muss nicht zwingend in die Uni gehen, um sich Wissen anzueignen. Ich halte große Stücke auf, mein Studium und generell Studiengänge, aber rückblickend würde ich sagen, dass mich mein Studium eigentlich nur dazu, wie gesagt, ich benutze hier wieder das Passwort, enabled hat, mich weiter gemäß meiner Interessen überhaupt weiterzuentwickeln über die verschiedenen Instrumente, sei es YouTube, sei es Statista und so weiter und so fort.

Ich selbst nutze zum Beispiel auch gerne Xing, um sich ein starkes Netzwerk aufzubauen und darüber, also sprich neben dem Beruf, egal wie geartet, sich Wissen anzueignen und dann eben den Kontakt zu IT-Häusern, wie auch immer, oder Bereichen, die einen interessiert. Und dann muss man halt eben schauen, wie man den Zugang durchkriegt. Ich bin der Meinung, wenn man diese klassische Bewerbung, finde ich, ein bisschen veraltet.

Man kann den Kontakt sicherlich mit Motivation schreiben und einen klassischen Lebenslauf suchen, aber dann eben versuchen, den Dialog und den Weg oder den Kanal eben aufzubauen, wo man in den Dialog treten kann, um seine Sachen auch zu erläutern und zu fragen, wie kommen wir miteinander, suchen Sie jemanden, der halt eben Feuer und Flamme für das ist, was Sie da betreiben. Ich habe es in einer der letzten Folgen schon mal so ein bisschen geteasert, weil es jetzt endlich ein bisschen spruchreifer wird. Ich spreche zurzeit mit ganz, ganz vielen ERP-Herstellern auch über das Thema Weiterbildung, wie kann man auch die Consultants weiterqualifizieren, wie gehe ich auch mit meinen Kunden um, wie schaffe ich es auch Kunden immer permanent weiterzuentwickeln.

Der ein oder andere Zuhörer wird es wissen aus den Folgen. Wir bauen gerade privatwirtschaftlich ein großes Innovations- und Bürogebäude am Rande des Campuses der Universität Würzburg, weil wir einfach bei der Geschäftsmodellveränderung weiterhelfen wollen, bei der Weiterbildung weiterhelfen wollen. Da werden entsprechende Flächen gebaut, unmittelbar in der Nähe von Informatik, Mathematik, Physik, Künstliche Intelligenz, Lehrstühle und so weiter und so fort.

Und ich glaube, dass es ganz wichtig ist, dass wir sowohl in die Weiterbildung unserer Köpfe investieren, als aber auch in die Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Insofern muss ich sagen, hat es mich wahnsinnig gefreut, dass wir dieses Thema jetzt mal aufgreifen konnten und sich tatsächlich auch jemand bereit erklärt hat, der gesagt hat, Mensch, ich bin zwar noch nicht ewig im Unternehmen, aber wir reden jetzt einfach mal darüber. Denn es ist ja so, gerade am Anfang ist erstmal alles Neuland und man muss auch erstmal reinkommen in alles.

Definitiv. Dieses Gefühl, ich kann nichts, ist halt im Gegenwart von Kollegen, die das schon seit über zehn Jahren machen, relativ stark. Aber wenn man da eben an die Hand genommen wird, beziehungsweise einem das nicht zu spüren gegeben wird, man selbst halt motiviert ist, sich damit auseinanderzusetzen, auf jeden Fall.

Und Möglichkeiten, die Sie ja gerade zum Beispiel geschildert haben, sind definitiv ein Weg, den ich großartig finde. Ich selbst glaube ganz stark an das ewige Lernen, um jetzt mal ganz plakativ wieder daherzukommen. Die einzig wirklich Beständigkeit ist eigentlich der Wandel an sich.

Ob es jetzt nun im Business-Kontext ist oder im Persönlichen, die Zeit bleibt halt nicht stehen. Und das trägt man idealerweise in die Firma, entweder als Personalbeauftragter oder eben auch als Angestellter. Man kann ruhig konstruktiv auch auf seinen Arbeitgeber zugehen und einfach darum bitten, fragen, wie man darüber einkommt.

Dieser Gedanke, dieser Win-Win-Situation, eben durch Fortbildung, ist für mich massiv. Jetzt haben wir die ganze Zeit eigentlich schon über Sie und Ihren Arbeitgeber gesprochen. Trotzdem hat ja mein Podcast immer so eine abschließende, kleine Blitzlichtrunde, wo ich den jeweiligen Studiogast auch noch mal ins Blitzlichtgewitter sozusagen stelle.

Ich glaube, mir ist es klar geworden. Aber ich frage trotzdem noch mal, gibt es so ein, zwei Eigenschaften bei Ihnen, wo Sie sagen, die sind ganz besonders gut geeignet für meinen beruflichen Werdegang? Ja, wie gesagt, ich gehe jetzt logischerweise von meiner Person aus. Aber das spiegelt sich natürlich an den Kollegen, die dann entsprechend lange auch schon im Unternehmen sind.

Ich glaube daran, so eine Neugier und eine Hingabe für das, was man da tut, egal wie geartet, ist elementar. So ein, auch jetzt wieder plakativ, aber dieses Machergen, also keine Scheu davor haben, was anzufassen, im Zweifel zwei Fragen, das einem keiner sagt. Aber das ist auf jeden Fall Master, meiner Meinung nach.

Aber auch die eigene Fähigkeit zur Reflexion, weil es ist halt nicht immer alles Gold, was glänzt. Man hat nicht immer nur die gescheitesten Ideen und das dann für sich zu Verstopf wechseln, damit man einfach weiter vorangehen kann, ohne über diese Stolpersteine gehen zu können. Sonst würde ich halt sagen, idealerweise wäre es mal ein Wertegetrieben, also mit einer festen Basis.

Die darf dann jeder für sich selber bestimmen. Aber die müssen, sollte man halt für sich ausgelotet haben. Jetzt sind Sie natürlich gerade dabei, irgendwie so alles an Inhalten, , was Sie irgendwo kriegen können, in sich hinein zu stopfen, um sich natürlich für die neuen Herausforderungen auch zu wappnen. Vielleicht können Sie irgendwelche Bücher oder auch Internetinhalte, Podcasts empfehlen, wo Sie sagen, das könnte anderen Zuhörern vielleicht an der Stelle auch weiterhelfen beim Lebenslangenlernen.

Ja, definitiv. Also, ich hatte es ja einmal schon mal angeteasert. Abgesehen von so offensichtlichen Seiten ist wieder eine Suchmaschine, Google, finde ich ganz großartig.

Oder sei es Wikipedia, wo man sich zumindest die Quellen immer anschauen sollte, wo das herkommt. Und auch das können Sie wahrscheinlich besser herleiten als ich. Aber durch ein Quellenverzeichnis kommt man immer weiter an weiteres Wissen.

So, dann definitiv Statistik. Ich liebe die Statistiken, um so ein gewisses Metagefühl dafür zu kriegen. So auf einen Blick, so wie ist der Sachverhalt und dann davon weiter abstrahlen zu können.

Podcasts im Bereich IT, also den ich halt wöchentlich mehrere Folgen höre. Der AIP Cups Podcast von Ihnen. Ich schätze aber auch sehr den OMR Podcast.

Ist eher an Marketing angelehnt, aber man hat durch die auch dort die Gäste die Möglichkeit zu verstehen, wie funktionieren große Firmen. Das ist ja nicht mal nur der reine Marketingkontext, der da besprochen wird. Büchertechnisch, die für mich auf jeden Fall tragend gewesen sind, waren es zwei.

Von Frederic Laloup, so wird er, glaube ich, ausgesprochen. Reinvesting Organizations, wo es um dieses von mir viel zitierte Sinnhafte geht. Wie schaffe ich, dass der Arbeitsplatz zu einer Plattform für Sinnhaftigkeit wird.

Und dann eben auch von Albert Wegner, der ein Buch geschrieben hat, World After Capital, das aber nur online zur Verfügung steht. Also das ist ein Online-Inhalt, den Sie da angegeben haben. Ich glaube, wenn Sie auf worldaftercapital.org oder so eingeben, dann wird Ihnen das gleich angezeigt.

Wo man nochmal so ein Gespür für die Herausforderungen der Zukunft. Was passiert eigentlich nach der Ressource Kapital. Er geht da ganz stark auf Aufmerksamkeit, dieser Fokus, dass man den halten kann.

Das waren für mich definitiv Punkte. Und ansonsten Systeme oder Apps, die ich nutze. Ich sage mal früher, was der Trommler, der am Schiff gesessen hat, für mich ist das Spotify.

Um so einen Workload eben auch standhalten zu können, sind für mich zwei Größen Headspace. Also ich meditiere morgens und abends immer mindestens zehn Minuten. Da kann man schön geführt durch so eine Meditation kommen.

Und ich nutze dann selbst für das Stück Freizeit, das ich habe, in meinem Pentagon für Custom-Patienten, also meinen Rechner, den ich mir hier mit mehreren Bildschirmen aufgebaut habe, Twitch. Das ist eine Stream-Plattform für die Leute unter uns. So im Herzen bin ich Gamer, da war es mal.

Und statt Fernsehen lasse ich das nebenher zu laufen, um diese tragende Generation Y und Z auch nochmal so gespürt zu haben. Was sie denn da eigentlich bewegt, das wird da ganz oft diskutiert. Das ist sehr, sehr interessant.

Also, liebe Hörer, das war eine Menge an Informationen. Ich habe fleißig mitgeschrieben. Wir werden das wieder, wie Sie das gewohnt sind, in den Shownotes verlinken.

Wie Sie es gewohnt sind, auch wesensverwandte Folgen finden Sie in den Shownotes. Auf unserer Webseite haben wir die Podcasts ohnehin in verschiedene Kategorien aufgeteilt, also www.erp-podcast.de. Aber Sie können natürlich auch in Ihrer Podcast-App oder, wie Sie es eben gesagt haben, in Spotify unsere Inhalte, meine Inhalte, aber vor allen Dingen die Inhalte meiner Gäste, die ich sehr schätze, anhören. Also viele Möglichkeiten, den Podcast zu hören.

Alles andere verlinken wir, wie besprochen, in den Shownotes dieser Folge. Jetzt sind Sie noch relativ kurz in der jetzigen Berufswelt. Trotzdem frage ich jetzt einfach mal den Visionär in Ihnen.

Ja, was wird sich verändern in den nächsten zehn Jahren in Ihrem Berufsumfeld? Also, wenn ich in die Glaskugel schauen könnte, würde ich wahrscheinlich ein Ablöser sein. Aber gemäß dieser Fragestellung werfe ich gerne mal meine 5 Cent in den Ruf. Sie hatten das ja schon, oder wir hatten das ja schon, diese auch noch in der letzten Folge, glaube ich, besprochen, der Wandel, der halt nicht aufhört, sei es ein gewisses Adaptionsniveau, die Geschwindigkeit, die da vorangetrieben wird, nicht nur durch ein ERP-System, sondern durch Fremdsysteme, also der Impact beispielsweise ganz klassisch vom Smartphone, den mit dem Apfel beispielsweise, ist ja massiv.

Und ich glaube nicht, dass IT-Firmen oder ERP-Systeme selbst diese Geschwindigkeit oder die Personaldecke halten können, um an dieser Geschwindigkeit zu partizipieren. Das heißt, für mich ist, glaube ich, das Vermögen eines ERP-Systems im Bereich Schnittstellen, also möglichst offene Schnittstellen zu bieten, um mit festen Partnern, also anderen Häusern, zusammenarbeiten zu können, um eben einem Kunden das bieten zu können, was er braucht, um in diesen, wenn auch interessanten, aber sehr stürmischen Zeiten ja durchaus eben Halt haben zu können. Das ist, glaube ich, elementar.

Darauf würde ich mal spekulieren. Jetzt haben Sie schon gesagt, die Systeme brauchen viele, viele, viele Schnittstellen. Ist das für Sie die größte Herausforderung für Unternehmenssoftware, insbesondere ERP in der Zukunft? Oder sehen Sie noch andere massive Herausforderungen, mit denen die Branche umgehen muss? Ja, der nächste Punkt ist halt eben die Thematik, die wir hier behandeln.

Jetzt nicht zwingend der Quereinstieg, sondern die Fachkraft. Also Leute, die in der Lage sind, eben eine technische Komponente mit der sozialen eben auch verbinden zu können, um das halt eben weitertragen zu können. Sei es bei so kleinen Punkten wie Akzeptanz, also zu akzeptieren, dass auch ein kleines Haus für sich seinen Weg gefunden hat, damit eben arbeiten zu können.

Ja, ich glaube, das sind so die Punkte, die ich benennen würde. Eben offene Schnittstellen, dem Wandel da halten zu können und dann eben das eigene Personal halt so weit flexibel und fit zu halten, dass die da halt mitgehen. Diese mentale Agilität auch bei Leuten, die da schon seit zwei, drei Tagen länger machen als ich.

Also es bleibt sehr, sehr spannend. Definitiv. Ich freue mich, dass wir uns kennenlernen durften, beziehungsweise dieses Interview geführt haben.

Ich hoffe und ich denke, für unsere Zuhörer war es auch sehr, sehr spannend. Wir kommen zum Ende unserer Folge und Sie wissen es, die letzten Worte gehören wie immer meinem Studiogast. Ich bin an der Stelle raus, sage ganz herzlichen Dank an Julian Wendelken von der Firma ZVS Ingenieursgesellschaft GmbH.

Die letzten Worte sind wie immer Ihre. Ja, mir hat das sehr, sehr viel Spaß gemacht, Herr Prof. Dr. Winkelmann. Für die Hörer, die aus einer anderen Branche kommen, würde ich immer dazu ermutigen, Wege und Möglichkeiten zu suchen, ihrem Sinn zu folgen, der in den meisten Fällen halt eben beruflich verknüpft ist.

Und in dem Sinne hoffe ich, dass die zwei Folgen eben Spaß gemacht haben. Herzlichen Dank. Herzlichen Dank.

Schönen schönen Tag. Ihnen hat der ERP-Podcast gefallen und Sie konnten wertvolle Erkenntnisse gewinnen? Dann würde ich mich über eine Bewertung auf iTunes freuen, damit auch andere von diesem Podcast erfahren können. Eine Anleitung für die Bewertung finden Sie auf www.erp-podcast.de. Dort finden Sie auch weitere Hinweise, Links und Aktualisierungen zu dieser Folge.

Das war der ERP-Podcast für alle, die sich aktiv mit dem Einsatz und der Gestaltung von Unternehmenssoftware und den daraus entstehenden Veränderungen und Potenzialen in Unternehmen losgelöst von Fachzeitschriften, Büchern und wissenschaftlichen Veröffentlichungen, zum Beispiel beim Spazierengehen oder Autofahren, auseinandersetzen wollen. Mein Name ist Axel Winkelmann. Ich bin Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg.