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#83b - Mobile Energie – Energieversorgung von der Wand bis zum autarken Sensor mit Jürgen Zinecker, Gründer und Geschäftsführer der Axsol GmbH
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Zweiter Teil des Interviews mit Jürgen Zinecker, Gründer und Geschäftsführer der Axsol GmbH

Mobile Energieversorgung wird insbesondere im Zeitalter von Robotik und Sensorik immer bedeutender: Weg von der Wand, leistungsfähig und mobil, dort wo sie benötigt wird. Darüber unterhalte ich mit dem Seriengründer und Geschäftsführer des Energieproduktunternehmens AXSOL.

Viel Vergnügen.

Literaturempfehlung:

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Wenn Ihnen unsere Folgen gefallen, dann freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Ihrer Wunschplattform, damit auch andere auf diesen Podcast aufmerksam werden und wir das Angebot weiter verbessern können. Zeitaufwand: 1-2 Minuten.

In diesem Sinne: keep connected.

Herzlichst
Ihr
Axel Winkelmann

Transcript:

ERP-Podcast, mobile Energie, Energieversorgung von der Wand bis zum autarken Sensor mit Jürgen Ziennecker, Gründer und Geschäftsführer der Axol GmbH, zweiter Teil. Mobile Energieversorgung wird insbesondere im Zeitalter von Robotik und Sensorik immer bedeutender. Weg von der Wand, leistungsfähig und mobil, dort, wo sie benötigt wird.

Darüber unterhalte ich mich mit dem Seriengründer und Geschäftsführer des Energieproduktunternehmens Axol. Viel Vergnügen. Herzlich willkommen zum ERP-Podcast, dem Podcast für alle, die sich aktiv mit dem Einsatz und der Gestaltung von Unternehmenssoftware und den daraus entstehenden Veränderungen und Potenzialen in Unternehmen auseinandersetzen wollen.

Mit diesem Podcast möchte ich Sie mit eigenen Gedanken und Interviews bei der Gestaltung moderner IT-Konzepte nebenbei, also zum Beispiel beim Spazierengehen oder Autofahren, begleiten. Damit möchte ich Ihnen in dieser von technologischen Veränderungen geprägten Zeit Informationen anbieten, die sich in Zeitschriften, Fachbüchern und wissenschaftlichen Artikeln in dieser Form nicht darlegen lassen und für die sich im hektischen Alltag ohnehin nicht die Zeit findet. Mein Name ist Axel Winkelmann.

Ich bin Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg. Herzlich willkommen zurück zum ERP-Podcast. Heute der zweite Teil im Gespräch habe ich hier den Jürgen Zinneker.

Herr Zinneker ist ein Seriengründer, so kann man es glaube ich sagen. Er ist Ingenieur, er ist Betriebswirt, er hat sich viel mit Software auseinandersetzt, er hat sich viel mit Elektrizität, mit Stromerzeugung auseinandergesetzt. Wir sprechen über die Mobilität bei der Energieerzeugung.

Wir werden heute vor allen Dingen reingehen so ein bisschen in nicht die großen Dinge der Mobilität, sondern wir werden immer kleiner werden, denn gerade auch in dem Bereich von dem Unternehmensdatenfundament, von ERP, von Unternehmenssoftware wird zunehmend auch das Thema Sensorik in den Geschäftsmodellen sicherlich eine größere Rolle spielen. Und damit stellt sich natürlich immer wieder die Frage, wo kriegen wir denn eigentlich die Energieversorgung her? Da wollen wir heute ein paar Fragen und hoffentlich ein paar Antworten zu bekommen. Herr Zinneker, ich freue mich, dass Sie sich nochmal die Zeit genommen haben, mit uns ein bisschen weiter zu sprechen.

Herzlich willkommen zurück im ERP-Podcast. Hallo, Herr Professor Winkelmann. Direkt nochmal die Frage, weil nicht jeder den ersten Teil gehört hat.

Ich habe es gesagt, Sie sind sozusagen ein bunter Hund. Vielleicht können Sie sich selber nochmal kurz vorstellen, wer ist Jürgen Zinneker? Meinen Namen haben Sie ja schon, Jürgen Zinneker. Ich bin Geschäftsführer von der Axol GmbH.

Ich habe ein bisschen Historie in Sachen Firmen, Firmengründung und Entwicklung von Firmen. Eins meiner Highlights war die Navigon im Bereich Navigation, Spielenavigation. Ich halte mich meistens in dem Thema Elektronik, Software in der Kombination auf.

Mein jüngster Spross ist die Axol. Die ist auch nicht mehr ganz so jung. 2012 gegründet und seit 2014 auf der Entwicklungsphase.

2016 das Produkt so weit, dass es zertifizierbar war. Seit Mitte 2017 vermarkten wir den Arway und stellen die üblichen Stromvarianten zur Verfügung. Das ganz Wichtige ist Wechselstrom.

Also alle Geräte, die Sie kennen, können Sie damit betreiben. Liefert aber auch 12 Volt und 5 Volt, um Handys oder Devices im Fahrzeug betreiben zu können. Wir haben letztes Mal schon ganz viel darüber gesprochen.

Also quasi eine, ich sag es mal laienhaft, eine größere Batterie mit einer Steckdose dran, mit der Sie unglaublich viel Leistung zur Verfügung haben. Sie haben gesagt, Sie können in Betonwände mit so einem Gerät bis zu 400 Löcher reinbohren. Also den ganzen Tag eigentlich damit arbeiten.

Das heißt, Sie haben wirklich mobilen Strom auf der Baustelle, auf dem Dach, wo auch immer. Was mich jetzt so unglaublich fasziniert hat, waren eigentlich zwei Dinge, die Sie letztes Mal auch gesagt haben. Sie haben einerseits gesagt, naja, wenn man sowas entwickeln will und das ist neu und das war anders als bislang.

Wir haben Public Viewing zum Beispiel damit gemacht. Wir betreiben Heizdecken, wir betreiben ganze Caravans damit. Man braucht aus unterschiedlichen Disziplinen Know-How, in Ihrem Fall Leistungselektronik, Akkutechnologie, regenerative Energiegewinnung, also Photovoltaik, um nachzuladen.

Das war das eine, was mich wahnsinnig fasziniert hat. Und das andere, was mich sehr fasziniert hat, ist, dass Sie gesagt haben, ja, am Anfang, als wir das 2014, 15, 16 entwickelt haben, da wog das Ding halt 60 Kilo. War also eigentlich nicht tragbar, nicht vermarktbar.

Und mittlerweile haben Sie ein Sechstel nur noch dieses Gewichts. Das heißt offensichtlich, die Technologien entwickeln sich zur Zeit rasant weiter. Man kommt eigentlich am meisten nur mit Energie, mit Batterietechnologie im Sinne des Autos in Berührung.

Da hat man das Gefühl, da ist totaler Stillstand, zumindest als Laie. Aber das scheint überhaupt nicht der Fall zu sein, sondern in Ihren Technologien entwickelt sich das ganze rasant weiter, oder? Ja, und das ist jetzt mit dem Einblick, den wir in diese Kerntechnologiefelder haben, muss man sagen, da steht uns ja ein Quantensprung an Technologie vor der Haustür. Getrieben ist diese Technologieentwicklung in unserem Feld natürlich schon ein wenig aus der Kfz-Industrie, das muss man klar sagen.

Denn nach dem Krieg war uns der Bleisäure-Akku für alles gut genug. Also im Bereich Batterietechnik, Leistungselektronik wurde im Prinzip 40 Jahre lang nicht entwickelt, nicht geforscht. Das war für alles gut, war man zufrieden.

Und jetzt steht die Verwandlung der Technologien im Bereich persönliche Mobilität vor der Tür. Jeder redet über Elektrofahrzeuge, Elektroautos. Und dafür wurde jetzt weltweit richtig Geld in die Forschung investiert, in die Hand genommen, in die Entwicklung gegangen.

Und da sind wir natürlich ein Teil, auch Nutznießer davon. Unser Vorteil ist, dass es genau in diesem Segment jetzt in sieben Meilenstiefeln in Technologie vorwärts geht. Sie haben das ganz richtig gesagt, so ein System hatte vor drei Jahren noch 60 Kilo, wir sind jetzt auf 10.

Und wir haben diese Technologien über die entsprechenden Bereiche auch in die Firma bringen müssen, mit Personen, aber auch mit Engagement über die Forschung. Wir arbeiten auch mit verschiedenen Universitäten, auch weltweit zusammen und haben dort Technologie importiert. Wir haben aber auch Kunden, also wir haben auch Kunden in diesen Segmenten, die unsere Technologie auch verwenden, auch im Bereich Fahrzeug, sogar in dem Bereich Fahrzeug und Produktion, weil man hat dort gesehen, also zum einen kann man AW nicht nur als modernen Ersatzkanister für Elektrofahrzeuge einsetzen.

Wenn zum Schluss nochmal ein bisschen Energie für die letzten paar Kilometer nötig ist, wenn man zum Beispiel auf einer Autobahn liegen bleibt, weil nicht mehr genügend Strom in der Batterie vom Fahrzeug ist und man da noch runter will, im Sinne des alten Ersatzkanisters ist unser System schön einsetzbar. Das diskutieren wir auch mit den Fahrzeugherstellern. Und dabei hat man aber auch gesehen, dass mobile Energie auch im Fertigungsumfeld ein riesen Vorteil ist, wenn ich zum Beispiel in einer hochkomplexen automatisierten Fertigung zufällige Fehler suche und ich die Systeme nicht anfassen will.

Also ich will den Strom nicht verändern, mit dem eine Maschine arbeitet und ich will die Datenkommunikation in der Form betreiben, in der der Fehler auftritt, sodass ich den auch lokalisieren kann. Und in solchen Umfeldern wird dann auch AW verwendet in der Konstellation, dass wir vor Ort bestimmte Sensorik, also Computersensorik, die daran angeschlossen ist, betreiben und auch die Datenkommunikation über einen Hub am AW erledigen. Das ist so die nächste Technologiestufe, in der wir auch arbeiten.

Die Mobilität spielt eine große Rolle, dass das einfach mal irgendwo hingestellt werden kann, weil in der Fertigungsumgebung Stromlegen ist meistens mit einem irren Aufwand behaftet. Durch den Boden geht wegen des Aufwandes schon mal gar nicht. Und wenn ich über die Decke komme in der Fertigungshalle, dann ist das mit erheblichem Einsatz verbunden.

Das heißt, ich brauche eine Hebebühne, ich muss bestimmte Bereiche der Fertigung stilllegen. Wenn ich über eine Maschine arbeite, darf die unten nicht produzieren. Und dann ist so eine mobile Einheit auch in dem Umfeld, glaube ich, oder hat sich bewiesen, eine gute Sache.

Ich komme nochmal zurück auf Speichertechnologie. Sie haben gesagt, Blei war ganz lange eine Technologie, die man verwendet hat. Lithium-Ionen zurzeit, damit hat man natürlich auch die Probleme.

Lithium kann ich nicht überall herbekommen. Also auch geostrategische Fragestellungen, die wir Europäer irgendwie immer dann beginnen zu diskutieren, wenn andere Länder längst die Fakten gesetzt haben, so drücke ich das mal aus. Wie geht diese Entwicklung weiter? Wie entwickelt sich die ganze Technologie weiter an der Stelle? Okay, wir sind dort in den Forschungen gut involviert über unser Informationsnetz, das wir über die Universitäten haben.

Jeder hat ja diesen Quantensprung jetzt schon mal bemerkt. Von Bleisäure auf Lithium war schon mal für die Endgeräte eine richtig spürbare Entwicklung in Sachen Leistung, Gewicht und Dauer der Nutzung, die dort erreicht werden konnte. Beispiel wie gesagt Handy, also Mobiltelefonie.

Es geht aber natürlich in alle anderen mobilen Anwendungen auch rein, wenn sie Akku-Werkzeuge nehmen, wenn sie sehen, wie lange sie heute mit einem Profi-Werkzeug auch arbeiten können, dann ist das eine klasse Entwicklung gewesen. Da befinden wir uns aber wie bei allem fast in der Steinzeit, noch in der Steinzeit. Weil nichts geforscht wurde, ist das nur mal der erste Schub in der Entwicklung aktuell.

Oder lass mich nochmal einen kleinen Schwenk machen. Es war auch vorher so, dass Nickelmangan oder Bleisäure ja nicht alleine auf der Welt war, sondern es wurden in anderen Konstellationen, kleinere Batterien, Knopfzellen oder sowas, auch schon andere Chemie verwendet. Das wird auch weiter so sein.

Es wird nicht nur Lithiumbatterien geben, denn Lithium hat auch seine Limits. Lithiumbatterien haben einen Wohlfühlbereich, der kommt dem des Menschen ziemlich nahe. Also weit unter Null funktionieren die nicht mehr und über 50 Grad wird es dann auch langsam eng.

Das heißt aber, man braucht in den anderen Temperaturbereichen auch andere Chemie und an der wird auch gearbeitet. In Lithium haben wir erst die erste Stufe genommen in der Technologie. Das nächste Thema, das dort aktuell ist, sind Feststoffbatterien, die höhere Kapazitäten haben werden, ungefähr das Doppelte und eine höhere Sicherheit.

Dort ist die Brandgefahr bei weitem geringer. Dann Lithium Schwefel ist dort die nächste Kombination, die die Kapazität steigert. Und wenn man weiter auf die Patente und die Zukunft blickt, wird man bei Lithium jetzt Verdoppelung der Kapazität im Vergleich zu dem, was vorher bei Blei ging, ist es ja schon ein Quantensprung.

Aber wir stehen da erst am Anfang. Lithium Nanografen, diese Patente sind erteilt, birgt das Potenzial ungefähr die Kapazität zu verzwanzigfachen. 25 ist schon realisiert.

Bis zur Serienreife wird es wohl eher auf die Faktor 30 zugehen. Das ist jetzt mal Lithium. Lithium ist nicht die einzige spannende Chemie, die dort in der Entwicklung ist.

Natrium-Ionen bergen den Riesenvorteil, dass Natrium für fast alle Nationen zur Verfügung steht. Und der Anteil der seltenen Erden für die Natrium-Batterie ist um Längen geringer, wie er für eine Lithium-Batterie benötigt wird. Das heißt, auch diese Natrium-Ionen-Technologie wird ihren Einzug finden.

Und das Schöne daran ist, dass Deutschland in der Forschung in dieser Technologie sogar noch weit vorne ist. Also ich würde sagen, führend weltweit. Und das sind weitere Technologien.

Und wir können heute auch noch nicht sagen, was in fünf Jahren denn Neues erfunden und gefunden wird. Man kann aber ganz klar sagen, dass die Speichertechnologie ganz am Anfang steht, also Energiespeichertechnologie ganz am Anfang steht. Und jetzt erst diese Dynamik in diese Technologie kommt, was man daraus prognostizieren kann, ist, dass wir in Zukunft, und wir reden nicht über 100 Jahre, sondern wir reden über vielleicht 10, vielleicht 15, wesentlich leichtere, also Faktor 30 leichtere Akkuversorgungen haben wird.

Mit dem Effekt, dass wir in der Elektromobilität ihre Reichweiten bei viel geringerem Batteriegewicht erreichen werden, dass wir in unserem privaten menschlichen Umfeld weitere Anwendungen sehen werden. Also es wird nicht nur den Akkuschrauber geben, sondern es wird sich sehr viel im Bereich autonomer Energieversorgung abspielen können. Und das lässt uns ein weites Spektrum aufmachen an Helfern, wie wir das auch im, ich prognostiziere das immer in der Konstellation, wie wir das heute auch erleben, im Pkw.

Wir haben dort Assistenzsysteme, die heute soweit reichen, dass ich das Lenkrad loslassen kann. Das ist Stand heute. Und das Fahrzeug über Spurhalteassistent, über Abstandshalteassistent, über Einparkassistent, über Brems-, Notbremsassistent, ein semiautonomes Fahren schon fast jetzt geht.

Und das wird sich im privaten Umfeld in anderer Ausprägung auch realisieren. Das heißt, viel mehr Helferlein, auch aktive Helferlein um einen rum wird durch mobile Energie und sich autark versorgende Systeme möglich. Als auch die Versorgung von Sensorik, die für diese Konstellation der Helferlein ultra wichtig sein wird.

Beim Automobil, klar, da haben wir natürlich viele Stromerzeuger oder viele Energiequellen sowieso im Automobil. Insofern ist es da relativ einfach mit Sensorik zu arbeiten. Aber mein großes Thema oder mein großes Fragezeichen sind natürlich immer die Geschäftsmodelle, wo ich sage, Mensch, in den nächsten 3, 4, 5, 6, 7 Jahren werden wir erleben, dass Branche für Branche die Geschäftsmodelle kippen vom reinen Abverkauf von Produkten hin zu technikbasierten Dienstleistungen.

Das heißt eigentlich, der Nutzen steht im Vordergrund. Also mein schönes Beispiel ist immer das Fenster, was heute als Feier-and-verget-Produkt verkauft wird, zukünftig mit Sensorik versehen dazu führen kann, dass eben nicht mehr das Fenster verkauft wird, sondern das Durchsehen. Also der Verkäufer dieses Produktes kommt dann eben, wenn es dreckig ist und reinigt ist.

Und dafür ist natürlich Sensorik notwendig. Dafür ist dann entsprechend Energie notwendig. Kann ich mir das jetzt so vorstellen, dass wir zukünftig ganz kleine Batterien haben, die 50 Jahre lang arbeiten? Oder werden wir eher Technologien haben, die selbstständig aus Sonnenlicht, Stromversorgung, Energieversorgung zur Verfügung stellen? Wir werden beides haben.

Denn bestimmte Sensorik braucht teilweise mehr Energie und andere Sensorik braucht ein bisschen weniger. Bei den Sensoren, die wir mit relativ kleiner Energie versorgen, wird dieser komplett autarke Ansatz heute schon vorangetrieben. Das System heißt Energy Harvest Prinzip und dort wird entweder aus Licht, aber auch aus Bewegung oder aus Strömung wird Energie erzeugt und die reicht in einigen Fällen, um bestimmte Sensorik völlig autark betreiben zu können.

Das heißt Fenster ist natürlich prädestiniert für Licht. Kleine photovoltaische Funktionalität, da werfe ich mal organische Photovoltaik in den Raum. Das ist ein synthetisiertes Polymer, also im Prinzip nur noch eine Flüssigkeit, die wird aufgedruckt oder gesprayt oder aufgebracht.

Also das ist nicht mehr Silizium, das irgendwie verkabelt werden muss, sondern wie gesagt, es kann sogar eine Farbe sein. Das heißt, ich erreiche eine Energieversorgung bei einem Fenster über Licht für einen Sensor, der prüft, der die Transparenz prüft und über die Transparenz dann den Verschmutzungsgrad ermittelt und aufgrund dessen dann die Reinigung veranlassen kann. Das erreiche ich wahrscheinlich komplett autark.

Das ist spannend, was da vor uns steht. Vielleicht haben Sie ein paar Beispiele, die Ihnen vorschweben, wo Sie sagen, das Szenario wäre gut.

Wo es in der Zukunft gar nicht so ganz unrealistisch ist. Ja, ich nehme immer ein Beispiel, das sehr nahe kommt und wo es den ersten Ansatz auch schon gibt und zwar den Staubsauger. Und heute ist der Trend, Rasenmäher, Staubsauger gibt es schon als Pseudoroboter.

Der fährt schon ganz alleine durch die Wohnung und hat seine Ladestation und fährt dann wieder hin und dann saugt er ganz brav und zwar in einem Rhythmus, den er sich bestimmt oder Sie ihm bestimmen, regelmäßig wiederkehrend. Wenn das Parkett oder der Teppichboden genauso einen Sensor hat und weiß, welcher Verschmutzungsgrad aufgetreten ist, könnte er sich auch den Staubsauger einfach rufen und der muss auch nicht bei Ihnen installiert sein, sondern der kommt ganz alleine, während Sie auf der Arbeit sind, in Ihre Wohnung, wird gesaugt, er geht auch wieder, über die ganzen Sicherheitssysteme gesteuert, geht er auch wieder, Sie kommen zurück, alles ist sauber. Der Vorteil, Sie haben keine Anschaffung, Sie haben keine Wartung, Sie haben keine Entsorgung, Sie zahlen lediglich für den Service und das nehmen Sie das, ja, wie gesagt, das könnte man jetzt direkt auf den Rasen vor dem Haus auch nochmal applizieren, dort müsste der Rasenroboter noch nicht mal ins Haus kommen, das könnte der ganz autonom über das Gattentörchen schon erledigen und das sind nur ganz wenige Beispiele, das kann man in vielen Bereichen applizieren.

Was sind da aus Ihrer Sicht die Trends oder vielleicht auch Megatrends, die uns da bevorstehen? Ich denke, wir haben jetzt mal von der Hardware gesehen, eine Miniaturisierung, die kann man getrost prognostizieren, denn in der Leistungselektronik stehen wir vor einem Faktor 20 in den nächsten zehn Jahren, also Effizienzsteigerung, Verkleinerung, Zuverlässigkeit, Standzeiten, Faktor 20 ist enorm, im Bereich Batterietechnik ähnlich eher höher, im Bereich Netz-Internet-Kommunikation verdoppeln sich die Übertragungsraten in einer Geschwindigkeit, die ist traumhaft, das heißt, wir haben die Basistechnologien, die kommen jetzt schön zusammen, um genau solche Systeme auf die Füße zu bringen, autonome Systeme auf die Füße zu bringen und die Kombination der Technologien führt dazu, dass diese Geschäftsmodelle auch sinnvoll, also gewinnbringend umzusetzen sind und da werden wir hingehen und ein Beispiel, das sehr, sehr naheliegt und das jeder aufgeschlossene Technologie-Liebhaber im Fernsehen schon mal wahrgenommen hat, ist der Pflegeroboter für Altenpflege. Wir haben einen enormen Pflegepersonal-Notstand und die Akzeptanz für einen Roboter ist dort bei den älteren Leuten untersucht und gar nicht schlecht, das heißt, dort würde man ein Problem, einen Engpass schon direkt bedienen können und das steht vor der Tür. Es wird also spannend, wir brauchen sicherlich auch ein Datenfundament unten drunter, um derartige autonome Systeme bedienen und fahren zu können.

Ich bin sehr, sehr gespannt, was da auch aus Ihrem Hause an Innovationen kommen wird, ein bisschen was weiß ich natürlich hinter den Kulissen, alles will man ja auch nicht rauslassen an so einer prominenten Stelle hier, aber ich möchte gerne noch mal ein paar Dinge über Sie rauskitzeln und rauslassen sozusagen. Kommen wir noch mal abschließend zu unserer Blitzlichtrunde. Wir haben es gesagt, Sie sind so ein bunter Hund.

Sie haben angefangen mit Kartentechnologien im Automobilbereich, sind heute im Energiesektor unterwegs. Warum sind Sie beruflich das geworden, was Sie heute eigentlich sind? Ich hatte das Glück, an den entscheidenden Stellen selbstbestimmt entscheiden zu können, in welche Richtung ich gehe. Das muss man sagen und da ist auch natürlich, spielen äußere Faktoren immer auch eine Rolle, aber ja, so den Leitfaden Software mit Hardware für einen Mehrwert zu verbinden, dem bin ich immer gefolgt und Energie kam für mich dann ins Spiel, als ich diese Möglichkeiten vor, naja mittlerweile, würde man sagen fünf, sieben Jahre erkannt habe und das hat die Karriere geprägt.

Gibt es dann bestimmten größten Erfolg innerhalb Ihrer Karriere? Ja, würde ich sagen, einen habe ich, wenn Sie das erste Mal in Frankfurt auf dem Parkett stehen und Ihre Aktie das erste Mal gelistet wird, ist es schon ein erhebender Moment und der Börsengang der Distelfora, also der Navigon innerhalb der Distelfora, der war sehr, sehr spannend und ein sehr erfolgreicher Vorgang und das würde ich schon als Highlight bezeichnen. Das finde ich an erfolgreichen Menschen so spannend, jetzt könnte man ja sagen, Mensch, ich habe meine Firma an die Börse gebracht, ich verabschiede mich in den Ruhestand, aber nein, erfolgreiche Menschen fangen eigentlich immer wieder an, irgendetwas Neues zu entdecken und Bereiche auszuleuchten, die sie noch nicht verstehen oder in denen sie noch nicht aktiv waren und irgendwas treibt sie ja um, was sie immer wieder auch erfolgreich macht. Ist das so eine bestimmte Eigenschaft, die Sie haben und die einen vielleicht da auch zum Erfolg führt? Ja, also ob ich die habe, also ich kann nur von meiner Seite sagen, mir wird es dann langweilig, also wenn ein Projekt auf der Ebene ist und dann auch erfolgreich abgegeben wird, was ich das eine oder andere Mal gemacht habe, dann braucht es eine neue Aufgabe und wenn es dann langweilig wird, dann müssen Sie was machen und dann überlegt man sich natürlich, was könnte ich denn jetzt tun und dazu kommt dann natürlich auch, dass man einen Anspruch sucht, dass man sagt, okay und irgendwann, bei mir war das so, ich hatte halt dann auch den Komfort, mir was aussuchen zu können, was kommt denn als nächstes und wo wäre es denn sinnvoll und wo liegt der Bedarf und der Nutzen und wenn man das erkennt und sagt, hey, das und Ihnen geht dann mal das Licht auf und dann ist der Ehrgeiz geweckt.

Spielt der Weiterbildung für Sie eine ganz große Rolle? Das ist natürlich, das geht nicht ohne und zwar, das Schöne ist aber, dass das bei uns zumindest bei mir im Prinzip so ein bisschen on the fly funktioniert. Das heißt, ich habe natürlich über Ingenieurstudien und dann Schwerpunktbereiche über die verschiedenen Branchen natürlich schon einen Einblick und ich tue mir im Aufbau von einem gewissen Wissensbereich nicht so schwer, speziell im Bereich Technik, da tue ich mir nicht so schwer, aber ich muss trotzdem mich dann auch anstrengen. Das heißt, da steht an, Bücher zu lesen, da steht an, Seminare zu besuchen und es ist halt auch immer nochmal über die Entwicklung ein automatischer Input, aber ja, dazulernen und genau in diesen Technologiethemen, in denen wir uns befinden, passiert ja jeden, ich würde sagen, jedes Quartal passiert etwas Neues in den Bereichen und da muss man dranbleiben und das muss man auch wollen, aber mir macht das Spaß.

Das heißt, Sie lesen wahrscheinlich auch sehr, sehr viel. Da gleich die Frage, gibt es Buchempfehlungen, die Sie weitergeben können? Ja, das mache ich gern, ich muss da aber der Wahrheit die Ehre geben und das nervt auch immer meine Frau, ich lese fast nur Fachliteratur. Dieses Recreational, sage ich mal so, das lasse ich mir dann lieber von meiner Frau erzählen, wenn die ein neues Buch gelesen hat, aber in unserem direkten Umfeld kann ich zwei schöne Tipps geben und das eine ist der Tony Seber von der Harvard-Universität, der hat einen Ausblick auf 2030 gegeben, erneuerbare Energien, Umsetzung ins normale Leben, das hat er schon vor, also das Buch hat er neu gemacht, aber seine Prognosen haben sich schon über die letzten 15, 20 Jahre bestätigt, also er hat zumindest schon bewiesen, dass er weiß, wovon er redet, finde ich auch sehr spannend zu lesen.

Es gibt eine deutsche Übersetzung, also es gibt es in Englisch und es gibt eine deutsche Übersetzung seit letztem Jahr und eine amüsante Variante, während ich Auto fahre, mache ich das gern, Hörbuch und zwar Mark-Uwe Kling, Quality Land. Das ist in beidem unser Kernthema, wie entwickeln wir uns in den nächsten Jahren, Jahrzehnten und das ist so humoristisch klasse umgesetzt, dass ich manchmal während ich Auto fahre laut lachen musste, also ich kann es nur jedem empfehlen. Die kenne ich auch noch nicht, werde ich mir auch mal über meine Dienste herunterladen, ja vielen Dank.

Apropos Dienste, wenn Sie morgens Ihren Rechner starten, gibt es bestimmte Internet-Dienste, die für Sie einen besonderen hohen Mehrwert haben? Ja, also beruflich klar die Standard-Funktionalitäten, also wir haben ein CRM im Prinzip, ein Klein-ERP, das im beruflichen Umfeld für uns seine Dienste tut, Cloud-basiert natürlich, hat uns auch schon zwei, drei mal wirklich, ich will es mal in Anführungszeichen sagen, einen Arsch gerettet, dass wir die Daten nicht verloren hatten. Im Standardfall wäre es Datenverlust gewesen, von daher Cloud-System in der Firmensteuerung und privat sind es Informationssysteme, ich muss ja sagen, Firmen intern mit den Partnern, obwohl man das eigentlich nicht dürfte, ist WhatsApp der angesagte Kanal, wenn ich jemanden dringend erreichen will und eine Meldung setzen will und im Bereich Information muss ich sagen, Handelsblatt Morning Briefing, das ist mein Liebstes, das geht bei mir an, wenn ich meine Kaffeetasse trinke, bei mir zu Hause am Frühstückstisch, das ist kurz und knapp, was man von dem Tag wissen muss und Reddit, wenn ich ein paar Minuten Zeit habe, schaue ich mal auf Reddit für unabhängige internationale Nachrichten. Jetzt sind Sie in Ihrer Wissensbreite natürlich wahnsinnig breit aufgestellt und aus Ihrer Prognose heraus würde mich insbesondere interessieren, wie sich auch Ihr Berufsumfeld vielleicht in den nächsten zehn Jahren verändern wird.

Ja, das spüren wir ja schon und ich denke, diese gefühlte Geschwindigkeit, die jetzt, bin ich ja schon ein paar Tage älter, die für uns wirklich hoch erscheint, die geht noch immer so weiter. Also das wird noch immer schneller, weil der Informationsaustausch immer schneller geht. Ich will nicht sagen, dass eine geschriebene Zeile nicht ein Bruchteil von einer Sekunde rund um die Welt ist, aber alle anderen Informationen eben auch.

Das heißt, ich werde 3D, ich werde die Daten online mit mehreren direkt bearbeiten können in den Applikationen. Das heißt, es wird im Bereich Entwicklung und Fertigung weiter schneller gehen. Wir werden die Vernetzung der Systeme erleben, die viel weiter geht.

Das heißt, Automatisierung in der Supply Chain, dass die Systeme sich untereinander abgleichen, was zur Geschwindigkeit führt und automatisierte Fertigung im Beruf, da stehen wir auch davor. Ich habe diese Woche eine kleine Konferenz mit den Fertigern in unserem Thema gehabt und dort speziell im Bereich Akkufertigung mit der Neuansiedlung der CATL in Erfurt und da ist das Ziel Vollautomation, wie das Tesla vorlebt. Vollautomatisation in der Fertigung in einem unserer Kernthemen führt natürlich zu günstigeren Produkten und qualitativ besseren Produkten.

Das kann man, glaube ich, da auf der anderen Seite prognostizieren und das, glaube ich, wird ein genereller Trend sein. Man könnte noch vermuten, dass eine Individualisierung der Produkte hin zur Losgröße 1 im kommerziellen Umfeld passieren wird, denn wenn sie voll automatisiert produzieren können, erleichtert das auch die Individualisierung. Das heißt, dass ich bei Wearables, also Schuhe, Hose, alles, was so gut sitzen, passen muss, dass ich das voll individualisiert gefertigt kriege.

Ich glaube, die ersten Ansätze dazu spürt man auch schon. Ich glaube, das geht auch weiter in die Breite. Und dann werden diese Elemente alle smart werden.

Also da sind wir wieder bei Sensorik. Unsere Umwelt wird sich ohne unser Zutun auf Maschine-Maschine-Basis verständigen können. Ich glaube, da muss man nicht weit in die Zukunft gucken, dass das passiert, dass über das Standard Man-Machine-Interface, Mobiltelefon, in aller Nächste kürze Vitalfunktionen, gibt es einen schönen Tipp, habe ich noch, Präventikus.

Die machen ein EKG mit der Lampe vom Handy und das dann auch über die App geschubst. Das heißt, der sagt auch, jetzt guck mal nach, es wäre wieder soweit, schau mal nach. Das sind dann so Begleiter.

Und wenn man das Interface hernimmt, dann kann ich genauso zu anderen Elementen rückkoppeln. Also das heißt, ich könnte gucken, wie weit bist du gelaufen? Was sagt mein Schuh? Bin ich falsch aufgetreten? Wie muss ich den Ablauf verändern, damit ich energieeffizienter, im Sinne Gesundheitsfördernde, meinen Laufapparat in Bewegung halte? Also Bewegung über den Gürtel, des Beckens, über die Schuhe. Das mag jetzt ein bisschen fern klingen.

Ich glaube aber, wir sind da von der Technologie nicht weit weg. Und was technisch möglich ist, wird gemacht und wird in ein Geschäftsmodell umgewandelt. Das ist so schön, dass Sie eigentlich von der physischen Welt kommen und auch die Sensorik jetzt mehrfach beschrieben haben.

Aber letztendlich dahinter ja immer dieses Unternehmensdatenfundament, also ERP und Co. letztendlich steht, was ja auch unseren Podcast hier sehr stark treibt. Wenn Sie ein bisschen auf die Unternehmenssoftware, insbesondere ERP, blicken mit Ihrer Zukunftsprognose, vor welchen Herausforderungen stehen wir da ganz besonders? Ich glaube, im Bereich ERP wird diese Automatisierung aller Prozesse eine große Rolle spielen.

Also nicht nur in der Fertigung der Maschinensteuerung, sondern danach folgend direkt im Zusammenhang Supply Chain übergreifend über die Quellen. Die Supply Chain interdisziplinär zu koordinieren. Als nächstes werden es aber meiner Meinung nach, wäre es angeraten, auch die Abläufe im Man-Machine-Interface zu automatisieren.

Also automatisierte Stammdatenerstellung über die Supply Chain. Stammdaten sind in den ERP-Systemen immer pain in the ass und die Basis der Qualität, die zum Schluss entstehen kann. Und von daher glaube ich, könnte man dort über die Vernetzung der Informationen gut einwirken und das vereinfachen.

Und dann kommt die Königsdisziplin Man-Machine-Interface. Also die Nutzung intuitiver hinzubekommen, glaube ich, ist ein ganz wichtiger Faktor. Und dort aktive Unterstützungssysteme.

Also diese aktive Hilfe, dass mir ein Hilfesystem schon vorgreift und sagt, ich habe gelernt, du willst normalerweise das tun, mit den anderen Artikeln hast du dieses getan, willst du das gleiche mit diesem Artikel tun, dann würden folgende Schritte nacheinander folgen, sollen die ausgeführt werden. Das würde ich mir wünschen. Also es bleibt spannend.

Wir werden auch in 2019 sehr, sehr viele neue Dinge erleben, sehen. Ich freue mich drauf. Ich möchte mich ganz, ganz herzlich bei Ihnen, Herr Ziennecker, bedanken, dass Sie heute aus Ihrer Entwicklung, aus der Firma Axol, ein bisschen berichtet haben.

Mir hat es wahnsinnig viel Spaß gemacht. Ich habe verschiedene Facetten gehört, die mich selber wieder ein bisschen weiterbringen in diesem IoT Man-Machine-Bereich. Ich möchte mich ganz, ganz herzlich bei Ihnen bedanken.

Ich bin für heute raus aus meinem Podcast. Die letzten Worte gehören, wie immer, meinem Studiogast Jürgen Ziennecker. Ganz herzlichen Dank, dass Sie heute hier zu Gast waren.

Ich sage danke, Herr Professor Winkelmann. Ich empfehle allen einfach das Quality Land Hörbuch und wünsche Ihnen allen, glaube ich, viel Spaß dabei, denn es wird bestimmt lustig. Ich lade Sie alle ganz herzlich zu uns natürlich auf die Homepage ein oder auch zu uns in die Firma www.axol.eu. Die Firma ist in Würzburg, direkt am Hubland, direkt an der Universität.

Ich danke Ihnen. Herzlichen Dank. Ihnen hat der ERP-Podcast gefallen und Sie konnten wertvolle Erkenntnisse gewinnen? Dann würde ich mich über eine Bewertung auf iTunes freuen, damit auch andere von diesem Podcast erfahren können.

Eine Anleitung für die Bewertung finden Sie auf www.erp-podcast.de. Dort finden Sie auch weitere Hinweise, Links und Aktualisierungen zu dieser Folge. Das war der ERP-Podcast für alle, die sich aktiv mit dem Einsatz und der Gestaltung von Unternehmenssoftware und den daraus entstehenden Veränderungen und Potenzialen im Unternehmen, losgelöst von Fachzeitschriften, Büchern und wissenschaftlichen Veröffentlichungen, zum Beispiel beim Spazierengehen oder Autofahren, auseinandersetzen wollen. Mein Name ist Axel Winkelmann.

Ich bin Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg.

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