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#89a - Auf dem Weg zum digitalen Unternehmen – ein Interview mit dem Senior Manager Digital Transformation Asseco Solutions AG, Stefan Grieß
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Manch einer ist schon dort, die meisten gehen den Weg noch, einige brechen auch gerade erst auf. Mit dem Senior Manager für digitale Transformation bei der Asseco Solutions AG, Stefan Grieß, rede ich heute über digitale Unternehmen – nicht nur bei einem Softwarehersteller – und warum mehr ERP nicht geht…

Viel Vergnügen!

Webempfehlungen:

Literaturempfehlung:

Anita von Hertel – Professionelle Konfliktlösung: Führen mit Mediationskompetenz.

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Wenn Ihnen unsere Folgen gefallen, dann freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Ihrer Wunschplattform, damit auch andere auf diesen Podcast aufmerksam werden und wir das Angebot weiter verbessern können. Zeitaufwand: 1-2 Minuten.

In diesem Sinne: keep connected.

Herzlichst
Ihr
Axel Winkelmann

Transcript:

ERP-Podcast, Folge 88. Auf dem Weg zum digitalen Unternehmen. Ein Interview mit dem Senior Manager Digital Transformation der Asseco Solutions AG, Stefan Gries, Teil 1. Manch einer ist schon dort, die meisten gehen den Weg noch, einige brechen auch gerade erst auf.

Mit dem Senior Manager für Digitale Transformation bei der Asseco Solutions AG, Stefan Gries, rede ich heute über digitale Unternehmen. Nicht nur bei einem Softwarehersteller. Und warum mehr ERP nicht geht.

Viel Vergnügen. Herzlich willkommen zum ERP-Podcast. Dem Podcast für alle, die sich aktiv mit dem Einsatz und der Gestaltung von Unternehmenssoftware und den daraus entstehenden Veränderungen und Potenzialen in Unternehmen auseinandersetzen wollen.

Mit diesem Podcast möchte ich Sie mit eigenen Gedanken und Interviews bei der Gestaltung moderner IT-Konzepte nebenbei, also zum Beispiel beim Spazierengehen oder Autofahren begleiten. Damit möchte ich Ihnen in dieser von technologischen Veränderungen geprägten Zeit Informationen anbieten, die sich in Zeitschriften, Fachbüchern und wissenschaftlichen Artikeln in dieser Form nicht darlegen lassen und für die sich im hektischen Alltag ohnehin nicht die Zeit findet. Mein Name ist Axel Winkelmann.

Ich bin Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg. Liebe Zuhörer, herzlich willkommen zurück zum ERP-Podcast. Ich habe, nachdem ich in der letzten Zeit mal wieder ein paar Solo-Folgen, das heißt eigene Gedanken als Impuls in die Zuhörerschaft gegeben habe, heute wieder einen sehr netten, sehr sympathischen, aber vor allen Dingen sehr fachlich ausgewiesenen Experten bei mir.

Wir wollen ein bisschen sprechen über digitale Transformation, vielleicht mal ein bisschen auch aus der Sicht eines ERP-Herstellers. Also gibt es auch Hintergründe bei einem ERP-Hersteller, wie digitale Transformation funktioniert und natürlich interessiert mich sehr, wie heute ein ERP-Hersteller auch den Mittelstand dabei begleitet, digitaler zu werden, digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln. Ich freue mich, dass Stephan Gries heute da ist.

Stephan Gries kommt von der Firma Asseco. Wer Asseco ist, was er selber macht, wird er uns gleich selber erzählen. Herzlich willkommen hier bei uns im ERP-Podcast.

Herzlich willkommen, Stephan Gries. Ja, guten Morgen. Danke für die Einladung.

Ja, also zunächst die erste Frage. Wer ist die Person Stephan Gries? Ja, der Stephan Gries ist ein 53 Jahre junger Mann, wohnhaft im Landkreis Karlsruhe und hat eine Frau, damit auch zwei Kinder und ist ein lebenslustiger Mensch und versucht immer das Optimum Positiv zu sehen und rüberzubringen. Sie haben, wenn ich mir Ihren Lebenslauf anschaue, also Sie sind schon sehr lange bei Asseco.

Wir haben uns auch in einem Projekt irgendwann mal kennengelernt, aber Sie waren auch vor Asseco in anderen Unternehmen. Vielleicht können Sie so ein bisschen Ihren Werdegang schildern an der Stelle. Ja, gern.

Ich bin in diese Elektronik, also von der Elektronikbranche in die Computerbranche 1988 eingetreten als Techniker für Unix-Systeme. Das hat sich dann über Jahre hin so ein bisschen verändert, um Techniker zum Consultant zum Pre-Seller bis hin in den Vertrieb und bin jetzt 13 Jahre bei der Asseco Solutions. Zuvor war ich bei Microsoft und Great Plans auch 10 Jahre.

Also jetzt nicht das, was man sich als typischen Jobhopper so vorstellen kann, aber der Beruf war sehr abwechslungsreich und auch sehr schön. Das finde ich jetzt sehr, sehr spannend, weil hier im europäischen Raum, wenn man an Microsoft, wenn man an Microsoft ERP denkt, dann ist man ja vor allen Dingen in der alten Damskart-Welt, das heißt Navision Acceptor, also heute heißen sie ein bisschen anders, aber das ist ja der Kern der ERP-Welt, die Microsoft hier vor allen Dingen in Europa, maßgeblich in Deutschland oder Dach zur Verfügung stellt. Great Plans ist ja eigentlich die US-amerikanische Welt ERP Microsoft, oder? Und Navision, also Navision und Acceptor, was ja heute alles irgendwo Dynamics, NavDynamics, AX heißt, emigriert haben und auch hier in den deutschen Markt wollten.

Und somit bin ich auch zu dieser Firma gekommen, weil die jemanden gesucht haben, die hier Vertrieb und Projekte mit übernimmt. Ja, und von dort sind sie irgendwann gelandet bei der ASSECO. Das ist sicherlich auch ein Kern des heutigen Themas.

Vielleicht können Sie ein bisschen sagen, wer die ASSECO ist. Ich glaube, viele in Deutschland, die die Entwicklung der Softwarehäuser der letzten fünf bis zehn Jahre vielleicht nicht ganz so genau verfolgt haben, die sind ja etwas überrascht, ob der Größe der IT-Unternehmen, die auch gerade aus Osteuropa zu uns auf den westeuropäischen Markt kommen. Ja, die ASSECO ist ein Konzern mit mittlerweile 24.000 Mitarbeitern, einem Jahresumsatz von 2,01 Milliarden Euro, in 54 Länder vertreten und im Transfer Ranking auf Platz Nummer 6 für die Firmen, für die es sich lohnt zu arbeiten.

Die ASSECO hat drei Branchen, ist ein reines Softwarehaus, drei Branchen, Software für Banken, Software für Versicherungen und die ERP-Lösung. Im Bereich ERP gibt es die ASSECO Solutions mit Sitz in Karlsruhe-Durlach, dem ehemaligen Pfaffen-E-Maschinenberg. Dort sind in der ASSECO Solutions knapp 800 Leute beschäftigt und das ist auch der Eigentümer von dem Produkt AP-Plus, über das wir nachher noch reden werden.

AP-Plus ist ein deutschsprachiges oder originär aus Deutschland stammendes ERP-System, Anlagen- und Maschinenbau. Sie haben auch einen sehr nennenswerten Anteil in dieser Produktbranche oder generell in diesen Geschäftsmodellen. Vielleicht können Sie ein bisschen was sagen, was ist die Historie von dem System, denn das ist ja letztendlich die Welt, aus der Sie kommen.

Ja, sehr gerne. Das ist ursprünglich eine Ausgliederung aus der Uni Karlsruhe 1993 heraus als Beratungsgesellschaft für den Sondermaschinen-Anlagenbau. Dann gab es da nicht sehr viel an Software, die in diesem Bereich zur Verfügung stand.

Hauptsächlich für Serienfertigung gab es Produkte. Dann hat man sich ein kleines Server-Produkt aufgebaut namens P2, das heißt die Daten am Server und die Applikation am Arbeitsplatz. Bereits im Jahre 2000, 2001 hatten die damaligen Vorstände sehr technologiegetrieben gesagt, wie cool wäre das, wenn wir die Technologie des Internets im Intranet verwenden würden.

Das heißt, ich kann in meinem ERP-System surfen, wie ich das heute in Google oder Amazon tue. Das ist sehr mitarbeiterfreundlich, also es ist leicht zu bedienen. Eine andere Mehrwert, die man dadurch hat, alle Felder sind Suchfelder, diese klassischen Matchcode-Felder fallen weg.

Und der wesentlichste Mehrwert ist, da ich ja alles am Server habe, ich brauche nur noch einen Browser, um mit meinem ERP-System zu arbeiten. Jetzt hat Ihr Marketing, und das wollte ich mir schon immer mal erklären lassen, den Slogan, mehr ERP geht nicht, ausgegeben für Ihr ERP-System. Mögen Sie mal kurz erläutern, was das bedeutet? Ja, schöner Slogan, etwas provokativ, aber tatsächlich so ist es ja auch.

Wir wollen dem Kunden den Mehrwert bieten, dass er über so eine Art Supply Chain, also wirklich alle Bereiche im Unternehmen abdecken kann. Das geht los vom Einkauf bis hin zur Fibo, Qualitätsmanagement, Anbindung der Maschinen im Jobfloor. Wirklich alles, auch Servicetechniker, die draußen sind, mit dem Handheld zu unterstützen, um ihren Job zu tun.

Das heißt, Sie verstehen sich wirklich als ERP-Full-Service-House, wenn ich das mal so übersetze. Ja, als ERP-Full-Service-House, und durch diese Technologie, durch diese moderne Technologie, haben wir natürlich den Vorteil, dass man sehr leicht entweder über mobile Geräte oder über jegliche Art von Browser bedienen kann. Jetzt habe ich ja gesagt, lass uns mal heute ein bisschen über digitale Transformation auf dem Weg zum digitalen Unternehmen sprechen.

Sie sind selber von der Jobbeschreibung Senior Manager Digital Transformation. Bevor ich Sie jetzt frage, was Ihre Kunden im ERP-Umfeld alles Digitales machen, interessiert mich natürlich vor allen Dingen die Insicht. Also ein ERP-Hersteller, der selber Software entwickelt, wie geht man selber mit der Digitalisierung um? Ja, also auch an uns geht es natürlich nicht vorbei.

Wenn man sich überlegt, dass heute jedes Unternehmen, das irgendwo auch ein Maschinenbau oder wie, auch ein kleines Software-Unternehmen sein muss, dann gilt es auch für uns als Software-Hersteller. Was meine ich damit? Wir müssen unsere Prozesse auch so anpassen, dass sie noch flexibler auf den Kunden zugeschnitten werden, trotzdem eine Standardsoftware zur Verfügung stellen und eine kleine Einführungszeit im Bereich der ERP-Lösung zur Verfügung stellen. Macht sich das für die Kunden bemerkbar? Also sieht man, wie sich auch die Prozesse in Ihrem Unternehmen mit fortschreitender Digitalisierung verändern, vielleicht auch standardisieren, sich anders darstellen als noch vor fünf oder vor zehn Jahren? Ja, auf alle Fälle.

Sagen wir mal, der Grundarbeitsplatz im ERP-Bereich, der ist immer noch ziemlich gleich geblieben. Eine FIBO-Buchung ist immer noch eine FIBO-Buchung. Aber es geht schon an, wenn ich Eingangsrechnungen bekomme, dass diese automatisch über ein DMS digitalisiert und abgelegt werden, revisionssicher natürlich.

Es werden über OCR bestimmte Blöcke ausgelesen, die dann sofort verschlagwortet werden in die Datenbank. Am ganz anderen Ende, lassen Sie mich einfach mental springen auf die andere Seite, stellen Sie sich ein Serviceunternehmen vor, einen Maschinenbauer, der für seine Kunden eine Möglichkeit bietet, die Maschinen zu warten. Somit kann er seine Maschinen, die beim Kunden vor Ort sind, über eine App, die wir dem Kunden wieder zur Verfügung stellen, nachvollziehen.

Läuft die Maschine? Welchen Ausstoß hat sie? Wie effektiv ist sie? Wann gibt es eine Störung? Und es geht so weit, dass man auch dann ein Prädestinment nimmt, also eine vorbeugende Wartung anstoßen kann. Besser gesagt, der Maschinenbauer hilft seinen Kunden, dass ein Techniker rausfährt, weil der schon vorher sieht, dass die Maschine ein Problem haben wird, weil über Sensoren werden die ausgelesen. Somit weiß man, eine Vibration ist stärker, es tropft irgendwo Wasser in die Kaffeemaschine, irgendwas, was ausgelesen werden kann und somit hat der Kunde diesen riesigen Mehrwert.

Dadurch, wenn eine vorbeugende Wartung stattfindet, ist die Versicherung, die der Kunde abschließen muss, falls die Maschine ausfällt, wesentlich günstiger und er bekommt auch über die Banken einen besseren Kredit oder zu besseren Konditionen. Das ist so eine Großgruppe, die sich da wieder bilden. Dann jetzt die ketzerische Frage.

Asseco Deutschland nutzt intern auch AP Plus? Ja, das ist absolut richtig, weil es gibt tatsächlich viele Hersteller, die nutzen nicht die eigene Software, aber sie dumpfen mit allen Bereichen. Jeder Softwarehersteller entwickelt für eine bestimmte Branche und das ist nicht unbedingt die Software- oder Dienstleistungsbranche. Insofern passt das eigene System auch nicht immer intern, aber es ist dann immer lustig zu sehen, wie einzelne Hersteller dann rumdrucksen oder eben auch eine Antwort geben, die man da gar nicht erwartet hat.

So, jetzt sind Sie ja ganz, ganz viel unterwegs, auch in dieser Mission. Wir unterstützen den Mittelstand bei der digitalen Umwandlung. Wir haben Unternehmen, die sind wahnsinnig weit.

Die haben schon 1995 das papierlose Büro eröffnet, um jetzt ein bisschen zu übertreiben, aber gerade im Mittelstand, das ist zumindest meine Wahrnehmung, gibt es immer noch sehr, sehr viele Unternehmen, die schnitzen ihre Produkte sozusagen auch mit dem Steinkeil der Steinzeit und kommen jetzt eigentlich in diese Fragestellung digitale Transformation erst so langsam rein, oder? Sehen Sie das aus? Ja, absolut. Wo kommt denn das her? Früher waren es die Konzerne, die auch mal zwei, drei Millionen dafür investieren konnten, um einfach eine neue Technologie aufzubauen. Im Mittelstand schaut es ja anders aus.

Der Mittelstand, der muss schnell, flexibel, agil auf die Kunden zugehen können. Und da ist es wirklich so, dass der Mittelstand die Möglichkeiten haben soll, und das wollen wir Ihnen zur Verfügung stellen, dass er recht flexibel zu einem kleinen Preis auf diese neue Technologie gehen kann. Und vor allen Dingen die Installation und die Einführung dieser Technologie, das wollen wir für den Mittelstand übernehmen, weil häufig ist es auch so, dass der Mittelstand nicht die IT-Leute hat, die das dann alles wieder umsetzen können.

Ja, jetzt kommt die schöne Hochglanzbroschüre. Egal, ob jetzt mehr ERP geht nicht, oder wir haben das tollste ERP, also jeder Hersteller hat ja irgendwo seine Slogans. Und das erweckt natürlich eine gewisse Erwartungshaltung auch in der Geschäftsleitung eines mittelständischen Unternehmens.

Kann man das direkt erfüllen? Kann man also von 0 auf 100 sozusagen in drei Monaten Projektlaufzeit gehen? Schlagen Sie andere Wege vor? Was ist Ihre Erfahrung als Unterstützer in dieser digitalen Transformation? Wie sollten die Mittelständler vorgehen? Also drei Monate ist schon sehr, sehr sportlich. Sehr, sehr sportlich, denn es gibt eine Möglichkeit über ein sogenanntes Fast-Track-Implementation, dass man über Standardprozesse vordefinierte Datenbanken des Systems sehr leicht einführen kann. Jedoch im klassischen Umfeld sind wir heute noch zwischen 9 und 15 Monate, wo man klassischen Mittelständler mit, ich sage jetzt mal 50 bis 150 oder 200 User einschöpfen kann.

Das ist so dieser Hintergrund, ja. So, das klingt jetzt erstmal nach einem gigantischen Projekt. Wenn ich jetzt ungeduldiger Geschäftsführer bin, würde ich sagen, das muss schneller gehen.

Das ist eine Software, die installiere ich ja letztendlich von der CD, um ein bisschen zu übertreiben an der Stelle. Das verstehe ich gar nicht, warum das so lange dauern soll. Ich habe doch hier Top-Mitarbeiter.

Das kann nicht sein. Digitalisierung kann man schon seit gestern und ich lege jetzt Geld auf den Tisch. Grieß, mach! Ja, so ungefähr stellen sich auch viele vor, aber dem ist es tatsächlich nicht so.

Natürlich kann ich die Standard-Kernprozesse, nach drei Monaten kann ich sagen, ich erfasse meine Artikel, ich erfasse meine Kunden, meine Lieferanten. Aber dann geht es schon los, hat der Kunde mehrere Mandanten? Ist für den ein Thema Multi-Site, mehrere Standorte wichtig? Wenn ja, wie muss ich das einbinden? Habe ich dann zentrale Stammdaten, wie die Lieferanten, wie die Kunden und die Bewegungsdaten? Habe ich dann in einen Bewegungsmandanten wiederum, also direkt in diesen separiert könnenden, habe ich mehrere Fremdsprachen? Wo sitzen meine Datenbanken? Habe ich eine, die ich irgendwo im Haus, also Inside oder Onsite betreibe? Oder gehe ich ins Rechenzentrum, wo ich heute über Cloud-Lösungen, Hosting nachdenke, um zu gewährleisten, dass dieses Upstreaming auch sehr schnell ist? Also das ist ja häufig das Problem, wenn der Maschinenbauer irgendwo in der Provinz sitzt und hat fünf Niederlassungen und die möchten darauf zugreifen, er kriegt gar nicht diese Daten nach oben. Also muss ich die irgendwo im Rechenzentrum zur Verfügung stellen, weil dieses Downloaden ist das, was heute sehr, sehr schnell geht.

So, jetzt bremsen Sie sozusagen den Geschäftsführer schon mal so ein bisschen. Ich kann das ja alles voll unterstreichen, aber das ist ja auch nicht meine Folge, sondern ich möchte ja gerne auch ein bisschen wissen, was Ihnen rauskitzelt, wenn Sie hier netterweise im Interview sind. Gibt es denn, oder anders, kann ich die Mitarbeiter, die internen Mitarbeiter des Mittelständlers sofort einsetzen? Müssen die besonders geschult werden? Und wenn ja, geht es nur um die Schulung am System, oder geht es um die Ausbildung?

Vielleicht auch um ein ganz anderes Bewusstsein oder Schulung in Bezug auf Prozesse und Daten. Ja, das ist ein ganz wichtiger Punkt, den Sie jetzt angesprochen haben. Wir haben keinen Mehrwert davon, wenn Sie einfach sagen, man nimmt das alte ERP, baut es ins Neue nach und man hat es nur bunt und mit einer neuen Technologie, sondern so ein ERP-Wechsel heißt auch immer ein bisschen eine Prozessoptimierung und da gibt es ja viele Berater im Markt und häufig werden wir auch über Berater angesprochen, die bereits diese Optimierung machen.

Wenn nicht, machen das wir über unsere eigenen Leute, zeigen den Kunden, wie kann ich eine Prozessoptimierung machen, wie kriege ich schlankere Durchlaufzeiten hin. Das ist ja auch ein wesentlicher Punkt und wie kann ich die Transparenz im Unternehmen, das heißt diese 360-Grad-Umsicht auf meine Daten, wie kann ich die zur Verfügung stellen und genau das ist der Punkt, wo, wenn es ein Kunde macht, also diese neuen Prozesse wieder einführt, dann muss ich einerseits meine Mitarbeiter auf die neuen Prozesse schulen. Das Klicken in der Software, das ist heute nicht mehr das Schwierige und so eine Web-basierende ERP-Lösung, die ist sehr einfach zu bedienen und da konnte man auch sehr schnell mal nach vorne, wenn man sich verklickt hat, kann man über den Pfeil zurück, jederzeit wieder auf die ARD-Maske zurückspringen.

Wenn ich mir heute noch so eine AS400-Lösung anschaue, da muss ich halt wissen, wann muss ich F12 und wie, welche DASN-Kombination drücken, damit ich überhaupt weiterkomme. Das ist da einfach schon viel einfacher als so eine Web-basierende Lösung oder allgemein in Windows-basierenden Systemen. Jetzt ist trotzdem die Erwartung irgendwo da, wir machen alles auf einmal, dann haben wir es hinter uns.

Also wir würden ja sagen Big Bang. Ist das was, was Sie sehr häufig wahrnehmen, wovor Sie vielleicht auch warnen oder was Sie bestärken, je nachdem und inwieweit kann man Ihr System eigentlich schrittweise einführen? Ja, also Big Bang wird heute immer noch sehr häufig gemacht. Was wir nimmer vorfinden, ist ein Kunden, der nicht auf einer grünen Wiese anfängt, außer sogenannte Startups, die noch gar nichts haben.

Aber sehr häufig sind Prozesse da und somit bietet sich auch die Einführung in Teilschritten. Ich gehe mal mit der Physik zuerst oder mit dem kompletten Rechnungswesen online. Dann hole ich den Vertrieb, CRM, CrossRM, was auch immer dazu und am Schluss gehe ich in die Produktion oder ganz am Schluss nehme ich den Service Management in Betrieb oder die Maschinendatenerfassung in Richtung Internet of Things, IoT-Industrie 4.0 zu gehen.

Also all diese Punkte kann man natürlich Stück für Stück einführen. Manche haben aber gar keine andere Chance, dass sie sagen, das System muss abgeschaltet werden, weil es von mir aus eine AS400 ist, die dann irgendwann abgeschaltet wird. Und da muss ich in das neue System gehen.

Da muss ich einen Big Bang machen. Oder ich habe Informationen, also meine alten Daten, die möchte ich vielleicht noch mitnehmen. Es macht nicht immer Sinn, alles zu übernehmen.

Natürlich Stammdaten übernimmt man, Stücklisten, Arbeitspläne oder Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter, Artikel allgemein. Was passiert denn, wenn ich jetzt aber nicht diese Stammdaten rüberziehe? Was mache ich mit Bewegungsdaten? Sehr häufig nehmen wir die in einen sogenannten OLAP-Cube über Business Intelligence und können diese dann den Kunden so zur Verfügung stellen, dass sein altes System abgeschaltet werden kann und er sofort auf das neue System zugreifen kann und seine alten Daten über so einen BI auswerten kann. Trotzdem hat er diese Informationen, weil die braucht er ja.

Was hat er denn vor fünf oder zehn Jahren welchen Kunden, die verkauft? Wenn Sie jetzt so einen typischen Mittelständler vor sich haben. Also nicht den, der schon mal ein ERP-System vor 15, vor 20, vor 25 Jahren eingeführt hat und daran gewachsen und dessen Prozesse gereift sind, sondern einen, der… Sie haben immer das Beispiel AS-400 da. Mir fehlt so ein Beispiel ein.

Ganz kleine Insellösung, ein bisschen Excel natürlich, das größte ERP-System der Welt, ein bisschen Word, ein bisschen Eigenentwicklung, ein bisschen irgendwas, aber dazwischen ganz ganz viele einzelne manuell durchgeführte Prozessschritte. Was würden Sie dem jetzt empfehlen? Ja, Stück für Stück einführen. Auch hier die Informationen.

Also, wenn ich Sie jetzt richtig verstanden habe, es geht um Kunden, die nicht eine große Lösung haben, sondern die heute verteilte Welten von Excel über Word mit irgendwelchen kleinen Datenbanken haben. Wie kriegt man das zusammen? Ist das so? Ja, also ich habe konkret Beispiele vor dem Auge, und das ist eigentlich branchenunabhängig, wo es Unternehmen gibt, die auch von der Erfahrungswelt her einfach noch auf einem sehr niedrigen Niveau in der Digitalisierung stehen. Und ich versuche es so ein bisschen rauszukitzeln.

Ist es dann sinnvoll, wirklich alles auf einmal einzuführen? Überfordere ich? Oder gehen Sie bei solchen potenziellen Kunden eher hin und sagen, lass uns mal ganz einfach anfangen, Schritt für Schritt anfangen, lass uns mal lernen, und der Rest kommt schon mit jedem weiteren Schritt, den wir einziehen in der digitalen Welt. Also, es gibt kein Generalrezept für solche Kunden. Allerdings, es kommt halt darauf an, wie benutzen die Mitarbeiter heute das ERP-System? Ganz, ganz wichtig ist auch, wie ist denn die Stimmung, die in den Unternehmen herrscht? Werden die vom Geschäftsführer eher als Coach, also coacht der Geschäftsführer seine Mitarbeiter und sieht die Mitarbeiter als wertvolles Gut? Oder ist es noch so eine alte Hierarchie, wo ich einen Tyrannen von oben habe, der bestimmt? Und da ist es natürlich noch etwas schwieriger.

Wenn ich aber so ein modernes Gefühl des Unternehmens sehe, dann fällt es uns auch leichter, wenn der Mensch an sich, Projektleiter von uns, Projektleiter von Kunden, harmonisch zusammenarbeitet. Dann wird man sich leichter, kann man Stück für Stück, so wie Sie das gerade beschrieben haben, Herr Professor Winklemann, kann man das sehr leicht hineinnehmen. Und dann wird es auch sehr schnell.

Wenn sich die zwei Menschen nicht verstehen, von unserer Seite und auch die vom Kunden, das kommt leider auch vor, dann wird es immer schwierig. Dann können Sie das beste ERP-System nicht dazu verwenden, um eine Lösung einzuführen. Also ist mein Schild auch da.

Absolut. Also ganz, ganz wichtig. Und jetzt muss man sich zwei Dinge vorstellen.

Wir haben vorhin von der digitalen Transformation gesprochen und der Zukunftsforscher Gerd Lehrer hat gesagt, die nächsten 20 Jahre, wie wir uns als Menschen verändern werden durch diese digitale Transformation, ist genauso mächtig wie die letzten 300 Jahre zurück. Also es ist schon ein Wahnsinnssprung, was der sagt. Jetzt hatten die meisten von uns ja vor 300 Jahren noch gar nicht gelebt.

Also die wissen gar nicht mehr, wie es war. Ich selber weiß es ja auch nicht. Aber was will er denn damit sagen? Er will damit sagen, dass dieser Sprung riesengroß ist und dass wir uns ganz schön verändern werden.

Und weil ich jetzt gerade dabei bin, auch ein Charles David sagt, nicht die Stärksten oder die Intelligentesten der Spezies werden überleben, sondern die, die sich am besten an und am schnellsten anpassen können. Was will ich auch da wieder damit sagen? Wenn ich einen Kunden habe, der seine Mitarbeiter so führt und wir mit dem ERP-System Prozess für Prozess nach vorne gehen können, dann finden die immer, ich muss anders arbeiten mit so einem modernen System. Die finden aber sehr schnell die Möglichkeiten und dann haben sie auch einen riesigen Mehrwert.

Wenn sie das nicht haben, dann ist es ganz schwierig und man muss sich von diesen alten Zöpfen trennen. Also die alte Welt, wie ich früher gearbeitet habe, und die neue Welt, es sind einfach andere Prozesse. Ein anderes Beispiel, wenn sie mit einer Schreibmaschine einen Brief schreiben, dann muss ich im Vorfeld überlegen, mache ich groß, mache ich fett, wie mache ich? Ich muss alles von vorher wissen.

Schreibe ich heute in Wörterbriefen, würde den genauso schreiben, wie ich ihn früher mit der Schreibmaschine gemacht habe? Dann würde ich viel länger brauchen. Aber schreibe ich ihn einfach runterformatiert am Schluss, dann bin ich wesentlich schneller. Das ist jetzt zwar ein sehr einfaches Beispiel, aber das soll einfach mal zeigen, wo wir hin müssen und wie sich die Welt verändern wird.

Dann nehme ich jetzt das Beispiel und stelle daran meine Frage, die ich gerne anschließen würde. Das eine ist, den Anwender oder das Unternehmen zu bringen von dem Prozess des manuellen Schreibmaschineschreibens zum digitalen Prozess des Schreibens mit Word. Oder anders ausgedrückt, vorher war der Prozess vom Angebot, Auftrag, Produktion, Planung, Produktion, Auslieferung, Rechnung usw.

recht manuell. Die Software bietet mir natürlich viele Möglichkeiten, die Dinge zu automatisieren. Es fallen Teilschritte weg, sowohl in der Planung usw.

All das ist vergleichsweise offensichtlich. All das sind Dinge, wo ich natürlich auch als Berater, als ERP-Haus punktuell Wissen zusteuern kann, gerade über Schulung. Aber es gibt ja noch eine zweite Welt in diesem digitalen Wandel hin zum digitalen Unternehmen.

Wenn ich also nicht nur sage, bestehende Prozesse, wie kann ich die in der Zukunft anders darstellen und automatischer und standardisierter durchlaufen, sondern auch die Fragestellung, wie sieht mein Geschäftsmodell heute aus und wie kann ich in dieser Geschäftsmodell-Welt, in der ich mich befinde, selber mich verändern. Wie kann ich die Geschäftsmodelle digitaler machen, nutzenorientierter. Ich habe gerade eine Folge gemacht, Kundenbedarf, Kundenbedürfnis.

Wer bei solchen Fragestellungen, dass die Leute, die Anwendungsunternehmen, also auch wirklich das Potenzial eines Unternehmensdatenfundament ihres ERP-Systems noch stärker greifen können. Also das beste Beispiel ist vielleicht auch, wenn man sich so eine Maschinenhalle anschaut. Früher, wenn wir da von Maschinendatenerfassung oder was auch immer gesprochen haben, dann ging das wie eine Pyramide vor sich.

Ich hatte oben meinen Topfloor, also die Büroabteilungen und den Shopfloor, wo die Maschinen stehen und dann hat die ERP-Lösung wiederum Informationen an die Maschinen gebracht. Wenn man heute in Richtung Industrie 4.0 denkt, wo alles integriert ist und da spreche ich dieses RAMI 4.0 Modell auch an, was in der Industrie 4.0 ist. Was will ich damit sagen? Ich habe natürlich meine klassische Maschine irgendwo in diesem Ablauf noch mit drin.

Aber so eine Maschine wird auch mal gewartet werden. Das heißt, die Maschine hängt zusätzlich am Internet. Ich muss bestimmte Updates drauf fahren.

Also wird es einen anderen Weg geben, um das Ganze zu integrieren. Was will ich damit sagen? Diese klassische Pyramide bricht weg und die ist komplett verschwunden. Es ist dieser Shopfloor und auch alles, was nach oben geht, Topfloor, mittlerweile als eine Einheit geworden ist.

Es kann von allen Seiten betrachtet werden. Also erstmal diese alten Barrieren finden in großen Maschinenbaufirmen, die sich in die digitale Transformation begeben. Die werden vollkommen weggebrochen.

Und damit bin ich auch leistungsstark und kann auch auf meine Maschine zugreifen. Als Vertriebler könnte ich jetzt dementsprechend schauen und sagen, wenn der Kunde mich anruft, wann wird in meine Maschine geliefert. Dann kann ich sehen, wie weit denn der Status ist, weil ich bis auf die Maschine runtergehen kann.

Dann könnte ich mir über ein Portal anschauen, wo steht es. Das konnte ich früher gar nicht. Da musste ich immer, immer, immer wieder nach vorne gehen.

Ich musste in die AV gehen, also Arbeitsvorbereitung, musste mit dem AV-Leiter sprechen. Wann wird denn was fertig? Wann kriege ich das wieder? Der war schon genervt. Wieder ein Vertriebler, der mich bei der Arbeit behindert.

Das fällt alles weg. Sie propagieren etwas, was Sie genannt haben, die smarte elektronische Fabrik oder smarte elektronische Fabrik. Geht das so in die Richtung? Was versteckt sich hinter diesem Begriff? In der SEF oder smarte elektronische Fabrik, das ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Partnern, ursprünglich mal von der Limtronic aus Limburg gegründet.

Da ist die Firma IOTOS mit drin. Es sind vielleicht so 20 Partner dort drin. Partner, die sich spezialisiert haben auf diese Welt.

Wie bringe ich von OPC UA diese Daten über MQTT bis in die Azure Cloud? Wann benutze ich REST? Was mache ich damit? Wie hängt das alles zusammen? Ich will jetzt gar nicht zu sehr ins Detail reingehen. Das könnte man in einem separaten Podcast machen. Das sind die Ideen, die wir hinten dran haben.

Macht eine Blockchain für mich als Unternehmen Sinn? Macht es keinen Sinn? Wann macht es Sinn? Wo bringe ich da einen Mehrwert mit hin? Das sind alles so Themen, wo wir uns Gedanken machen. Das heißt, Sie treiben zahlreiche Initiativen voran, genau mit diesem Hintergrund. Ihre Anwendungsunternehmen müssen sich letztendlich digital verändern, müssen die Geschäftsmodelle verändern, müssen die die Abläufe verändern.

Wie können wir als Softwarebranche da auch unterstützen und auf dem Weg zum digitalen Unternehmen begleiten? Ja, genau so ist es. Natürlich holen wir uns auch eine blutige Nase, indem wir irgendwas ausprobieren, wo man sagt, eigentlich braucht das mal gar keiner jetzt gerade. Und gerade diese Themen, wo ich vorhin angesprochen habe mit der Blockchain, das war ja so ein Hype und jeder hat gemeint, er muss ein Businessmodell auf die Blockchain aufsetzen.

Aber es macht nicht immer Sinn, das zu machen. Wenn ich jetzt eine ID-Karte, meine Identität oder einen Führerschein oder irgendwas, da macht es wiederum Sinn, weil das kann man keiner mehr wegnehmen. Als Beispiel, wenn man geboren wird und die Hebamme sofort einträgt, dass ich jetzt der Stephan Grief bin und das noch das Land oder die Stadt bestätigt, dann habe ich für immer und ewig die Daseinsberechtigung.

Wenn Sie heute in Deutschland, haben Sie das Problem ja gar nicht, aber wenn Sie heute irgendwo in Afrika sind, da kann es schon sein. Man sieht es ja bei den Flüchtlingen, die haben weder eine ID-Karte noch einen Ausweis noch sonst was. Und wo macht es denn Sinn jetzt in der Maschinenebene? Also, wenn ich jetzt eine Maschine habe, macht es da Sinn, über eine Blockchain Daten rauszunehmen? Nein, weil es kostet viel zu viel Geld.

Da gibt es eine andere Möglichkeit, dass man sagt, man nimmt vielleicht IOTA als Protokoll. Wo wird es häufig oder wo wird es denn schon eingesetzt? Ich habe letztens eine Fernsehsendung auch von VW gesehen, die ihren Dachostand ihres Autos, der modernen Autos einmal am Tag in die Blockchain oder in die IOTA-Chain schieben. Das heißt, immer wenn einer da ist, möchte den Dacho zurückschrauben.

Ich kann nicht mehr manipulieren. Und das ist so ein Riesenmehrwert, den wir eigentlich damit haben. Den sehe ich aber heute bei dem klassischen ERT-Thema auf Shopfloor eben noch nicht.

Da würde ich noch mal reingehen, das ganze Thema. Ich habe noch ganz, ganz viele Fragen auch zur künstlichen Intelligenz, auch zur Blockchain, zum Thema Smart. Ich gucke ein bisschen auf die Uhr, wir sind ein bisschen über meine magische Grenze von einer halben Stunde hinaus.

Wenn Sie erlauben, würde ich Sie gerne nächste Woche noch mal hier in den Podcast einladen, um das, was wir gerade angerissen haben, noch ein bisschen zu vertiefen. Ich würde mich sehr, sehr freuen, wenn wir an der Stelle anknüpfen können nächsten Mittwoch, wenn eine weitere Folge hier im Internet erscheint. Herr Gries, ich darf mich erst mal ganz, ganz herzlich bei Ihnen bedanken für die heutige Folge.

Und ich wünsche Ihnen, ich wünsche all unseren Zuhörern eine schöne Woche. Wie immer, keep connected. Herzlichst, Ihr Axel Winkelmann.

Ja, auch von mir ein herzliches Dankeschön und bis nächste Woche. Ihnen hat der ERP-Podcast gefallen und Sie konnten wertvolle Erkenntnisse gewinnen? Dann würde ich mich über eine Bewertung auf iTunes freuen, damit auch andere von diesem Podcast erfahren können. Eine Anleitung für die Bewertung finden Sie auf www.erp-podcast.de. Dort finden Sie auch weitere Hinweise, Links und Aktualisierungen zu dieser Folge.

Das war der ERP-Podcast für alle, die sich aktiv mit dem Einsatz und der Gestaltung von Unternehmenssoftware und den daraus entstehenden Veränderungen und Potenzialen in Unternehmen losgelöst von Fachzeitschriften, Büchern und wissenschaftlichen Veröffentlichungen, z.B. beim Spazierengehen oder Autofahren auseinandersetzen wollen. Mein Name ist Axel Winkelmann. Ich bin Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg.

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