Digitaler Zwilling und moderne Entwicklungsprozesse sind für Sie eine besondere Herausforderung? Im zweiten Teil der CAD-/PLM-Folge Folge spreche ich mit Dr. Seidler über den Aufwand von PLM-Projekten, Softwareprodukte auf diesem Markt, aber auch über ERP, Projektmanagement und seine Unternehmensphilosophie.
Viel Vergnügen!
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In diesem Sinne: keep connected.
Herzlichst
Ihr
Axel Winkelmann
Transcript:
ERP-Podcast. Digitale Entwicklungsprozesse mit CRD und PLM. Ein Interview mit Dr. Ralf Seidler, geschäftsführender Gesellschafter der Schwind-KatKam-Technologie GmbH.
Digitale Zwillingen und moderne Entwicklungsprozesse sind für Sie eine besondere Herausforderung? Im zweiten Teil der CRD-PLM-Folge spreche ich mit Dr. Seidler über den Aufwand von PLM-Projekten, Softwareprodukte auf diesem Markt, aber auch über ERP, Projektmanagement und seine Unternehmensphilosophie. Viel Vergnügen! Herzlich willkommen zum ERP-Podcast. Dem Podcast für alle, die sich aktiv mit dem Einsatz und der Gestaltung von Unternehmenssoftware und den daraus entstehenden Veränderungen und Potenzialen in Unternehmen auseinandersetzen wollen.
Mit diesem Podcast möchte ich Sie mit eigenen Gedanken und Interviews bei der Gestaltung moderner IT-Konzepte nebenbei, also zum Beispiel beim Spazierengehen oder Autofahren, begleiten. Damit möchte ich Ihnen in dieser von technologischen Veränderungen geprägten Zeit Informationen anbieten, die sich in Zeitschriften, Fachbüchern und wissenschaftlichen Artikeln in dieser Form nicht darlegen lassen und für die sich im hektischen Alltag ohnehin nicht die Zeit findet. Mein Name ist Axel Winkelmann.
Ich bin Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg. Herzlich willkommen zum ERP-Podcast. Heute Teil 2 der Fragestellung, wie kann ich im Unternehmen eigentlich digital entwickeln? Wir haben schon gesprochen in der letzten Woche über den digitalen Zwilling, über Product Lifecycle Management, Produktlebenszyklus, PLM ganz viel.
Und an der Stelle waren wir mit Dr. Seidler, Gesellschafter, Geschäftsführer der Schwind-Cat-Kamm-Technologie, GmbH, auseinandergegangen und ich freue mich, dass er diese Woche wieder bei uns im Gespräch ist, um genau an der Stelle wieder mit einzusteigen. Herr Dr. Seidler, herzlich willkommen bei uns im ERP-Podcast. Ja, schönen guten Tag, Herr Professor Winkelmann.
Jetzt weiß ich nicht, ob jeder unserer Zuhörer in der letzten Woche eingeschaltet ist. Vielleicht können Sie sich noch mal ganz kurz vorstellen. Wer sind Sie und was machen Sie? Ja, mein Name ist Ralf Seidler.
Ich bin geschäftsführender Gesellschafter der Firma Schwind-Cat-Kamm-Technologie GmbH. Die Firma Schwind-Cat-Kamm-Technologie GmbH ist Partner der Firma Dassault System. Und Dassault System ist momentan bekannt durch die Produkte Catia im CAD-Bereich und 3D Experience für die digitale Entwicklung.
Wir haben uns in der letzten Woche ganz viel darüber unterhalten. Also, es gibt natürlich noch Unternehmen, die komplett am Reißbrett, sprich analog, entwickeln. Aber sicherlich die meisten der Unternehmen sind irgendwo in diese digitale Welt zumindest aufgebrochen, auch wenn sie noch kein, ich nenne das ja immer Unternehmensdatenfundament, aufgebaut haben, noch kein führendes System identifiziert haben, sei es jetzt aus der PLM oder aus der ERP-Welt.
Trotzdem haben sicherlich viele Unternehmen im Rahmen von Computer Edit Design, CAD, CAX, erste Erfahrungen in dieser digitalen Entwicklungswelt gesammelt. Und jetzt steht man vor PLM. Wir haben letztes Mal gesprochen, PLM ist ein Riesenaufwand.
Da ist auch viel in den letzten Jahren und Jahrzehnten von den Herstellern versprochen worden, was sich dann organisatorisch im Unternehmen vielleicht nicht ganz so realisieren lässt. Trotzdem würde mich mal interessieren, wie so ein Projekt läuft und wie viel Aufwand so ein Projekt eigentlich hat. Das ist ganz unterschiedlich.
Wenn wir so ein Projekt machen, haben wir heute drei Schwerpunktthemen. Das ist wie in einem ERP-System oder Projekt auch, das ist das Thema Person. Wir haben das Thema Organisation und wir haben das Thema Technik.
Und diese drei Themenbereiche müssen in Übereinklang gebracht werden. Das heißt, mit der Technik ist man verhältnismäßig schnell dabei. Es gibt momentan mehrere große Anbieter in dem Umfeld.
Firmen gehen heute hin und benchmarken diese Anbieter, um das richtige System zu finden. Organisation ist ein Thema, wo wir letzte Woche schon intensiv drüber gesprochen haben. Die Unternehmen versuchen momentan sehr stark, ihre Prozesse im Unternehmen zu beschreiben.
Wir hatten aber auch festgestellt, dass maximal 20 Prozent der Entwicklungsprozesse heute beschrieben sind und darum der Prozessansatz aus unserer Sicht nicht wirklich zielführend ist. Im dritten Punkt haben wir das Thema Personal oder Person. Den Personen wird im Vorfeld eines PLM-Projektes in der Regel sehr viel versprochen.
Das heißt, die Erwartungshaltung ist sehr, sehr hoch. Und im Rahmen dieses Projektes müssen diese Personen natürlich an der Stange gehalten werden. Noch dazu, wenn solche Projekte Langläufer sind.
Das heißt, die Wünsche, die am Anfang in einem Projekt definiert worden sind, müssen natürlich in einem realistischen Zeitrahmen auch bei diesen Personen ankommen. Die Arbeitswelt verändert sich. Das heißt, diese Personen haben einen Change-Prozess.
Wie lange dauert ein Projekt? Das kann man so nicht sagen. Es gibt ganz unterschiedliche Ansätze. Klassischerweise geht man hin und macht eine Bestandsaufnahme im Unternehmen.
Wo steht das Unternehmen? Welche Prozesse gibt es im Unternehmen? Wie sollten die Prozesse eigentlich sein? Macht daraus einen entsprechenden Anforderungskatalog. Benchmarkt diesen Anforderungskatalog, macht eine Lieferantenentscheidung und fängt dann ein Projekt an. Und solche Projekte können durchaus mehrere Jahre laufen.
Zur Erfolgsquote brauche ich Ihnen nicht wirklich viel sagen. Wir haben letzte Woche schon darüber gesprochen. Die Erfolgsquote ist in der Regel nicht sehr hoch.
Diese Projekte sind in der Regel frustrierend. Wir gehen einen anderen Ansatz. Darf ich noch? Gerne.
Wir gehen einen anderen Ansatz. Wir gehen den Ansatz der kleinen und kurzen Schritte. Wir gehen heute davon aus, dass der prozessorientierte Ansatz nicht zielführend ist.
Wir gehen von einem sogenannten Model-Based-Ansatz aus oder Data-Driven-Ansatz aus. Das heißt, wir sagen, es gibt bestimmte Daten im Entwicklungsprozess. Und mit diesen Daten sollen bestimmte Aktivitäten verfolgt werden.
Diese Aktivitäten werden in Apps realisiert. Das führt dazu, dass wir sehr, sehr schnell Effekte haben. Das heißt, wir machen heute teilweise Projekte im Zeitraum von drei Monaten.
Man kann das jetzt natürlich nicht vergleichen mit den Jahresprojekten, weil der Scope ganz anders ist. Aber uns ist es wichtig, dass nach drei Monaten ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Unternehmen eingetreten ist, dass die Mitarbeiter sich an solche Systeme und an diese Techniken, mit denen wir arbeiten, diese Digitaltechnik, dass sie sich daran gewöhnen. Und wir sagen, mit dem Essen kommt der Appetit.
Das heißt, nach dem ersten kleinen Projekt kommt das zweite kleine Projekt, das dritte, das vierte, das fünfte. Können Sie das mal so ein bisschen quantifizieren, was an Aufwand einem Unternehmen bevorsteht? Also, wenn man das vielleicht nicht mehr, wie Sie ja sagen, nicht mehr so monolithisch macht. Sprich, wir kaufen ein Produkt von der Stanninger, ein PLM-System.
Und das war es dann sozusagen. Also, die alte Geschäftsführer denke, ich beteilige mich an der Auswahl und dann habe ich meine Schuldigkeit getan. Der Rest ist in der Produktion.
Da ist sicherlich ein Riesenaufwand zu sehen. Das klappt organisatorisch vielfach nicht. Aber wenn ich jetzt so in kleinen Schritten hingehe, wie viel Aufwand ist es dann, in diese PLM-Welt einzutauchen, in die Digitalwelt einzutauchen in der Entwicklung? Früher hat man mal gesagt, ein kleines PLM-Projekt hat mindestens 100 Manntage.
Das würde ich heute nicht mehr unterschreiben. Wir gehen heute hin und machen ein sogenanntes Evaluierungsprojekt. Das heißt, wir bieten dem Kunden an, dass er für zwei Monate ein komplettes PLM-System mit den Basisfunktionalitäten testen kann.
Und nach diesem Test kann der Kunde entscheiden, ob er uns dieses PLM-System zurückgibt oder ob wir in die nächsten Steps gehen. Warum funktioniert das? Weil eben, wir sagen, die Prozesse, die eigentlichen Standardprozesse im Produkt Lifecycle Management sind doch gleich. Wir haben letzte Woche gesagt, die Kunden legen Wert darauf, dass sie individuell sind.
Wir als Hersteller oder Implementierer sehen aber die Gemeinsamkeiten in diesen Projekten. Sodass wir sogenannte Out-of-the-Box-Projekte machen können, wo die klassischen Standard-PLM-Funktionalitäten hinterlegt sind. Und die Erfahrung zeigt uns, dass die Firmen nach dieser Evaluierung sagen, das sind genau die Prozesse, die wir momentan brauchen.
Es kann auch nur so gehen, weil wir haben ja heute einen ganz klaren Trend in Richtung Cloud-Computing. Und wenn das Thema Produkt Lifecycle Management in die Cloud soll, dann habe ich keinerlei Möglichkeiten mehr für Customizing. Das heißt, es muss Standardprozesse geben, Standard-Apps geben, Standard-Funktionalitäten geben, die den Anforderungen des Produkt Lifecycle Management der Kunden genügen.
Jetzt haben wir das Jahr X der Digitalisierung. Für einige hat die Digitalisierung gerade angefangen. Ich bin jetzt Wirtschaftsinformatik-Professor.
Für mich sind das gefühlt die letzten 30, 40, 50 Jahre. Trotzdem gibt es noch genügend Unternehmen, die sich aus der analogen Welt sozusagen jetzt erst in die digitale Welt hinüberretten. Ihre Einschätzungen, ich weiß, Sie sind da natürlich auch total objektiv.
Als PLM-Unternehmen soll ich anfangen in der Entwicklungswelt, in der digitalen Entwicklungswelt oder fange ich erst in der betriebswirtschaftlichen Welt, sprich ERP und Konsorten an, mein Unternehmen digital aufzustellen? Ich würde es nicht mit Schwarz oder Weiß betrachten. Die Gespräche, die wir heute mit Geschäftsführungen führen, gehen in die Richtung, ist Ihr Unternehmen überhaupt bereit zu digitalisieren? Ich hatte in der letzten Folge das Beispiel gebracht, dass heute Anforderungen oder Dokumente im Wirt kommen, das Fachpersonal diese Wirt-Dokumente liest und Informationen aus diesen Dokumenten herausnimmt und in Excel-Dokumente hineinträgt und dann in Excel weiterkalkuliert. Das ist für mich nicht Digitalisierung.
Das ist vielleicht Elektrifizierung. Was ich die Geschäftsführer frage, ist, seid Ihr bereit, dass jede einzelne Information, die Ihr benötigt, nicht mehr in einem Dokumentensilo ist, sondern in einem Datenbankobjekt abgelegt wird? Das ist eine sehr schwere Frage für Geschäftsführer, weil über diese Frage entschieden wird, ob das Unternehmen so weiterarbeitet wie heute oder ein digitales Unternehmen wird. Ob ich dann mit dieser Digitalisierung im Entwicklungsbereich anfange oder im ERP-Bereich oder im CRM-Bereich anfange, ist aus meiner Sicht nicht wirklich wichtig.
Wichtig ist, dass die Unternehmen anfangen. Jetzt haben wir die Unternehmen, die anfangen. Jetzt gibt es aber auch die Unternehmen, die in dieser ersten Welle PLM sicherlich sehr viel Aufwand, sehr viel Geld, sehr viel Zeit in die Hand genommen haben, um PLM einzuführen.
Und zu denen gehen Sie jetzt hin und sagen, es gibt was Neues, es gibt was Besseres. Wir machen das jetzt auch alles in der virtuellen Welt, auch die Planungsprozesse mit Augmented Reality, Virtual Reality, whatever. Wie viel Aufwand ist das dann letztendlich? Wie schaffe ich das aus dieser originären PLM-Welt in diese neuartige PLM-Welt, PLM2, wie Sie es nennen, zu kommen? Aus unserer Erfahrung leben wir im Entwicklungsbereich in einer extrem schnelllebigen Zeit.
Das heißt, wir haben in der letzten Folge auch über die Vergangenheit gesprochen, über CAD, über die ersten Team-Data-Management-Projekte. Und wir sehen heute, dass sich Unternehmen etwa alle zehn Jahre mit diesem Thema PLM oder Digitalisierung der Entwicklung beschäftigen müssen. Wir sehen heute Unternehmen, die die Trends der vergangenen Jahre mitgegangen sind und dadurch eine massive Sicherheit in ihre Entwicklungsprozesse hineinbekommen haben.
Aber auch genau diese Unternehmen sind heute bereit, den nächsten Schritt zu gehen, die wirkliche Digitalisierung ihrer Entwicklungsprozesse. Und das bedeutet unter anderem Nutzung der Daten in der Cloud, damit ich standortübergreifend arbeiten kann, damit ich meine Lieferanten anbinden kann. Dazu gehört das ganze Thema Mobil-Devices, damit ich mit modernen Endgeräten heute auf diese Daten zugreifen kann.
Stellen Sie sich vor, Sie sind auf dem Bau irgendwo, auch dort haben wir das Thema Produkt Lifecycle-Management und der Arbeiter kann über seinen Tablet den aktuellen Bauzustand sehen oder auch die entsprechenden Planungen. Das heißt, wir haben heute viele Trends, die die Unternehmen brauchen, um ihre Entwicklungsprozesse nochmal deutlich zu beschleunigen. Diese Projekte sind Startprojekte im Bereich von wenigen Wochen über Monate bis Stufe bei Stufe zu einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess, der dann natürlich auch über Jahre gehen kann.
Wie schaffen Sie es dabei, den Kunden zu begleiten? Denn Ihr Unternehmen ist nicht klein, aber mit, ich glaube, Sie haben 40 Mitarbeitern, kann man natürlich auch nicht unendlich viele Projekte bei der großen Anzahl an Kunden, die Sie haben, sag mal mit hunderten von Wochen, Mann, Jahren begleiten. Wir wissen, dass wir sogenannte Customization-Projekte nicht durchführen können, weil wir die Personaldecke nicht dazu haben. Wir wissen aber auch, dass diese Customization-Projekte oder diese individuellen Projekte nicht wirklich zielführend sind.
Wir haben die Erkenntnis gemacht, dass die Kunden am glücklichsten sind, die sehr nah am Original bleiben, also am Original des Herstellers und wir unterscheiden eigentlich in drei Kundengruppen. Es gibt die Kunden, die die klassischen Standardanforderungen im Produkt-Lifecycle-Management-Bereich haben. Diese Kunden sind klassische Cloud-Kunden.
Es gibt heute in der Cloud alle wesentlichen Funktionalitäten, die einen Entwicklungsprozess beschreiben. Wir sehen aber heute auch, dass die Cloud an ihre Grenzen kommt, wenn es um Synchronisation, um Anbindungen geht von anderen Systemen. Und hier geht es darum, PLM-Systeme mit zum Beispiel ERP-Systemen zu koppeln, mit CRM-Systemen zu koppeln.
Und an diesen Stellen sind heute Anpassungen und Synchronisationsprozesse erforderlich. Und wir sehen natürlich auch Unternehmen, die wirklich individuelle Anforderungen haben, weil sie ein individuelles Geschäftsmodell haben. Und für diese Kunden bauen wir heute individuelle Apps, wobei wir darauf achten, dass die Lösungen, die Apps, die dort entstehen, doch wieder global nutzbar sind.
Also auch für andere Unternehmen im ähnlichen Umfeld einen Mehrwert bringen. Wir gehen heute sehr, sehr stark in Richtung Standardisierung. Wir gehen heute sehr, sehr stark in Richtung Industrialisierung und konzentrieren uns wirklich auf den kürzesten Return auf Invest beim Kunden.
Dazu gehört natürlich auch agiles Projektmanagement, wobei man darauf achten muss, dass das nicht zum Modewort kommt, weil hinter einem agilen Projektmanagement steht natürlich auch die Kunst eines wirklichen Projektmanagements. Das heißt, die Projektleiter müssen genau wissen, was sie tun, aber trotzdem sehr flexibel mit den Kundenwünschen umgehen. Oder vielleicht können wir mal darauf eingehen, welche Produkte eigentlich Ausgangsbasis für Projekte bei den Kunden sind.
Sie haben gesagt, Sie arbeiten sehr eng mit Dassault zusammen. Catea ist hier sicherlich das Produkt oder die Produktgruppe der Wahl. Vielleicht können Sie einfach ein bisschen was dazu sagen, wie arbeiten Sie da oder welche Softwaresysteme bringen Sie dann zu Ihren Kunden? Prinzipiell gibt es heute mehrere führende Anbieter in dem Umfeld Produkt Lifecycle Management.
Sicherlich Marktführer in dem Umfeld ist heute Dassault System, gefolgt von Siemens und auch PTC. Diese unterschiedlichen Firmen haben unterschiedliche Philosophien. Dassault geht momentan sehr stark in das Thema Plattform.
Es geht sehr stark in das Plattform-Konzept hinein und Vereinheitlichung der Oberflächen. Mit dem 3D-Experience haben wir heute ein Produkt, was sowohl in der Cloud funktioniert wie auch on-premise im Rechenzentrum des Kunden. Dieses 3D-Experience ist eine Plattform, die datengetrieben ist.
Das heißt, die Basis sind die Entwicklungsdaten des Kunden und darauf greifen verschiedene Apps zu. Diese Apps gehören klassischerweise in die Bereiche Catia. Catia ist alles das, was mit der Produktentwicklung, mit der 3D-Modellierung zu tun hat.
Dort gibt es aber auch Apps wie zum Beispiel SolidWorks, auch ein Dassault-Produkt, was über aktuelle Schnittstellen auch in die 3D-Experience tief integriert wird. Aber an der Stelle ist 3D-Experience CAD unabhängig. Es gibt momentan Ankündigungen für Frühjahr nächsten Jahres, dass es tiefe Integration auch für Fremdprodukte gibt, wie zum Beispiel Siemens NX, wie Creo von PTC oder anderen Produkten, wie zum Beispiel auch aus der Elektronikentwicklung.
Wir sehen einen weiteren Bereich im 3D-Experience. Es ist der Bereich der Simulation. Im Bereich der Simulation geht es darum, die Eigenschaften des Produktes am Computer darzustellen.
Das heißt, das können zum Beispiel alle Sachen sein, die mit Schwingungen zu tun haben, die mit Belastungen zu tun haben, die mit Temperaturen zu tun haben. Klassischerweise im Hintergrund ist das Produkt Abacus, welches jetzt eben auch 3D-Experience-tauglich gemacht wird. Wir haben weitere Produkte im Bereich der Fertigung.
Hier ist die klassische Produktgruppe, das Delmia. Im Bereich der Fertigung geht es darum, Maschinensteuerung entsprechend hineinzubringen, Robotersteuerungen, entsprechende Taktstraßensimulationen, MES-Systeme hineinzubringen und das eben alles auf demselben Datenbestand. Einen Punkt haben wir natürlich vergessen.
Zum kompletten Entwicklungsprozess gehört alles das, was mit Kommunikation und Intelligenz zu tun hat. Das heißt, das 3D-Experience enthält entsprechende Kommunikationssysteme, wo die Entwickler kommunizieren können, enthält entsprechende Marktplätze, wo Entwickler ihre Daten zum Beispiel zum 3D-Druck geben können oder wo entsprechende Standardteile von verschiedensten Anbietern recherchiert und geauftragt werden können. Es gehören entsprechende Suchmaschinen zum System, wo ich sowohl intern wie auch außerhalb des Systems entsprechend schnell suchen kann, um zum richtigen Ergebnis zu kommen, um zum Beispiel Wiederholteile gleichzeitig zu finden.
Das heißt, wir haben heute mit 3D-Experience eine umfassende digitale Plattform für Entwicklungsprozesse. Den Bereich Enovia habe ich vergessen, der die Entwicklungsprozesse abbildet, die Freigabeprozesse, die Veröffentlichungen von Daten, die entsprechenden Change-Management-Prozesse usw. Das heißt, alle Informationen und alle Aktivitäten, die heute im Entwicklungsprozess relevant sind, sind in dieser Plattform abgebildet.
Also Sie betreuen Ihre Kunden quasi vollständig von der analogen Welt im Übergang bis hin zum digitalen Zwilling mit Maschinenansteuerung usw. Genauso ist es. Jetzt haben Sie vorhin sehr stark diesen Methoden- oder Tool-Gedanken, App-Gedanken haben Sie es genannt, in den Vordergrund gestellt.
Und ich weiß, dass Sie diesen App-Gedanken ja auch nicht nur in Ihrer Produktionsumgebung, Entwicklungsumgebung verwenden, sondern Sie haben ihn auch so ein bisschen in Ihre ERP-Welt eingeflochten. Ist das richtig? Ja, das ist eine ganz lustige Geschichte an der Stelle. Vor einigen Jahren, als das Produkt 3D-Experience neu auf den Markt kam und wir in diesem Umfeld noch nicht wirklich so viele Kundenprojekte hatten, auf der anderen Seite hatten wir aber das Thema, dass wir kein CRM-System und auch kein ERP-System im eigenen Hause hatten, kamen unsere Entwickler auf die Idee, dass diese Systeme, die wir verkaufen wollen, ja eigentlich auch die richtigen Systeme sind, um sie im eigenen Hause anzuwenden.
Und das war der Ursprung dafür, dass wir auch alle unsere eigenen Geschäftsprozesse konsequent digitalisiert haben. Das heißt, wir haben heute ein digitales Unternehmen basierend auf 3D-Experience. Papier gibt es bei Ihnen nicht mehr? Ja, natürlich gibt es noch kein Papier, aber in der Regel nicht mehr zur Steuerung.
Sie haben mal gesagt in einem Vortrag, dass man für ein Projekt, und Sie machen ja sehr, sehr viele Projekte mit Ihren Kunden, drei Arten von Mitarbeitern braucht. Welche Mitarbeiterarten sind das? Ja, das ist eine schöne Geschichte. Es gibt unterschiedliche Typen und unterschiedliche Mitarbeiter.
Und häufig versucht man, im Unternehmen Mitarbeiter zu harmonisieren, damit sie sich verstehen. Ich bin der Meinung, zu einem erfolgreichen Projekt oder zu einem erfolgreichen Unternehmen gehören verschiedenste Typen von Mitarbeitern. Unter anderem der Spinner, der Umsetzer und der Controller.
Der Spinner ist derjenige, der verrückte Ideen hat, der das Unternehmen nach vorne treibt, der die Kunden nach vorne treibt, der inspiriert dazu, doch dahin zu denken, was man normalerweise nicht denken würde. Das Problem ist, der Spinner alleine, der bewegt nicht wirklich viel im Unternehmen. Dafür brauchen Sie den Umsetzer.
Und wenn die zwei zusammenkommen, entstehen aus innovativsten Ideen neue Funktionen, neue Techniken, neue Produkte und natürlich auch neue Lösungen. Nur die zwei alleine dürfen wir auch nicht rauslassen. Es gibt dort noch einen Gegenspieler und das ist der Controller.
Der Controller muss darauf achten, dass das, was die tun, realistisch ist, dass man im Endeffekt natürlich auch Geld verdient. Das Problem ist, dass diese drei Typen normalerweise nicht an einen Tisch dürfen. Das heißt, wenn sie diese drei Typen im Raum haben, dann sind sie fast nicht beherrschbar.
Aber einzeln oder zu zweit und richtig gesteuert, kommen fantastische Ergebnisse bei raus. Sie sind ja ein Unternehmer und ein Unternehmen, was sich unglaublich engagiert. Sie haben viele Projekte, die Sie mit unterstützen, angefangen vom Girls Day, Schüler im Chefsessel, auch Roadshows an den Hochschulen, an den Universitäten.
Sie haben soziale Tage, die Sie mit unterstützen. Das heißt, Ihnen ist es auch wichtig, dieses soziale Engagement irgendwo zu vermitteln und zu unterstützen an der Stelle? Das soziale Engagement ist ganz wichtig, um auch in diesen Bereichen wahrgenommen zu werden und zu unterstützen. Wir stellen heute zum Beispiel fest, dass viele unserer Mitarbeiter am Markt nicht direkt bekommen, sondern viele unserer Mitarbeiter sind Quereinsteiger, sind teilweise auch Mitarbeiter, die es am Markt schwer haben.
Wir schauen uns diese Mitarbeiter an, ob die in unsere Projekte, in unsere Struktur hineinbringen. Und wenn Mitarbeiter das Engagement mitbringen und den Willen mitbringen, Neues zu lernen, sich zu engagieren, sich einzubringen, dann sind das genau die Richtigen. Dazu gehört für mich auch das soziale Engagement über diese Sachen, die Sie genannt haben, um dort auch zu verdeutlichen, es gibt nicht den perfekten Mitarbeiter für Digitalisierung, sondern das sind Themen, die im Laufe des Arbeitsprozesses erlernt werden und wo man sich entsprechend einbringen darf.
Das heißt, Sie schauen neben den, wir nennen das immer Hard Skills, also neben dem Hintergrund Wissen, schauen Sie auch sehr viel auf Soft Skills, auf weichere Faktoren, die Ihre Mitarbeiter letztendlich mitbringen müssen. Ja, wir haben heute zum Beispiel bei uns im Unternehmen sogenannte Vertrauensarbeitszeit. Das heißt, Vertrauensarbeitszeit, das geht nicht darum, wie viele Stunden bin ich im Unternehmen, sondern es geht darum, welche Ergebnisse bringe ich.
Wir führen mit unseren Mitarbeitern regelmäßig sogenannte Mitarbeiter- oder Erfolgsgespräche durch, wo wir über die Motivation reden, wo wir über Ziele reden, wo wir über das Engagement reden. Wir haben verschiedenste weiche Kriterien festgelegt, die den Mitarbeitern bekannt sind, wo wir im Unternehmen drauf achten und die wir mit den Mitarbeitern auch durchsprechen. Ich glaube, der Erfolg gibt Ihnen recht.
Sie haben eine sehr niedrige Fluktuationsrate, Sie haben sehr zufriedene Mitarbeiter. Sie haben auch eine Reihe von Mitarbeiterbindungsprogrammen aufgelegt, um einfach die Mitarbeiter zu unterstützen und natürlich auch im Unternehmen zu halten. Mitarbeiterbindung ist ein wichtiges Thema.
Wir sind deutschlandweit an sieben Standorten unterwegs. Das heißt, es gibt Mitarbeiter, die sehe ich nur zwei oder dreimal im Jahr. Man muss trotzdem kommunizieren.
Diese Mitarbeiter sind beim Kunden und trotzdem wollen wir, dass diese Mitarbeiter bei uns bleiben. Das heißt, unser Unternehmen muss für diese Mitarbeiter attraktiv sein. Das Attraktivste an erster Stelle ist eine spannende Aufgabe.
Eine spannende Aufgabe, wo Mitarbeiter, ich will jetzt nicht sagen, sich selbst verwirklichen können, aber wo sie Verantwortung für ihre Arbeit tragen und auch die Ergebnisse sehen. Darüber hinaus beteiligen wir die Mitarbeiter am Erfolg des Unternehmens. Es gibt ein Erfolgsbeteiligungsprogramm.
Wir haben sehr, sehr viele Vielfahrer, die Firmenfahrzeuge haben. Wir haben Mütter und Väter mit kleinen Kindern, wo wir Kindergartenzuschüsse geben. Die Mitarbeiter haben bei uns selbstverständlich die Möglichkeit, über eine entsprechende IT- und Telekommunikationsinfrastruktur zu verfügen, die sie auch privat nutzen dürfen.
Bei uns bekommen die Mitarbeiter eine Altersversorge, wenn sie denn mal alt werden und solange, wie sie im Unternehmen sind, entsprechende Versorgungen. Und was wir mittlerweile auch eingeführt haben für Mitarbeiter ist das Thema private Krankenzusatzversicherung. Das heißt, wir möchten, dass unsere Mitarbeiter, wenn sie denn krank werden, auch schnell wieder ins Unternehmen zurückkommen.
Was wir natürlich keinem wünschen. Ich richte den Scheinwerfer nochmal von Ihren Mitarbeitern abschließend auf Sie, Herr Dr. Seidler, in unserer Blitzlichtrunde. Was ich bei Ihnen so wahnsinnig spannend finde, also man merkt einerseits, dass Sie so ein Vollblutunternehmer sozusagen sind, aber Sie haben das Unternehmen ja nicht gegründet, sondern Sie sind in das Unternehmen von Herrn Schwind damals eingetreten.
Warum macht man so etwas? Wie sind Sie dazu gekommen? Ja, ich hatte in der letzten Folge schon gesagt, ich habe 14 Jahre bei einem Automobilzulieferer gearbeitet und habe dort auch schon mehrere Projekte in dem Umfeld getan. Das war ein sehr, sehr spannendes Thema. Ich habe aber auch gesehen, dass viele Firmen im Umfeld vergleichbare Themen haben und hatte dann die Gelegenheit, mit Herrn Schwind zusammen in das Unternehmen Schwind einzusteigen.
Und was mich hier gereizt hat, ist PLM-Projekte, CAD-Projekte bei unterschiedlichsten Unternehmen im unterschiedlichster Größenordnung zu machen. Wir betreuen heute etwa 600 Kunden, wobei die kleinsten Kunden einen einzelnen CAD-Arbeitsplatz haben, die größten Kunden mehrere hundert CAD-Arbeitsplätze haben mit entsprechend großen Entwicklungsabteilungen, die weltweit verteilt sind. Und es ist jeden Tag spannend, es macht jeden Tag Spaß, die Unternehmen bei ihrer Digitalisierungsstrategie zu begleiten.
Vielleicht können wir einfach mal so ein paar Kunden nennen, dass sich unsere Zuhörer auch vorstellen können, in welchen Größendimensionen sich das Ganze abspielt. Ja, man redet immer über die großen Kunden, aber die Spannenden sind eigentlich die kleinen und unbekannten. Fangen wir bei den großen Kunden an, gehen wir zum Beispiel in den Konsumgüterbereich hinein.
Kunden sind zum Beispiel Gardena, Black & Becker, die Firma Märklin. Im Industrial Equipment Bereich zum Beispiel die Firma Goodyear Dunlop. Im Automotive Bereich solche Firmen wie Kramer, Kromberg und Schubert, Dr. Schneider. Im Engineering Bereich Firmen wie Alten, wie Innocept, wie Nea. Aber wenn ich jetzt einige Firmen nenne, dann tue ich vielen anderen Firmen weh, wenn ich sie nicht nennen würde. Jetzt gibt es bestimmte Eigenschaften, die man in Ihrem Beruf, also Sie sind ja einerseits inhaltlich sehr tief, das müssen Sie in dieser Thematik drin und andererseits hat man als Geschäftsführer natürlich auch ganz andere Aufgaben, die man wahrnehmen muss. Welche Eigenschaften gibt es, die man da besonders gut gebrauchen kann? Was mir wahnsinnig viel Spaß macht, ist mit Kunden zu kommunizieren. Ich liebe es, mich mit Kunden zusammenzusetzen, mich mit Kunden auszutauschen, die Sorgen der Kunden zu verstehen, aufzunehmen. Und wenn wir dann dafür auch noch Lösungen haben, macht es besonders viel Spaß. Das heißt, Kommunikation ist ein ganz, ganz wesentliches Mittel. Ein weiteres Mittel, was ich spannend finde, ist das Thema: sei anders als andere, sei kreativ. Das heißt, wir versuchen natürlich auch vom Markt in gewisser Weise abzuweichen, unseren eigenen Weg zu gehen und dazu muss man mutig sein, dazu muss man sicherlich auch investieren in die richtige Stelle, dazu muss man wissen, wo liegen die Stärken der eigenen Mitarbeiter im Unternehmen auch, um dort erfolgreich zu sein, aber der Erfolg gibt uns Recht. Da verändert sich natürlich jeden Tag wahnsinnig viel bei den Unternehmen, in der Software, in dem, wie sich die Digitalisierung auch aufstellt, wie sich die Geschäftsmodelle verändern. Gibt es bestimmte Bücher, die Sie zur Weiterbildung lesen? Vielleicht auch Dinge, die Sie den Zuhörern beruflich oder privat an die Hand geben können? Ein Buch habe ich meinen Mitarbeitern empfohlen, Silicon Germany von Christoph Gläser. Wo steht Deutschland momentan in der Digitalisierung? Ich habe das Buch gerne gelesen und ich habe es meinen Mitarbeitern empfohlen und vielleicht können wir es auch den Zuhörern empfehlen. Ich werde es auf jeden Fall in den Shownotes verlinken. Also wen das Buch interessiert, wird es da nochmal nachlesen können. Jetzt verändert sich gerade massiv alles. Das ist natürlich eine Plakativaussage, ja. Aber ich glaube, die Berufswelt verändert sich gerade massiv. Und wenn ich Sie jetzt mal mit Blick auf Ihr Unternehmen frage, wie sich das Unternehmen verändert hat, aber vielleicht auch die nächsten zehn Jahre verändern wird, was sind Ihre Einschätzungen? Wir machen heute Sachen, an die wir vor zehn Jahren überhaupt noch nicht gedacht haben. Und ich gehe davon aus, dass wir in zehn Jahren Sachen machen, über die wir heute überhaupt noch nicht nachdenken. Die digitale Entwicklung verändert sich massivst. Wir hatten es in der ersten Folge, wenn wir mit CATIA oder CAD angefangen haben und das unser Leben war und wir heute über digitale Entwicklungsprozesse reden, Ich weiß nicht, was in zehn Jahren ist. Das Spannende an diesem Thema ist, dass unsere Mitarbeiter sich tagtäglich weiterbilden müssen, dass sie tagtäglich auf dem aktuellen Stand der Technik sein müssen, dass sie tagtäglich die Sachen, die vom Hersteller kommen, aufnehmen müssen, auch wenn man manchmal nicht versteht, warum das so ist. Aber die Erkenntnis zeigt uns… dass wir jeden Trend oder dass wir immer weiter voraus sein müssen momentan in diesem Geschäft als unsere Kunden. Das sind unsere Kunden wollen von uns, dass wir mit Erfahrungen, dass wir über Erfahrungen reden, die sie noch nicht gemacht haben und demzufolge müssen wir vorneweg sein. Abschließende Frage. Wir haben ganz viel über das Unternehmensdatenfundament, über Single Source of Truth gesprochen. Wenn Sie sich jetzt die Unternehmenssoftware, damit meine ich gar nicht mal so sehr ERP, PLM als losgelöste Lösung anschauen, sondern generell diesen Topf an verschiedenen funktionalen, sozio-technischen Systemen an der Stelle, vor welchen Herausforderungen stehen wir da heute und natürlich auch zukünftig besonders aus Ihrer Sicht? Ich glaube, das PLM-System und ERP-System, was heute am meisten verbreitet ist, ist Excel. Und wenn ich in Unternehmen reinkomme, frage ich in der Regel als erstes, steuert ihr eure Prozesse mit Excel? Und mit 99 Prozent bekomme ich ein Ja. Und Excel ist wunderschön, aber kein Single Source of Truth. Ich glaube, das größte Problem, was wir heute ganz aktuell haben, ist in die Köpfe hineinzubekommen, dass Excel kein Steuerungssystem mehr ist, sondern dass wir uns darüber Gedanken machen müssen, wie wir aus diesen Excel-Daten wirklich digitale Daten bekommen, digitale Prozesse und Lösungen bekommen. Das ist ein schönes Schlusswort. Es bleibt spannend. Ich denke, wir werden uns weiter verändern, Schritt für Schritt. Herr Dr. Seidler, ich möchte mich ganz, ganz herzlich bei Ihnen für dieses spannende Interview in zwei Teilen bedanken. Und wie immer, die letzten Worte gehören natürlich unserem Studiogast. Herzlichen Dank. Ja, herzlichen Dank. Es hat mich sehr gefreut, dass ich zu Ihnen in diese Veranstaltung kommen durfte, dass wir heute vielleicht auch mit ein bisschen exotischem Thema mal nicht über ERP geredet haben, sondern ein bisschen uns in die CAD- und PLM-Welt hintreiben lassen durften. Aber ich möchte Ihren Hörern die Anregung geben, beschäftigen Sie sich mit diesem Thema und kommen Sie auf uns zu, wenn Sie Fragen haben. Sie sind herzlich willkommen. Herzlichen Dank. Ihnen hat der ERP-Podcast gefallen und Sie konnten wertvolle Erkenntnisse gewinnen? Dann würde ich mich über eine Bewertung auf iTunes freuen, damit auch andere von diesem Podcast erfahren können. Eine Anleitung für die Bewertung finden Sie auf www.erp-podcast.de. Dort finden Sie auch weitere Hinweise, Links und Aktualisierungen zu dieser Folge. Das war der ERP-Podcast für alle, die sich aktiv mit dem Einsatz und der Gestaltung von Unternehmenssoftware und den daraus entstehenden Veränderungen und Potenzialen in Unternehmen losgelöst von Fachzeitschriften, Büchern und wissenschaftlichen Veröffentlichungen, zum Beispiel beim Spazierengehen oder Autofahren, auseinandersetzen wollen. Mein Name ist Axel Winkelmann. Ich bin Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg.