Wie lassen sich zentrale ERP-Installationen mit weltweit verteilten Standorten verknüpfen? Wie können globale Prozesse vereinheitlicht und verbessert werden? OctoCon ist spezialisiert auf die Entwicklung unternehmensweiter Prozessstandards auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central, ehemals NAV. Mit dem Gründer und CEO spreche ich über das auch als Navision bekannte ERP-System, die Entwicklung des ERP-Marktes und insbesondere bei Microsoft und wie sich Hub & Spoke-Architekturen zum Nutzen des Unternehmens aufbauen lassen.
Viel Vergnügen!
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Tiny Gadgets – die Macht der vielen kleinen Programme
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In diesem Sinne: keep connected.
Herzlichst
Ihr
Axel Winkelmann
Transcript:
ERP-Podcast, Folge 122, zweiter Teil. Herzlich willkommen zum ERP-Podcast. Dem Podcast für alle, die sich aktiv mit dem Einsatz und der Gestaltung von Unternehmenssoftware und den daraus entstehenden Veränderungen und Potenzialen in Unternehmen auseinandersetzen wollen.
Mit diesem Podcast möchte ich Sie mit eigenen Gedanken und Interviews bei der Gestaltung moderner IT-Konzepte nebenbei, also zum Beispiel beim Spazierengehen oder Autofahren begleiten. Damit möchte ich Ihnen in dieser von technologischen Veränderungen geprägten Zeit Informationen anbieten, die sich in Zeitschriften, Fachbüchern und wissenschaftlichen Artikeln in dieser Form nicht darlegen lassen und für die sich im hektischen Alltag ohnehin nicht die Zeit genügt. Mein Name ist Axel Winkelmann.
Ich bin Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg. Herzlich willkommen zurück zum ERP-Podcast, zweiter Teil einer sehr, sehr spannenden Episode rund um das Microsoft-System Business Central, ehemals Pervision oder NRV. Ich freue mich, dass ich hier einen begeisternden Veteranen, kann man beinahe sagen, seit 1998 mit eigener Firma auf dem Markt im Podcast habe.
Ich freue mich, dass ich Frank Meyer im Podcast habe. Er ist der Gründer und Geschäftsführer der OctoCon AG. Herzlich willkommen hier zurück im ERP-Podcast.
Ja, vielen Dank und ich freue mich, dass ich noch mal dabei sein darf. Mögen Sie noch mal kurz drei Sätze zu sich selber sagen? Wer ist der Mensch Frank Meyer für alle, die jetzt erst einschalten? Ja, wie bereits in der letzten Folge gesagt, Frank Meyer ist ein durch und durch überzeugtes Landei, das auf der Schwäbischen Alb wohnt, das eine nette Familie hat und momentan einen sehr gut gepflegten Garten hat. Weil die Krise ja immer noch andauert und wir hoffentlich bald wieder positivere Sachen aus der Wirtschaft hören dürfen.
Ich hoffe jetzt aber nicht, dass Sie Ihren Rasen durchlöchert haben, weil Sie nicht auf den Golfplatz gehen dürfen. Nein, den habe ich noch nicht durchlöchert, aber in der Tat, also ich wohne wirklich so, wenn ich jetzt gerade rausgucke, was ich tue, dann sehe ich Wiesen und Wälder und ich habe mit meinen Kindern schon gesagt, okay, wir gehen jetzt hier auf irgendeine Wiese und ich nehme jetzt mein Golfzeug und schlage hier einfach mal wild die Bälle ab. Gut, wenn Sie nicht die Bälle abschlagen, sondern beruflich unterwegs sind, dann sind Sie das in Form der Octocon AG.
Wer ist die Firma oder was macht die Firma? Die Firma Octocon AG hat sich spezialisiert auf Unternehmen, die Unterstützung benötigen, sobald sie viele, viele Niederlassungen haben und hier ein vernünftiges Konzept haben wollen, welche Software sie einsetzen, wie sie die Software einsetzen, damit diese Niederlassungen so arbeiten, wie man das gerne in der Konzern- oder Unternehmensführung haben möchte. Okay, wir haben ein System, auf das Sie sich vor allen Dingen spezialisiert haben, seit 1998 Business Central, Microsoft Dynamics oder nicht Dynamics 365 Business Central, ehemals Microsoft Dynamics NAV, ehemals Microsoft NAV, ehemals Microsoft Navision, ehemals Navision und so weiter. Also eine spannende Geschichte des Systems, mittlerweile komplett in der Cloud, ein System für den Mittelstand, vielleicht nicht unbedingt für den Mittelstand, der in der Produktion ganz tief unten links agiert, sondern tendenziell eher Dienstleistung, Logistik, handelslastige Geschäftsmodelle hat.
200, 300 User geht auch ein bisschen höher mittlerweile mit der Architektur, aber das ist so eine Landschaft, in der fühlt sich das System sehr wohl, richtig? Genau, das sind wirklich die Einsatzgebiete, was auch nicht ganz so gut ist, wenn es jetzt 1 bis 3 User sind. Da ist Microsoft, da hat es zu viele Parameter, zu viele Einstellmöglichkeiten, da würde ich das System jetzt auch nicht unbedingt einsetzen. Ich gebe zu, an der Stelle fällt es unseren Studierenden immer auf die Füße.
Für sie, wir haben, ich vermute mal, das größte Labor für ERP-Software, für Unternehmenssoftware hier in Deutschland am Lehrstuhl und wir versuchen natürlich auch unsere Studierenden immer in die Systeme zu bringen, um eben nicht nur an einem System mit einem Hersteller auszubilden, sondern wirklich auch die Breite zu schaffen, auch gerade dieser Konzepte, der betriebswirtschaftlichen und technischen Konzepte dahinter. Und es ist natürlich so, wenn Sie Systeme haben, die flexibel sind, die viele Parameter zulassen, dann wird es für kleinere Unternehmen immer schwierig, mit diesen Systemen umgehen zu können, weil sie einfach zu viel ermöglichen. Ja, kann ich nur zustimmen.
Wir sehen, dass Microsoft versucht, es zu platzieren für ganz kleine Unternehmen. Ich würde es nicht machen. Wir haben auch schon mal versucht, wirklich versuchsweise, das bei den kleineren Unternehmen einzusetzen.
Aber da sage ich, ich hoffe, Microsoft wird es mir verzeihen. Da gibt es bessere Systeme wie Lexware oder sonst irgendwas, die haben vielleicht 100 Parameter, so ein Business Central System. Ich weiß es nicht genau, wie viele Parameter, aber ich schätze mal so 10.000 Parameter kann ich einstellen an dem System.
Und das ist eher ein Rennwagen als ein Golf. Und von daher würde ich das nicht unbedingt zum Einkaufen, Fahren benutzen, wenn ich jetzt bei der Terminologie von Fahrzeugen bleibe, sondern würde das eher benutzen, um ein Rennen zu fahren oder vielleicht eine Rallye oder sonst irgendetwas. Man kann sicherlich sehr viel machen über Templates.
Es ist natürlich auch so, wenn Sie kleinere Unternehmen haben, dann gibt es sicherlich auch Systeme, die durchaus mit ansprechendem Funktionsumfang kostengünstiger sind insgesamt. Als kleineres Unternehmen schaue ich natürlich auch sehr stark auf die Lizenz und entsprechenden Infrastrukturkosten drumherum. Das ist richtig, ja.
Aber Sie haben ein System, was sich im Mittelstand sehr, sehr wohl fühlt. Und jetzt haben wir das große Problem, ich habe das zumindest immer mal wieder auch in Auswahlprojekten, wir haben gar nicht mehr überall den typischen deutschen Mittelstand im Sinne von der Unternehmer hat ein Haus mit Werkshalle irgendwo in Deutschland und sein ganzes Geschäft funktioniert im Umkreis von 200 Kilometern. Sondern wir haben auch im Mittelstand unglaublich viele Unternehmen, egal ob sie jetzt 100, 200 Mitarbeiter oder auch mehrere tausend haben, die haben zwar noch ihren Hauptsitz in Deutschland und vielleicht auch verschiedene Niederlassungen, aber die machen eigentlich weltweites Geschäft, sind weltweit vertreten, das müssen nicht immer mehrere hundert Mitarbeiter an dem Standort sein, es können manchmal auch nur wenige sein.
So, und wie gehe ich jetzt damit um? Das Problem haben nicht nur die Mittelständler, sondern das Problem haben sogar die Großen, die vielleicht im Konzern SAP einsetzen und dann, ja, was mache ich dann? Ja, dann rufen sie uns an. Nein, für mich der eigentlich wichtigste, der Key-Success-Faktor, das ist Normierung, Normierung, Normierung, Normierung. Das heißt, ich versuche jedes Mal in jedem Projekt an die Stelle zu kommen, dass man sagt, okay, wie schaffen wir eine Lösung für alle Niederlassungen, eine gemeinsame Lösung? Und wir haben uns hier schon ein paar Methodiken ausgedacht, wie wir das machen.
Es geht über verschiedene GAP-Fit-Analysen und so weiter, aber Sie können sich vorstellen, eine GAP-Fit-Analyse in Indien, die sieht ganz anders aus wie eine GAP-Fit-Analyse in Russland. Nur so als ein einziges Beispiel. In Russland sind sie gezwungen, ein bestimmtes Finanzsystem einzusetzen.
Das möchte der Staat so. Das heißt, ihre finanziellen Daten müssen aus diesem System heraus an die Finanzämter geschickt werden. Genau das Gleiche habe ich zum Beispiel in China mit einem anderen System.
Die Schwierigkeit ist, diese sogenannten Local Legals einzubauen in ein System, das die restlichen Prozesse normiert. Wir gehen immer hin und sagen, okay, wir fragen am Anfang mal jeden Kunden, möchtest du, dass alle Rechnungen auf der Welt gleich aussehen? Zum Beispiel, das ist nur ein Beispiel. Und über das bauen wir ein sogenanntes Template auf.
Und dieses Template tragen wir dann in die Länder rein. Das heißt, wir nehmen bei Business Central, sind wir in der super Lage, dass es das in vielen, vielen Landesversionen gibt. Wir nehmen dann eine Landesversion und bauen dieses Template in diese Landesversion ein.
Somit sind wir sicher, dass zum Beispiel im Bereich Service oder im Bereich Datenversorgung alle mit den gleichen Prozessen arbeiten. Das war jetzt richtig klasse, dass Sie so ein bisschen ausgeholt haben. Weil meine nächste Frage wäre gewesen, reicht es nicht einfach, sich ein ERP-System aus der westlichen Welt, meinetwegen aus Deutschland, zu nehmen, das ein bisschen bunt anzustreichen, sprich chinesische Schriftzeichen draufzupacken und dann kann man es in China genauso verwenden oder in Russland genauso verwenden wie hier in Deutschland.
Theoretisch reicht das schon, ja. Aber praktisch sehe ich da schon, wie gesagt, eine Firma ist bestrebt, dass die Prozesse weltweit gleich sind. Ich sage nur, Sie sagen, ja, wir haben viele Unternehmen, die international irgendetwas vertreiben.
In der gleichen Art könnte ich jetzt zum Beispiel sagen, ein Unternehmen wie Siemens möchte überall auf der Welt gleich einkaufen. Das heißt also, Sie haben zum Beispiel Siemens als Kunde, den haben Sie nicht nur hier, den haben Sie in Amerika, den haben Sie in Tschetschikistan und Siemens sagt, okay, ich habe global, weltweit den und den Rabattsatz ausgehandelt und den möchte ich wiedersehen. Und dazu brauche ich dann Systeme, wenn zum Beispiel jemand in den USA dann den Kunde Siemens anschaut und dem etwas verkaufen möchte, guckt der quasi in einer internationalen Datenbank nach und sieht, aha, okay, ich verkaufe das Produkt jetzt zu dem und dem Rabatt oder mit den und den Konditionen, so wie sie einmal global für Siemens vereinbart wurden.
Und man merkt hier schon, das Ganze ist ein bisschen komplexer. Wenn ich nur ein System da rein stelle in das Land, ohne da eine Kommunikation zu haben mit meiner Zentrale, dann kann ich das machen, aber ich bin mir dann sehr sicher, dass jedes Land so arbeitet, wie das man sich im Land vorstellt und nicht so, wie das in der Zentrale gewünscht wird. Ich komme sofort auf die Technik zu sprechen, möchte aber vorher noch mal eine betriebswirtschaftliche Frage stellen.
Diese Systeme, die werden ja sehr, sehr stark entwickelt in der westlichen Welt mit der westlichen Denke und sie rollen die jetzt weltweit aus, sprich irgendwo hinter dem Kaukussus noch in Russland oder eben auch in Ländern wie Japan, China etc. Aber mit der westlichen Denke vorweg, ist das ein Problem häufig, rein betriebswirtschaftlich oder mental, auch kulturell? Ach, da will ich doch vielleicht eine kleine Anekdote aus meinem Leben. Ich habe für ein großes Autohaus, weil einer unserer Gründen ist BMW, und da war ich bei einem Projekt in Kuwait.
Über viele, viele Wochen bin ich immer quasi montags hingeflogen und freitags wieder zurück. Und das IT-Team von dem Autohaus, man muss sagen, das Autohaus hatte ungefähr 800 Mitarbeiter. Es war wirklich ein großes Autohaus.
Und in diesem Autohaus, das IT-Team, das bestand aus Indern und man höre und starne aus Pakistanis, also beide zusammen. Das ist schon mal eine Schwierigkeit, diese zwei Kulturen zusammen in einem Team zu haben. Und als ich da das erste Mal kam, haben die immer zu mir gesagt, Hey, Mr. Meier, yes, we have done that, Mr. Meier, and so on.
Also die haben immer zu mir Mr. Meier gesagt. Und in der IT, man ist es so nicht gewöhnt. Und ich habe zu denen gesagt, please say Frank to me.
Und ja, die Antwort darauf war, yes, Mr. Frank. Das heißt, also die Kultur kann ich den Leuten oftmals nicht nehmen. Wir mit einem westlichen System, was ich tun kann, ist, ich muss da dann vielleicht ein bisschen behutsamer, ein bisschen anders hingehen, aber trotzdem konsequent und sagen, okay, dieses System wird eingesetzt.
Wenn du in dieser Firma arbeiten möchtest, dann musst du nach diesen Regeln spielen. Und das muss ich nicht hart sagen, das muss ich nicht gemein sagen oder sonst irgendwas, sondern das sage ich den Leuten einfach so, okay, wenn du hier arbeitest, ist das eine Grundbedingung, dass du mit dem System arbeitest. Und das wird eigentlich akzeptiert.
Wie gesagt, ganz wichtig ist, ich muss behutsam vorgehen. Und aber unsere deutsche direkte Mentalität, habe ich gemerkt, kommt eigentlich auf der Welt ganz gut an. Okay, Mr. Frank, dann springen wir rüber in das Technische.
Wir sprechen über ein Cloud-System. Cloud heißt doch eigentlich, dass wir alles zentralisieren. Warum dann der Begriff Hub & Spoke? Warum dann die Überlegung, zentrale Systeme mit dezentralen Satelliten aufzubauen? Was ich vorhin gesagt habe, sind diese sogenannten Local Legals.
Das heißt, im großen Teil trifft man die in der Finanzbuchhaltung. Da sind die Gesetze sehr, sehr unterschiedlich in der Welt. Aber es gibt zum Beispiel in Deutschland eine Palettenverordnung.
Die gibt es nur in Deutschland. In Österreich gibt es zwar auch eine Palettenverordnung, die sieht aber komplett anders aus, in der Schweiz auch. Das sind Punkte, da muss ich bestimmte gesetzliche Bedingungen erfüllen und diese schlagen sich in den Daten nieder.
Oftmals muss ich zum Beispiel, gerade in der Finanzbuchhaltung, ich muss zum Beispiel bestimmte Vorgänge auf bestimmte Konten buchen, in bestimmten Ländern. Und wenn ich jetzt eine gemeinsame Datenbasis hätte für alle diese Daten, dann hätte ich das Problem, dass Konten unterschiedlich benutzt werden würden, nur als Beispiel. Deswegen machen wir es so, für die einzelnen Niederlassungen haben wir verschiedene Datenbestände.
Das heißt also, da werden Daten wirklich getrennt und für Daten, die dann danach in die Zentrale kommen, da haben wir dann eine eigene Datenbank oder wir nennen das sogenannte Master Data Management. Das heißt also, wir haben hier eine Datenbank, in der wirklich diese Daten sind, die für alle genau gleich benutzt werden. Man könnte das theoretisch, das wäre möglich, diese Daten alle in einer Datenbank halten.
Aber rein technisch hat Microsoft sich entschieden, mit Business Center das nicht zu tun. Und es ist jetzt auch kein großes Problem, ob ich jetzt fünf oder zehn Datenbanken nebeneinander habe. Der Zugriff rein technisch, rein programmiertechnisch, ist nicht so unterschiedlich, wie wenn ich das alles in einem System hätte.
Wie groß ist der Aufwand jetzt? Ich sage mal, ich habe schon ein Business Central System für meine Zentrale. Jetzt baue ich eine neue Niederlassung in einem anderen Land der Welt auf. Ich rufe jetzt bei Frank Mayer bei der Octocon AG an.
Wie groß ist der Aufwand, so etwas zu realisieren? Also wir planen normalerweise bei einer Niederlassung ungefähr mit, bei einer kleinen Niederlassung, wenn das jetzt so zehn Leute sind, die dort arbeiten, planen wir ungefähr mit zwei, zweieinhalb Monaten. Von quasi dem Zeitpunkt, wo wir sagen, okay, wir machen das Projekt bis zu dem Punkt, wo wir live gehen. Bei größeren Niederlassungen geht es dann vielleicht auch mal drei Monate, vielleicht auch mal dreieinhalb oder vier Monate.
Aber das ist wirklich schon so das Maximum. Das heißt, wir reden, wenn Sie jetzt sagen kleine Niederlassung, zwei, zweieinhalb Monate, reden wir über 20, 30 Manntage, die Ihr Spezialwissen in diesen neuen Rollout letztendlich reinfließen. Witzigerweise sind das oftmals nicht nur wir.
Ich habe zum Beispiel keine Ahnung, wie eine indische Buchhaltung richtig funktioniert. Oder die russische, da haben wir jetzt schon mehrere Projekte, größere Projekte gemacht. Oder aber eine Buchhaltung, was weiß ich, in Kirgisien oder sonst irgendwo.
Da holen wir uns dann immer Partner ins Boot aus dem Land. Oftmals habe ich ja auch das Problem, dass bei dem Kunden der General Manager und vielleicht auch noch irgendwelche leitenden Mitarbeiter, die sprechen richtig gut Englisch. Die anderen sprechen aber nur die Landessprache.
Und bei Business Center habe ich ja die Möglichkeit, jeden Prozess ganz einfach in Landessprache darzustellen. Dann lassen wir unser Template übersetzen in die Landessprache und lassen auch das Training und danach auch den First-Level-Support lassen wir dann von einem Partner aus dem Land machen. Sie gehen dann mit einem Mitarbeiter oder als Frank Mayer in so ein Projekt rein? Wie kann ich mir das vorstellen? Weil das ist ja schon extremes Spezialwissen, was Ihre Firma aufgebaut hat.
Also es gibt es nicht mehr. Diese Eierlegende Wollmilchsau, die haben wir nicht mehr. Das heißt, wir haben Spezialisten in jedem Bereich.
Wir haben Finance-Spezialisten, wir haben Manufacturing-Spezialisten oder im Bereich Service. Wir haben Spezialisten für eine Gapfit-Analyse. Wir haben Developer.
Also das ist immer ein Team, das bei uns dahingeht und die Lösung aufbaut. Das ist doch wahnsinnig schwierig. Jetzt komme ich auf das, was wir ganz am Anfang des ersten Teils gesagt haben.
Wir sind eigentlich gerade in der Krise. Aber eigentlich auch nicht, denn natürlich kriegt auch die IT oder der ERP-Bereich zur Zeit ein bisschen den Windhauch zu spüren. Aber er ist kein Orkan in unserer Branche, sondern er ist ein leichtes Lüftlein, glaube ich, an vielen Stellen.
Und wenn ich so ein bisschen in die Glaskugel schauen darf in der Zukunft, glaube ich eher nicht, dass er uns schadet, sondern dass die Nachfrage gerade aus dem Mittelstand, weil man dort Kosten einsparen will und das nur noch über Digitalisierung machen kann, dass diese Krise eigentlich ein Riesenvorteil für die Branche ERP-IT-Unternehmenssoftware ist. Ja, also wir selber merken so gut wie gar nichts. Also ich habe mir jetzt in den letzten paar Tagen mal angeschaut, was die Bedingungen sind für Kurzarbeit.
Eine der Bedingungen für Kurzarbeit ist, ich muss nachweisen, dass mein Umsatz auf 90 Prozent zurückgegangen ist. Kann ich nicht. Und ich plaudere da jetzt vielleicht ein bisschen aus dem Nähkästchen.
Januar, Februar, März waren die besten Monate, die wir jemals gehabt haben in unserer Firma. Ich habe unseren Mitarbeitern geschrieben, ganz ehrlich, ich bin jetzt gerade eher fast schon ein bisschen froh, dass es ein bisschen zurückgeht, weil unsere Mitarbeiter sehr viel arbeiten mussten in der letzten Zeit und sie jetzt doch wieder ein bisschen sich erholen können. Aber das stimmt schon.
Für uns geht die Krise momentan toi toi toi. Ich hoffe, es bleibt so. Relativ spurlos an uns vorbei.
Ich habe es gesagt, wir haben große Projekte, die sind auch nicht auf zwei, drei Monate angelegt. Wir machen jetzt zum Beispiel für eine große Firma aus Heidelberg ein Projekt, da bringen wir ungefähr 20 Niederlassungen nacheinander live. Und das Projekt läuft über fast zwei Jahre.
Und da sind wir jetzt gerade, ich würde mal sagen, da haben wir 20 Prozent hinter uns. Also so sehe ich das genauso wie Sie. Das ist momentan eher ein laues Lüftchen.
Und es ist richtig, wenn ich optimieren möchte, jetzt gerade in einem Unternehmen, ist die Digitalisierung die einfachste Möglichkeit, meine Prozesse zu optimieren und ein bisschen mehr Rendite für das Unternehmen zu erwirtschaften. Jetzt sind Sie in einem Spezialgebiet. Sie haben Mitarbeiter, mit denen Sie was machen.
Sie sagen, die sind eigentlich eher 110, 120 Prozent ausgelastet, momentan vielleicht 90. Was ist das Anforderungsprofil? Und wo kriegen Sie Mitarbeiter für so eine Spezialistentätigkeit auch her? Also die Senior-Mitarbeiter, die bekomme ich nur über Headhunter, über sehr teure Headhunter. Allerdings, ich habe Vorteile wie Nachteile.
Also ein Nachteil ist, ich habe es gesagt, wir sind in the middle of nowhere, wir leben auf dem Land, unsere Firma ist auf dem Land. Das ist vielleicht manchmal ein Nachteil. Allerdings, den Job, den wir vergeben können, wenn wir sagen, Leute, ihr könnt ein bisschen durch die Welt reisen, ihr macht die nächsten drei, vier Jahre niemals das Gleiche, sondern ihr habt immer wieder andere Anforderungen, die ihr zu machen habt.
Da die richtig engagierten Mitarbeiter, denen gefällt es, die kommen nicht nur, weil sie gut bezahlt werden, sondern weil sie auch eine spannende Aufgabe haben möchten. Und das haben wir gemerkt, dass also sobald der Headhunter diese Story an die Mitarbeiter weitergibt, dass die Mitarbeiter dann wirklich sagen, hey, ja, möchte ich gerne machen und interessiert mich. Also da sind wir ganz gut.
Die zweite Sache, was wir gemacht haben, wir haben hier mit den Hochschulen, machen wir verschiedene Projekte, ich halte auch Vorträge über Projektmanagement, wie manage ich solche komplexen Projekte und wir gewinnen eigentlich auch sehr, sehr viele Schulabgänger direkt, weil sie sagen, hey, das ist ein interessanter Job, das macht Spaß, bei euch zu arbeiten. Und ich bin zum Beispiel ganz stolz auf unsere Kununu-Bewertung, da haben wir fast eine Fünf, die ist eigentlich ganz gut. Und wir haben so ein Mix, das heißt, wir gewinnen Leute über die verschiedenen Sachen von uns, die Rookies, wie ich sie nennen würde, oder die Juniors.
Und weil wir einfach mehr wachsen, als unser Nachwuchs quasi herangezogen werden kann oder schneller wachsen, müssen wir dann quasi Seniors dazu kaufen. Ich drehe jetzt einfach wieder den Strahler von Ihrem Unternehmen zu Ihnen, komme zu meiner Blitzlichtrunde. Ich glaube, um auf dem Land überhaupt erfolgreich sein zu müssen, muss man auch ein ganz besonderer Mensch sein.
Vermute ich mal. Damit meine erste Frage in der Blitzlichtrunde, warum sind Sie beruflich das geworden, was Sie heute sind? Ich habe, nachdem ich die Realschule abgeschlossen habe, hatte ich eine Industriekaufmann-Ausbildung in einem wirklich durch und durch schwäbischen Unternehmen. Und meine erste Abteilung war die Finanzbuchhaltung.
Das war wirklich so, wie man das vielleicht noch aus der Zeit früher kennt. Ich durfte da wirklich acht Stunden lang am Tag nicht reden. Ich durfte nur Mahlzeit, Morgen und Ade sagen.
Das war es. Das war eine richtig harte Zeit für mich. Das war wirklich streng.
Das konnte ich mir gar nicht vorstellen. Ich habe mich da auch nicht sehr wohl gefühlt. Allerdings, der Chef der Finanzbuchhaltung, der hat auch die IT betreut.
Und als diese Leute reinkamen, die wurden behandelt wie kleine Könige. Und da kam in mir der Wunsch hoch, dass ich gesagt habe, eigentlich muss ich das machen. Ich möchte eigentlich auch ein bisschen besser behandelt werden, wie ich heute behandelt wurde.
Auch das Thema hat mich natürlich interessiert. Nach der Lehre habe ich die Fachhochschulreife gemacht, bin zum Studieren gegangen und bin dann in dieses Berufsfeld gegangen. Das war so für mich der Grund, warum ich das wurde, was ich bin.
Und das Interesse generell an Computern. Das hatte ich schon. Ich hatte ein Sinclair Spektrum.
Ich weiß nicht, ob Ihnen das irgendwas sagt. Ein ganz, ganz kleiner Computer. Und da habe ich angefangen.
Ich hatte einen Atari ST und so weiter. Ich hatte einen Schneider CPC. Das wird vielen Leuten nicht sagen.
Das war einfach die Faszination, irgendwas mit Computern zu machen. Wie gesagt, diese Sachen alle haben mich bewegt, dass ich das wurde, was ich heute bin. Was war denn Ihr größter beruflicher Erfolg? Zum einen, das habe ich schon in der letzten Folge erklärt, die Directions EMEA.
Warum ist das ein beruflicher Erfolg? Ich habe mir als kleiner Mensch, Frank Mayer, in den Kopf gesetzt, ich brauche was von der Riesenfirma Microsoft, die mir das nicht so liefern, wie ich das brauche. Und ich habe die dazu bekommen, dass die mir das jetzt so liefern, wie ich das brauche. Das war der eine Erfolg.
Und der zweite Erfolg, der hat wieder mit Microsoft zu tun. Vor ein paar Jahren war der Business Division Leiter von Microsoft, war Satya Nadella, der heute ja der Chef von Microsoft ist. Und der hat mir zusammen mit unserem Kunden, ich muss allerdings sagen, es war der Kunde BMW, hat uns den Preis verliehen für die beste International Project Implementation.
Und das macht mich nach wie vor sehr stolz, dass wir das hingekriegt haben. Dass wir da gegen viele tausend andere Partner bestehen konnten und wir wirklich da diesen Preis bekommen haben von Microsoft. Um so einen Preis zu kriegen, braucht es wahrscheinlich wahnsinnig viel Wissen.
Nicht nur Wissen von Frank Mayer, sondern auch Wissen von allen, die in so einem Unternehmen wie der OctoCon arbeiten. Wissen heißt lebenslanges Lernen, heißt Weiterbildung. Gibt es Bücher, gibt es ein Buch, was Sie beruflich oder privat persönlich weitergebracht hat, was Sie empfehlen können? Bevor ich das sage, würde ich gerne noch einen Satz sagen zur Firma OctoCon.
Die Firma OctoCon besteht nicht nur aus mir und ich bin eigentlich eher das kleine Rädchen. Ich bin eher der, der für die Kontakte zuständig ist, mache ein bisschen Marketing. Eigentlich ist es das Team, das diese hervorragende Arbeit leistet.
Ich selber gebe die Richtung vor, aber die richtig gute Arbeit, die leistet das Team und da haben wir wirklich extrem gute Koryphäen bei uns in der Firma, die Themen voranbringen oder Lösungen finden, die man nicht so sehen kann. So, das war jetzt der Exkurs. Ich habe zwei Bücher, die ich interessant finde.
Das eine, das habe ich tatsächlich erst vor vielleicht zwei Jahren geschenkt bekommen von einem australischen Partner, mit dem wir ein Projekt zusammen gemacht haben. Das heißt Influence the Psychology of Pariation und das kann ich eigentlich nur empfehlen. Das habe ich fast verschlungen.
Da geht es darum, wie beeinflusse ich. In einem Projekt in dieser Größe muss ich sehr, sehr häufig nicht nur Projektleiter sein, ich muss Psychologe sein und ich muss wissen, wie bekomme ich alle Strömungen, die in so einem großen Projekt drin sind, wie bekomme ich die unter einen Hut. Da ist es ganz wichtig, dass ich die richtigen Knöpfe, die richtigen Sachen zur richtigen Zeit sage.
Dass das Projekt so läuft, wie man das gerne haben möchte. Und da ist so ein Buch wirklich sehr interessant. Auf der anderen Seite ist natürlich interessant, wie erkenne ich, wie jemand mich beeinflussen möchte.
Das kommt darin auch vor. Das zweite Buch, oder das sind mehrere zweite Bücher, die ich eigentlich immer wieder gerne empfehle, das ist einmal Douglas Adams und da nicht der Anhalter durch die Galaxis, sondern die Letzten ihrer Art. Super interessantes Buch, vor allem das wurde vor, ja ich glaube jetzt mal so vor ungefähr 30 Jahren, 35 Jahren geschrieben und ich habe das erst mal wieder gelesen und habe mit Erschrecken festgestellt, da geht es um Tiere, die gefährdet sind und die vielleicht ausgerottet werden. Da habe ich mit Erschrecken festgestellt, wie vieles davon eingetroffen ist und als zweites, ich kann es nur empfehlen, das lese ich gerade zusammen mit meiner Tochter, das sind die Kängurukroniken.
Exzellente Bücher. Die kenne ich auch noch nicht, also da werde ich dann auch mal reinschauen. Vielen Dank für Ihre Empfehlung, wie immer wir packen alles in die Show Notes, also in den Show Notes finden Sie nicht nur die Buchempfehlungen, sondern auch relevante und verwandte Podcastfolgen hier aus dem ERB-Podcast.
Vielen Dank dafür. Ich setze gleich mit Empfehlungen fort. Sie sind natürlich viel virtuell unterwegs.
Gibt es auch entsprechende Internetdienste, die für Sie persönlich hohen Mehrwert bringen? Ganz spontan, momentan Netflix, Amazon Prime, Disney und so weiter. Also ich informiere mich natürlich über diverseste Blogs. Durch diese Arbeit bei der Directions kenne ich unheimlich viele sogenannte Microsoft Most Valued People, MVPs nennt man diese Leute bei Microsoft und ich informiere mich über Blogs.
Ich gehe natürlich immer so eine Seite, Standardseite ist heise.de, um quasi die IT-Politik zu sehen. Also da gibt schon einiges, das ich sehr hilfreich finde. Wie wird sich denn die Berufswelt in Ihrem Umfeld in den nächsten zehn Jahren, das ist jetzt der Blick in die Glaskugel, Ihrer Einschätzung nach verändern? Ja, ich habe vor ein paar Wochen für ein Magazin einen Bericht geschrieben, Tiny Little Gadgets und damit meine ich, ich glaube, dass das ERP-System als Basissystem noch überleben wird, aber es wird ein bisschen zerstückelt.
Vielleicht in zehn Jahren besteht das ERP-System nur noch aus einer gemeinsamen Datenbasis und ich greife mit vielen, vielen, vielen Programmen auf diese gemeinsame Datenbasis zu. Das ist so das Gefühl, das ich momentan habe, wenn ich sehe, wir setzen jetzt BI ein, wir setzen CRM-Systeme ein, wir setzen Systeme ein, um ein chaotisches Lager anzubinden und da glaube ich, da läuft es hin, dass man kleine Programme hat, die eine Einheit sind, die dadurch auch weniger fehleranfällig sind, die mit den Daten arbeiten, die irgendwo in einem Pool liegen. Ja, also ich glaube, wir sind da sehr ähnlich.
Sie haben jetzt andere Begriffe verwendet, aber ich glaube auch, wir müssen sehr viel stärker, als das in der Vergangenheit passiert ist, die Funktionalität trennen von der Datenschicht. Damit meine ich nicht die Datenbank, sondern ich meine wirklich losgelöst vom einzelnen Programm. Also Themen zum Beispiel in der Lizenzierung, die indirekte Nutzung, die fatal ist für neue Geschäftsmodelle.
Gleichzeitig das redundante Halten von Daten auf unterschiedlichen Aggregationsniveaus, sei es von operativ zu analytisch oder von Funktionsbereich A zu Funktionsbereich B, also MES zu ERP und so weiter. Auch fatal, glaube ich. Ich glaube, da müssen wir unbedingt weg, wenn wir die BWL automatisieren wollen.
Ich springe sofort wieder ein und werfe mehrere Podcast-Folgen rein. Ich habe es jetzt nicht alles im Kopf, ich habe mich vor wenigen Wochen unterhalten mit Günter Möckesch über KI und das Unternehmensdatenfundament, wie er darauf eingeht, dass die Folge 118, ich habe mehrere Folgen selber auch zum, ich nenne das ja mal das Unternehmensdatenfundament, eingesprochen, Solo-Folgen, auch auf die verweise ich gerne. Also schauen sie einfach mal in die Shownotes, lieber zu Hörer, nicht Zuschauer.
Ich glaube, da gibt es ein paar Folgen, die sind da sehr sehr spannend. Ich glaube, wir haben nur eine Chance, wenn wir in die Richtung gehen, oder? Ich sehe es auch so, dass vielleicht noch ein weiterer Aspekt, der da dazukommt, ist, es wird weniger Funktionalität programmiert oder aber ich nehme einfach mehr Standard-Module, die sind besser parametrisierbar, wesentlich besser parametrisierbar als früher und ich verknüpfe die. Das ist wirklich, ich habe das in dem Bericht, habe ich das so beschrieben, ja, wenn ich irgendwo so ein Science-Fiction anschaue, da stranden irgendwelche Helden, stranden irgendwo auf einem Planet, der nur aus Steinen und Sand besteht und finden da so eine kleine Hütte und in dieser kleinen Hütte finden sie irgendwelche Sachen und damit bauen sie sich ein neues Raumschiff oder sonst irgendwas und das stellen die nur aus den Komponenten zusammen, die sie haben und so ungefähr stelle ich mir das auch vor, dass es also viele viele Komponenten gibt, die ich ineinander verzahne, miteinander agieren lasse und diese dann miteinander arbeiten.
Jetzt sind wir beinahe schon bei einer der abschließenden Fragen, vor welchen Herausforderungen steht Unternehmenssoftware, natürlich insbesondere ERP, heute und zukünftig ganz besonders. Also eine große Herausforderung sehe ich darin, die Menge an Daten vernünftig auszuwerten. Wir haben heute in einem Unternehmen mit 50 Mitarbeitern haben wir heute ein ERP-System stehen, das so fähig ist wie das bei Daimler vielleicht vor 20 Jahren oder so.
Das heißt auch, da kommt eine Riesenmenge an Daten rein. Die weitere Herausforderung besteht, das ganze System oder die vielen vielen kleinen Teile zu maintainen, zu managen, die Überblick zu behalten, wo läuft was und so weiter. Ich glaube, dass IT-Mitarbeiter mehr denn je gebraucht werden in Unternehmen, um diese ganzen Sachen alle zu warten und zu managen.
Könnte ich mir auch sehr gut vorstellen. Wir sind noch immer in Zeiten der Corona-Krise und ich tue Ihnen jetzt etwas Gutes, Herr Meier. Ich spiele jetzt Gute Fee und Sie haben einen Wunsch frei.
Mit diesem Wunsch dürfen Sie sich von Microsoft für das Business Central etwas wünschen, was Ihnen, was Ihrem Unternehmen vielleicht zukünftig das Arbeiten mit dem System noch leichter macht. Also nochmal positiv hervorgehoben. Ich glaube, es ist ein gutes System, aber sicherlich gibt es auch Dinge, die man sich schon immer von seinem ERP-Hersteller gewünscht hat.
Also speziell meine Wünsche wären, dass es zu den Landesversionen, die es jetzt gibt, noch viel viel mehr Landesversionen gibt und Microsoft vielleicht einheitlich weltweit kommuniziert zu diesem Thema. Das ist ein sehr abstrakter Wunsch. Ich bin eigentlich auch sehr zufrieden mit dem System.
Funktional gibt es vielleicht zwei, drei Bereiche, wo ich sage, das ist im System drin. Da ist es ein bisschen schwach, vielleicht ein bisschen besser könnte es sein im Manufacturing, aber so generell bin ich eigentlich sehr zufrieden mit dem System. Sie klingen insgesamt sehr sehr zufrieden.
Ein zufriedener Frank Mayer, den ich heute im Interview haben durfte. Ich trage das mal weiter an die Firma Microsoft und sage für heute Ihnen ganz ganz herzlichen Dank für das Interview. Ihre Kontaktdaten haben wir auch in den Show Notes hinterlegt.
Wie immer, ich bin jetzt raus aus dieser Folge und die letzten Worte gehören meinem Studiogast Frank Mayer, Gründer und Geschäftsführer der Octocon AG. Ich möchte mich auch bei allen Zuhörern bedanken. Ich bin kein Mensch, der jetzt richtig viel Werbung machen möchte, aber falls Sie irgendein Hub & Spoke Projekt haben, gehen Sie mal auf unsere Webseite, kontaktieren Sie uns.
Wir helfen Ihnen weiter, auch wenn Sie danach kein Kunde werden. Alles nicht so schlimm. Ich wünsche Ihnen schöne Zeit und hoffe für uns alle, dass wir sehr bald auch wieder persönlich besser in Kontakt treten können.
Das ist nämlich das, was mir momentan ein bisschen fehlt. Vielen Dank. Das war der ERP-Podcast für alle, die sich aktiv fühlen, im Einsatz der geschalteten Veränderungen in den Sozialen und in den Ländern, die bloß gelöst von Fachzeitschriften entgegengelangt werden müssen, z.B. an die Beziehungen, die man aufgefahren ist.
Mein Name ist Ralf Ludwig Mayer, Gründer und Geschäftsführer der Octocon AG.