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ERP-Podcast
#100a - ERP-Podcast wird 100: Ein Blick zurück und nach vorn
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100 mal ERP Podcast, ein Blick zurück nach vorn. Die 100. Folge ist Anlass die Sektkorken knallen zu lassen und ebenso Anlass um ein wenig zurück, aber auch nach vorne zu blicken. Freuen Sie sich auf einen Abriss über fast 2,5 Jahre ERP-Podcast.

Ich wünsche Ihnen dabei ganz viel Vergnügen.

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Wenn Ihnen unsere Folgen gefallen, dann freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Ihrer Wunschplattform, damit auch andere auf diesen Podcast aufmerksam werden und wir das Angebot weiter verbessern können. Zeitaufwand: 1-2 Minuten. 

In diesem Sinne: keep connected. 

Herzlichst
Ihr
Axel Winkelmann 

Transcript:

ERP-Podcast, Folge 100. 100-mal ERP-Podcast. Ein Blick zurück nach vorn.

Herzlich willkommen zurück zum ERP-Podcast, heute zum 100. Mal. Das ist Zeit, die Sektkorken knallen zu lassen.

Das ist Zeit, auch ein wenig zurück zu blicken. Das ist Zeit, auch ein wenig nach vorn zu blicken, Stimmen zu Wort kommen zu lassen. Freuen Sie sich auf einen Abriss über fast zweieinhalb Jahre ERP-Podcast.

Ich wünsche Ihnen dabei ganz viel Vergnügen. Herzlich willkommen zum ERP-Podcast. Dem Podcast für alle, die sich aktiv mit dem Einsatz und der Gestaltung von Unternehmenssoftware und den daraus entstehenden Veränderungen und Potenzialen in Unternehmen auseinandersetzen wollen.

Mit diesem Podcast möchte ich Sie mit eigenen Gedanken und Interviews bei der Gestaltung moderner IT-Konzepte nebenbei, also zum Beispiel beim Spazierengehen oder Autofahren begleiten. Damit möchte ich Ihnen in dieser von technologischen Veränderungen geprägten Zeit Informationen anbieten, die sich in Zeitschriften, Fachbüchern und wissenschaftlichen Artikeln in dieser Form nicht darlegen lassen und für die sich im hektischen Alltag ohnehin nicht die Zeit findet. Mein Name ist Axel Winkelmann.

Ich bin Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg. Ganz herzlich willkommen hier im ERP-Podcast, heute die hundertste Folge und ich bin sehr, sehr stolz, dass aus dem kleinen Pflänzlein mittlerweile eine große Community geworden ist, ein, so hoffe ich zumindest und das spiegeln auch die Bewertungen, die allesamt sehr positiv sind, ja auch wieder ein für Sie interessantes Format geworden ist. Warum macht man so etwas? Ich hatte immer das Gefühl, dass die Praxis und die Wissenschaft hier vielleicht nicht immer ganz auf einer Informationswellenlänge liegen und ich wollte immer ein Format anbieten, mit dem ich auch ganz, ganz viele Dinge, ganz viele Themen ansprechen kann, die man vielleicht auch in Publikationen, in wissenschaftlicher Forschung in der Gestalt nicht unterbringen kann, die aber letztendlich auch Teil meines Berufs als Wissenschaftler sind, denn letztendlich ist mein Anwendungsgegenstand, wie würde man sagen, die integrierte Aufbau- und Ablauforganisationsgestaltung, die Unternehmenssoftwaregestaltung, letztendlich ERP oder wie ich sage, das Unternehmensdatenfundament, all das ist mein Forschungsgegenstand und der ist natürlich sehr stark auch verhaftet mit dem, was die Praxis macht und ich hatte immer so im Kopf, irgendwann machst du mal ein Format jenseits von wissenschaftlichen Veröffentlichungen, was eine breite Masse erreichen kann und so bin ich auf einer Autopfad im Herbst, späten Herbst 2016, in die Diskussion mit meinem Mitarbeiter Julian Hornung gekommen und sagte, wie wäre es denn eigentlich, wenn wir mal einen Podcast machen, weil er selber auch Podcast hörte und ihm ist eigentlich zu verdanken, weil er eben damals nicht gesagt hat, oh Gott, Chef, das machen wir jetzt nicht, sondern sofort seinen Laptop geschnappt hat und wir erste Inhalte gebrainstormt haben.

Ja, so ist es ihm eigentlich zu verdanken, dass wir heute diesen Podcast haben, dass wir heute die 100. Folge feiern können, wobei das nicht ganz stimmt. Die Nummerierung ist zwar die Folge 100, aber wir haben ganz Informatiker-like mit der Folge 0 angefangen.

Dazwischen gab es diverse Sonderfolgen, wir haben bei längeren Interviews mittlerweile in Teilfolgen, das heißt A, B, A, B, C, Folgen aufgeteilt, aber insgesamt sind wir heute gelandet bei der Folgennummer 100 und das habe ich natürlich nicht allein verbrochen, auch wenn ich hier derjenige vor dem Mikrofon bin. Ich möchte mich gerade für die operative Arbeit sehr, sehr gerne und sehr herzlich bedanken. Zunächst mal bei allen Studierenden, die ganz am Anfang dieses Format mit begleitet haben.

Ganz lange hat mich begleitet der Pascal Weisenberger als Hilfskraft. Ganz herzlichen Dank für viele, viele Folgen, die er für mich geschnitten hat, die er operativ im Hintergrund gemanagt hat. Heute macht das der Thomas Steiner, auch ihm ganz herzlichen Dank, der Fabian Schatz, mein Mitarbeiter, der das Format ein bisschen betreut und mir hilft, dass tatsächlich auch jeden Mittwochmorgen eine neue Folge für Sie zur Verfügung steht.

Der Podcast, das hört sich vielleicht so leicht an, das ist aber durchaus öfter auch mal Stress, denn nicht jede Woche sind so viele Stunden frei, dass man sich die Zeit nehmen kann, in aller Ruhe eine Folge einzusprechen, einzuspielen. Natürlich müssen auch Termine mit Gesprächspartnern vorher definiert werden. Es müssen Ideen ausgearbeitet werden, gerade auch für Solo-Folgen.

Aber es gibt natürlich auch ganz, ganz viele operative Dinge, die dann noch zu tun sind, wenn ich eine neue Folge eingesprochen habe. Und das ist dann manchmal eben auch erst in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, damit dann Mittwochmorgen tatsächlich auch eine neue Folge zur Verfügung steht. Wir haben das jetzt mit über 100 Folgen geschafft und ich bin sicher, wir werden es auch in der Zukunft schaffen.

Aber auch dafür allen, die da im Hintergrund die Strippen ziehen, ganz herzlichen Dank, dass ihr alle so fantastisch mitmacht. Denn ich glaube, wir haben ein tolles Format geschaffen, auch wenn es manchmal ein bisschen Stress bedeutet. Ja, und einen ganz, ganz herzlichen Dank natürlich auch an alle Zuhörer.

So ganz unbemerkt haben wir vor wenigen Tagen eine Grenze von 150.000 abgerufenen Episoden erreicht. Nochmal 150.000 abgerufene Episoden dieses ERP-Podcasts. Das ist ein toller Rekord, gerade für so ein Special-Interest-Format, wie es der ERP-Podcast ist.

Dafür Ihnen allen ganz, ganz herzlichen Dank. Ich hätte am Anfang nie gedacht, dass wir so viele Leute auf dieses Format, auf diesen Podcast aufmerksam machen, dass wir damit auch sehr vielen Menschen bei einer ERP-Auswahl, bei der Gestaltung des Unternehmens Datenfundaments helfen können. Ja, also Ihnen allen ganz herzlichen Dank.

Was habe ich jetzt vor in dieser Folge 100 mit Ihnen? Ich habe meine Mitarbeiter gefragt. Mensch, was wollen wir denn machen? Habt ihr eine Idee? Zu Weihnachten hatten wir ja so einen tollen Adventskalender, wo wir Stimmen eingeholt haben mit jedem Tagestürchen. Da war die erste Idee, wir wiederholen so etwas, lassen uns selber gratulieren.

Aber irgendwie ist das auch doof. Und dann kam uns die Idee, Mensch, wie wäre es denn, wenn wir die heutigen Zuhörer einfach auch ein bisschen auf die älteren Folgen aufmerksam machen. Wer mal auf die Webseite des ERP-Podcasts www.erp-podcast.de schaut, der weiß, dass wir dort die alten Folgen auch immer so ein bisschen thematisch klastern.

Also dort sind auch, wie auf allen Podcast-Apps, sämtliche Folgen verfügbar, aber eben nicht nur chronologisch, sondern eben auch thematisch. Beispielsweise nach Cloud oder nach Softwareentwicklung oder nach was kostet das eigentlich oder wie verändern sich eigentlich Branchen im digitalen Wandel. Geklastert ist.

Also wenn Sie mögen, schauen Sie auch da mal drauf. Wir werden das jetzt hier in dieser Folge auch machen, dass wir die ein oder andere Stimme zu Wort kommen lassen. Wir können nicht alle zu Wort kommen lassen, aber ich habe mal so ein paar Folgen rausgegriffen.

Und innerhalb dieser Folgen haben wir dann einzelne für sich stehende Gesprächszitate herausgezogen, um sie einfach auch mal auf die älteren Folgen, die an ihrem Wert überhaupt nicht verloren haben, sondern einfach als Referenz des Podcasts stehen, hinzuweisen. Ich wünsche Ihnen ganz, ganz viel Spaß dabei. Ich hoffe, Sie haben ganz viel Vergnügen daran, diese Bandbreite des Podcasts auch einmal in dieser Folge aufgezeigt zu bekommen.

Wir verlinken natürlich wie immer alles in den Shownotes zu den Folgen beziehungsweise auch auf der Webseite. Nun wünsche ich Ihnen ganz, ganz viel Vergnügen mit dieser hundertsten Folge des ERP-Podcast. Die letzten Folgen des ERP-Podcast waren noch komplette Solo-Folgen, wo ich selber ein bisschen meine Gedanken habe schweifen lassen.

Ich habe mir gerade am Anfang sehr, sehr viel, sehr ausführlich aufgeschrieben. Heute spreche ich eigentlich die Folgen komplett frei und auch wenn man natürlich ganz viel schneiden könnte, sind die Folgen, die ich einspreche, meistens nicht zuletzt aus Zeitgründen eigentlich komplett eingesprochen, ohne dass großartig geschnitten wird. Ich versuche so ein bisschen das Tagesgeschehen auch zu beobachten.

Ich versuche selber auch meinen eigenen Erkenntnisgewinn natürlich an sie weiterzutragen, soweit ich das auch in der Öffentlichkeit machen kann. Denn viele Dinge, die ich höre von Seiten der ERP-Häuser, ich bin sehr viel bei den ERP-Häusern unterwegs, aber auch von Seiten von ERP-Anwendern, da sind natürlich auch viele Sachen disclosed. Aber in der Abstraktion, also das Thema, wie verändern sich die Prozesse, die Automatisierung der Prozesse, die Verringerung des, was ich virtuelle Puffer nenne, das sind Gedanken, die aus vielen Gesprächen kommen, die in der Abstraktion dann hier letztendlich auch in die Folgen, in die Solo-Folgen Eingang erhalten.

Am Anfang habe ich eben sehr, sehr chronologisch, sehr stark strukturell inhaltlich über ERP gesprochen. Was ist eigentlich, warum brauchen wir eigentlich IT? Was ist das ERP-System? Wie mache ich eine ERP-Auswahl? Sollte ich vielleicht noch selber programmieren? Oder hat das Thema Standardsoftware eigentlich das Thema Individualentwicklung an der Stelle überlebt? Was sind die Kosten? Was ist der Nutzen von ERP-Systemen? Was mache ich in Projekten falsch? EZAPP, also das waren so die ersten Folgen, wo ich eigentlich viele beinahe schon Lehrbuchmeinungen ein bisschen vertont habe. Beispiel in Folge 1, eine meiner initialen Lieblingsfolgen, die hat den Titel IT ist doof.

Und da geht es darum, warum wir Computerwissen überhaupt brauchen. Also warum man da einfach, egal ob man jetzt viel mit IT zu tun hat oder aus einer Branche kommt, die vielleicht noch komplett IT-affin ist, warum man da gar nicht um das Thema IT herumkommen kann. Also IT und Computer, das ist irgendwie nichts mehr für Nerds mit dicker Brille.

Das ist so das typische Informatiker-Klischee, was sich immer noch gehalten hat. Nein, es ist auch nicht mehr im Keller, dass gehackt wird, sondern das, was wir heute machen mit Technologie, mit Computern, mit Unternehmenssoftware, das ist für die Unternehmen, das ist auch für die Geschäftsmodelle, egal in welcher Branche, mit den kommenden Veränderungen, gerade auch im Internet, im ubiquitous Internet, gerade auch Satellitentechnologie. Also da wird so viel passieren, dass man da gar nicht drumherum kommt.

1965 hat Konrad Zuse bereits gesagt, also da waren die Computer ja noch aus heutiger Sicht eher ein Witz, aber damals hat er schon gesagt, es ist notwendig, dass Industrie- und Technologiewissen zusammenspielen. Wir würden heute sagen Business-IT-Alignment oder IT-Business-Alignment. Eigentlich war das immer unser Thema in der industriellen Revolution, weil wir immer Technologien hatten, die rund um die Betriebswirtschaft, die rund um die betriebswirtschaftlichen Prozesse, um die Industrieprozesse herumgewickelt wurden.

Es besteht immer eine Abhängigkeit zwischen der Aufbau- und der Ablauforganisation des Unternehmens auf der einen Seite und so wie das Unternehmen eben auch technologisch organisiert und wie die Unternehmensprozesse darauf ablaufen. Also diese Abhängigkeit gibt es einfach und der Computer, den Konrad Zuse damals natürlich vor sich hatte, riesige Räume mit Computertechnologie, das ist heute gar nicht mehr das Thema. Wir nehmen die Computer ja gar nicht mehr als Computer wahr, weil sie irgendwelche Lautsprecherboxen sind, weil sie in Form von Smartphones, weil sie in Form von Software, von Apps auf dem Handy im Internet irgendwo ablaufen und viele Geschäftsmodelle und Bequemlichkeiten unseres Alltags wären ohne Informationstechnologie in der Form überhaupt nicht mehr möglich.

Denken Sie an die Innenstädte, an die Geschäftsmodelle in den Innenstädten. Je nachdem wo sie leben, haben wir durchaus Städte. Ich war neulich in Schweinfurt, eine Region Deutschlands, eine Stadt in Deutschland, da geht es gar nicht so schlecht.

Aber da hat man mittlerweile in der Innenstadt 150 bis 200 Läden leer stehen. Da gibt es uns in Würzburg, hier Universitätsstandort, noch sehr sehr gut. Aber auch da beobachtet man natürlich wie einzelne Läden, die in sehr guten Lagen sind, nicht mehr die traditionellen alten Geschäftsmodelle beherbergen, sondern vielleicht den 1-Euro-Shop oder die Informationstheke des hiesigen Stadtwerks oder ähnliches.

Also die Geschäftsmodelle verändern sich in der Stadt und das liegt natürlich daran, dass wir über die Technologie, über das Internet, über Unternehmenssoftware, über ERP ganz viele Veränderungen haben in den Unternehmen und vieles was früher gang und gäbe war, ist heute eben nicht mehr gang und gäbe. Ein Spruch, den ich immer wieder gerne zitiere, Tradition ist kein Geschäftsmodell. Auch dazu habe ich mehrere Folgen gemacht.

Die Weihnachtsfolgen sind üblicherweise Folgen, wo ich auch ein bisschen über meine familiären Hintergründe berichte und erzähle, wie sich die Musikindustrie in Deutschland digital gewandelt hat. Am Beispiel des Klavierbaus vielleicht auch mal sehr, sehr spannend dort reinzuhören. Also die ersten Folgen, über die wir immer wieder gesprochen haben, das waren Folgen, die waren sehr stark Solo-Folgen, wo ich eigene Dinge präsentiert habe.

Ich werde das auch immer wieder tun. Ich hole mir aber genauso gerne interessierte, interessante Gäste ins Studio. Nicht immer ist die Tonqualität so, wie man das von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, Radioanstalten gewohnt ist, aber dieses Format ist komplett kostenfrei.

Dieses Format wird mit Leib und Seele für Sie Woche für Woche produziert und ich hoffe, Sie sehen es mir nach, wenn wir vielleicht an der einen oder anderen Stelle in der Tonqualität dann doch ein bisschen schlechter dastehen. Aber dafür sind die Inhalte wirklich nur an dieser Stelle in diesem ERP-Podcast zu hören und ich glaube, wir haben sehr, sehr spannende Inhalte. Wir fangen heute mal in diesem Revisited ein bisschen an.

Folge 8 habe ich meinen ersten Studiogast eingeladen. Das ist Helmut Gümbel. Helmut Gümbel war lange Zeit Marktbeobachter, Analyst bei Strategy Partners, davor bei Gartner und er war dort sicherlich auch meinungsbildend hier im Dachraum, im deutschen Raum.

Und er hat natürlich aus dieser Zeit unglaublich viel Erfahrungswissen über die Historie von ERP, wie sich ERP entwickelt hat, von seinen Anfängen, wie sich der Begriff entwickelt hat und ich würde vorschlagen, wir hören jetzt gemeinsam einfach mal in Folge 8 des ERP-Podcasts hinein. Herzlich willkommen zurück im ERP-Podcast Helmut Gümbel. Viel Spaß als Gartner ERP erfand.

Ich nehme ein Gleichnis her. Das ist Peter Pahn, dem es ja bekanntlicherweise schlecht ging, weil ihm sein Schatten abhanden gekommen war. Und die ERP-Software ist sozusagen der digitale Schatten des Business.

Und deswegen gehören Business und die Abbildung des Business mit seinen Prozessen in dieser Software zusammen. Jetzt seit wann, zu Ihrer Frage, seit wann habe ich mich damit beschäftigt? Mit Unternehmenssoftware habe ich mich beschäftigt ab 1981. Also Software überhaupt als etwas, was man kaufen kann und soll, wurde ab 75 interessant.

Und zwar durch eine Gerichtsentscheidung in den USA. Damals wurde die IBM gezwungen, Hardware und Software zu entbündeln. Bis zu dem Zeitpunkt wurde es als eine Einheit verkauft.

Also die Software kostete nichts oder war eingepreist und man hat das dann getrennt. Was übrigens auch dazu führte, dass man überhaupt auch in den Plug-Compatible-Markt wie Amdahl oder so einsteigen konnte. Denn zuvor konnte die IBM auch verwehren, dass ihre Softwareprodukte auf fremde Hardware liefen.

Der Meilenstein dort war das sogenannte Telix-Urteil. Das war ein Antitrust-Urteil und das hat gigantische Auswirkungen gehabt auf den Markt. Unter anderem auch dahingehend, dass die IBM alle Grundlagen ihres Future Systems preisgeben musste.

Was zur Folge hatte, dass es nicht gebaut wurde. 1981 war deswegen für mich der Eintrittspunkt in die Unternehmenssoftware, weil ich damals Produktplaner bei Nixdorf war. Und Nixdorf hatte ja extrem viele Aktivitäten im unteren Ende der Computerei, der sogenannten mittleren Datentechnik, wie man das damals nannte.

Und die konnte man ohne Anwendungen überhaupt nicht verkaufen. Und die Marktprotagonisten damals in der Hauptsache IBM, aber auch Wang und Nixdorf haben alle erhebliche Aufwendungen unternommen, um Unternehmenssoftware anzubieten. Nixdorf damals besonders erfolgreich mit einem Paket namens Comet.

Ich war Produktplaner für eine IBM-kompatible Mainframe-Serie, ein kleiner Mainframe in der 4300-Klasse. Und diese Sorte Maschinen wurde meistens sogar noch verkauft an Anwender, die selbst programmierten, die Eigenentwicklungen betrieben. Aber langsam, langsam kamen auch dort Pakete am Horizont hoch.

Und die prägenden Pakete damals im Mainframe-Bereich waren in erster Linie in Deutschland jene von ADV Orga. Das waren, glaube ich, mit so die ersten die Unternehmenssoftware wirklich auf den Markt gebracht haben? Das war einer der allerersten. Der zweite marktprägende in Deutschland war ein Unternehmen, das wir heute gut kennen.

Das war die SAP. Im Ausland sind hier zu nennen McCormick & Dodge und Cullinett. Beide schon längst Geschichte.

Der erste Ansatz war, Bespoke-Programme zu erzeugen. Das heißt also, unternehmensspezifische Entwicklungen anzuschieben. Und nach einiger Zeit kam man auf die Idee, dass man vielleicht eine Anwendung, die man im Unternehmen A erzeugt hatte, in irgendeiner Form auch dem Unternehmen B anbieten könnte.

Das waren Bausteine, Projektgerüste, also sagen wir mal amorphe Erfahrungspakete. So würde ich das mal sagen. Das waren überhaupt keine Produkte.

Und dass man das als Produkte anbieten konnte, das war ein ziemlich heftiger Akt der Abstrahierung. Man musste dann in der Lage sein, eben an bestimmten Stellen Einstellungen vorzunehmen, um das auf die jeweiligen Unternehmensbelange anzupassen. Und es gab auch kein besonders entwickeltes Verständnis unter den Anwendern, dass man vielleicht die Organisation hier und da anpassen müsste und dass das lukrativer wäre, als die Software jeweils hautnah umzuändern.

Die ersten Anwendungen waren im Bereich der Buchhaltung, aber auch Lohn und Gehalt, was sich als viel problematischer herausstellte, weil mit vielen gesetzlichen Änderungen verbunden waren. Wirtschaft, an Vertrieb traute man sich nicht so richtig ran, sah man auch nicht unbedingt das Problem. Die erste Runde war rein eine Automatisierung dessen, was man manuell gemacht hat.

Also zunächst sprach man ja von Anwendungssoftware und hatte gar keine Idee, dass so etwas wie ERP je entstehen konnte. Der Begriff ERP wurde bei Gartner hervorgebracht. Der Originator war ein Analyst namens Lee Wiley, ein Oldtimer in dem, was man heute ERP nennt, Szene.

Und damals gab der sich also in der Hauptsache Computer Integrated Manufacturing hin. Das waren Anwendungen, die gar nicht im administrativen Bereich liefen, sondern sich mehr mit dem, was man in den Fabrikhallen zu automatisieren hatte, beschäftigten. Von dort aus ging es dann weiter.

Der Begriff wurde ausgeweitet zu MRP, Manufacturing Resource Planning. Und das sagt auch immer noch, dass man sich dort aufhielt gedanklich, wo es etwas herzustellen gab. Meistens war es diskrete Fertigung, also Serienfertigung und sich mit der Errechnung von Materialbedarfen beschäftigt hat und stücklich natürlich jongliert hat, die damals auch stark im Kommen waren. Damals gab es Stücklistengeneratoren, wie zum Beispiel bei IBM BOMP oder D-BOMP, Bill of Materials Processing. Und zu dem ERP-Begriff kam es erst, als dann klar wurde, dass es auch im administrativen Bereich Dinge gab, die so langsam in Richtung Manufacturing wuchsen.

Das heißt, dass die SAP aus der Sicht von Lee Wiley damals war ein Non-Entity, weil sie mit Manufacturing anfangs der 90er Jahre eigentlich noch gar nichts zu tun hatte. Und jetzt ist der ganze Gedanke der Anwendungssoftware insofern ein ganzheitlicher und ich sage immer etwas zynisch imperialistischer, weil es ja so ist, er sollte dem Unternehmen ganzheitlich in seinen Aktivitäten folgen können. Das passte den Softwareherstellern auch unheimlich gut in das Konzept, weil sie ständig auf der Suche nach neuen Anwendern waren und neue Anwender suchten sie zunächst einmal in den Unternehmen, mit denen sie ja sowieso schon mal in Kontakt waren.

Das heißt also aus der Buchhaltung hin in die Warenwirtschaft, in das Lager, vom Lager, in die Fertigung und ganz am Ende kam man auch noch auf die Idee, den Vertrieb und das Marketing, die müsste man auch noch erobern können. Und ERP und ERP2 sind reine Gartner Namenskonstrukte, hat auch etwas mit dem Vertriebskonzept von Gartner zu tun. Ein Beratungs- und Analysehaus versucht ja auch seinen Markt auszuweiten und damals gab es den Spruch, der hieß Slicing the Bologna, das heißt also die Fleischwurst immer in kleinere Scheiben zu zerteilen, bedeutete immer mehr Beratungsservices an immer mehr Abteilungen beim Kunden zu verkaufen und damit das Umsatzwachstum anzufeuern.

So kam es also zu diesem Namen. Als ich Gartner 95 verließ, ging dieser Name gerade so um die Welt. Intern hatte das Gartner übrigens noch gar nicht vollzogen.

Die administrative Seite von ERP war damals untergebracht in einem Service, der hieß Administrative Application Services, was sich auf englisch ganz gut darstellen lässt. Auf deutsch kurz gesprochen heißt das ARS und ist nicht gerade sehr werbewirksam. Erst später wurde das unter dem Begriff ERP dann auch zusammengefügt.

Prägend waren in Deutschland damals eigentlich zwei Unternehmen. Am unteren Ende ganz eindeutig Nixdorf mit Komet. Es gab sehr sehr viele kleinere Softwarehäuser, hunderte, die Teillösungen angeboten haben, aber das zu integrieren und auch davor einen Konfigurator zu schieben, mit dem man das relativ schnell an das Unternehmen anpassen konnte.

Damals der hieß Chico und hat ja dann auch in der SAP-Umgebung in abgewandelter Form ein Weiterleben erfahren. Das war also in der Hauptsache die Arbeit von Nixdorf und dort in der Hauptsache war es Dr. Adenauer, der hier das auch architektonisch vorangetrieben hat, was ja nicht so einfach ist, weil die einzelnen Bausteine an ganz verschiedenen Stellen von unterschiedlichen Teams entwickelt wurden. Und bei der Großrechnerseite war es ganz eindeutig die SAP, die zwar gab es den Vorläufer ADV Orga in Wilhelmshaven, die auch schon Teilintegrationen angeboten haben und auch eine sehr markante Marktpräsenz hatten, aber die SAP hat das systematischer gemacht.

Die SAP hat auch in sehr geschickter Art und Weise mit ihren Kunden paktiert, sodass in relativ kurzer Zeit sie mit ihrem R2-Programm sehr bedeutende Marktanteile erobern konnte. Es gab auch noch eine Variante von R2, die zwischenzeitlich, glaube ich, vergessen ist, die hieß Safir und wurde als OEM- Produkt von Siemens verkauft. Helmut Gümpel hat in der Folge 8 ja verschiedenste ERP-Hersteller und die Entwicklung der Branche sehr schön beschrieben und mit vielen Anekdoten versehen.

Einen kleinen Ausschnitt haben wir jetzt gehört, aber das ist natürlich für mich dann auch Grund gewesen, in den nachfolgenden Folgen, eigentlich bis heute, immer mal wieder einen ERP-Hersteller einzuladen, immer mal wieder jemanden einzuladen, der sehr lange den Markt schon begleitet, den Markt beobachtet, den Markt auch treibt. Einer dieser Gäste, die ich eingeladen habe in Folge 25, 26 ist Peter Zenke. Peter Zenke ist, genauer Prof. Dr. Peter Zenke, ist der langjährige Entwicklungsvorstand der SAP gewesen.

Über viele, viele, viele Jahre und Jahrzehnte hat er mit dem Erfolg des Unternehmens verantwortet und ich habe ihn gebeten, gerade auch weil er bei uns hier in der Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg Honorarprofessor ist, hier auch Veranstaltungen hält, ein bisschen etwas über die Historie, über die Entwicklung der SAP zu erzählen. Ich habe ihn gebeten, vielleicht auch ein bisschen, nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft zu schauen, was er selber zum SAP-Haus hat, zu sagen hat. Da hören wir jetzt einfach mal rein und wenn Sie Lust auf mehr haben, auch die Folge 25 steht, wie alle anderen Folgen, dauerhaft in diesem ERP-Podcast zur Verfügung.

Ihnen viel Vergnügen dabei. Viele haben mich damals für völlig verrückt geeilt, meine alten Kollegen von der Uni, jetzt hast du so lange investiert, jetzt hast du so viel gemacht, stehst kurz davor und dann gehst du in die Wirtschaft, was ja eigentlich schon damals ein bisschen anruhig war und noch dazu in ein kleines Softwareunternehmen, Reichgau, denn die SAP zählte damals weniger als 100 Mann. Neudeutsch würde man das heute ein Startup nennen, von fünf Kollegen, vier waren es dann hinterher verblieben, die aus der IBM Anwendungsentwicklung herkamen und dann irgendwann für sich gesagt haben, also das können wir nicht nur selbst besser, sondern wir können das auch ganz anders für uns selbst entwickeln, als das bei der IBM damals in Deutschland der Fall war.

Die SAP ist 72 gegründet und 72 war gewissermaßen auch das Aufrufjahr in Deutschland für das, was dann hinterher die Wirtschaftsinformatik geworden ist, also das erste Memorandum für Wirtschaftsinformatik kommt auch aus dem Jahr 1972. Frage also, wie kamen dann drei, vier Ingenieure, Systemanalytiker, Nachrichtentechniker dazu, so etwas zu entwickeln, was wir heute ERP nennen, denn das sogenannte R2-System, es gab sogar ein R1-System mal, aber dann das R2 war das wirklich kommerziell eingesetzte System, mit immerhin am Ende 2000 großen Kunden. Wie kommen Ingenieure dazu, ein integriertes Anwendungssystem, ERP ähnlich zu entwickeln, was integriert die Produktion, am Anfang nur die Materialwirtschaft, aber die Produktion kam bald dazu, die Finanzwirtschaft und den Vertrieb, wie kommen die dazu? Und das ist vielleicht eine eigene Story für sich.

Sie wissen, dass der Gutenberg, eigentlich der Begründer der deutschen Betriebswirtschaftslehre nach 1945, dass der just drei große dicke Lehrbücher beschrieben hat mit dem Titel Produktion, Finanzen oder Finanzwirtschaft und Vertrieb. Es war gewissermaßen in der Luft und vor allen Dingen war das Geistesgut der Betriebswirte in den neuen deutschen Firmen nach 1945, dass man so etwas wie eine Integration der unterschiedlichen Aspekte dessen, was eine Firma tut, bräuchte. Deswegen war der Gedanke, nicht nur als Gedanke, sondern die Forderung aus der Praxis, aus den neuen deutschen Firmen, eigentlich auf der Hand liegend, kann man nicht, wenn jetzt EDV, wie es damals hieß, so wichtig wird, kann man nicht EDV nehmen, um alle betriebswirtschaftlichen Aufgaben einer Firma gleichrangig und integriert miteinander zu unterstützen.

Und das war der Anfang, wenn man so will, der SAP, war die Grundsteinlegung für ERP. Wie gesagt, der Name ERP kam viel zu später und das war auch eben die Grundsteinlegung für eine ganz unglaubliche Erfolgsstory der SAP. Denn der SAP ist über diese ganzen Jahren bis heute der führende globale, internationale und globale Anbieter von ERP-Systemen.

Wir haben eine gute Abdeckung unter den großen deutschen Unternehmen, dann kamen die ersten Amerikaner damals auch schon dazu, aber wir sind nicht so gut aufgestellt für mittelgroße Unternehmen. Die ursprüngliche Idee vom R3 war, eine neue Softwareentwicklung vorwärts zu treiben, die dann hinterher für mittelgroße Firmen auf der AS 400 zum Einsatz kommen sollte. Und vielleicht eine der leeren in vielen Bereichen, später auch nochmal bei Design, ist, es kommt am Ende anders, als man sich das gedacht und geplant hat.

Also herausgekommen ist das R3-System als ein System, das eben auf kleinen Server-Technologie lief. Kleiner Server hat dann schnell sich als leistungsfähiger und kostengünstiger erwiesen als die großen Mainframe-Systeme der IBM zu der anderen Zeit. Also SAP hat es mit dem R3 geschafft, sich vom Mainframe wegzuentwickeln in eine offene Systemlandschaft, vielfältigster Art, mit der nach wie vor dann auch wiederum große Unternehmen unterstützt werden konnten, aber wo die Lösung auch affordable, also bezahlbar wurde für mittelgroße Firmen und auch für kleinere.

Am Anfang war R3 betriebswirtschaftlich sehr nahe konzipiert am R2. Dietmar Hopf, der damalige Vorsitzende, langjährige Vorsitzende der SAP, hat mal gesagt, was unterscheidet R2 von R3. R3 ist in ABAP programmiert und R3 benutzt relationale Datenbanken, aber ansonsten ist es dasselbe.

War natürlich ein bisschen ein Understatement, aber es ist schon so, dass betriebswirtschaftlich die Vorlage vom R2-System sehr weit getragen hat und ohne diese Referenz zum R2 hätten wir das wahrscheinlich in einer relativ kurzen Entwicklungszeit auch gar nicht geschafft, dieses neue System R3 hinzustellen. Aber was dann passierte, war eben, dass sich einfach die Zahl der Kunden in eine neue Dimension hinentwickelt hat, eben von hunderten oder tausend Kunden in der Größenordnung zu zehntausend und hunderttausenden von Kunden und entsprechend war dann der Entwicklungsfortschritt basierend auf der R3-Architektur auch wesentlich schneller, als man sich in der alten Architektur das hätte vorstellen können. Peter Zenke hat in unserem Interview ganz, ganz viel gesprochen über die Vergangenheit, aber eben auch über die Zukunft, über den Ausblick des ERP-Marktes, aber natürlich vor allen Dingen von SAP.

Das Thema Historie, Zukunft im Bereich der ERP-Entwicklung scheint in diesem Softwareunternehmen ja sehr, sehr positiv verlaufen zu sein, aber natürlich gibt es auch da Höhen und Tiefen, über die wir gesprochen haben, wie in jedem anderen Hause auch und ich habe in Folge 20 ein weiteres interessantes Softwarehaus vorgestellt, die Firma SAD. SAD ist ein führendes ERP- oder Warenwirtschaftsunternehmen für die Möbelbranche, für den Handel, für den Möbelshandel und ich habe den Prokuristen, den damaligen Sven Krohne, in Folge 20 gebeten, doch mit mir einmal ein bisschen darüber zu sprechen, wie Softwareentwicklung in Hause SAD funktioniert und gerade im Übergang des Systems aus den 80er Jahren zu einer Neuentwicklung, die man in den Jahrtausendenjahren gemacht hat, wo vielleicht auch nicht alles initial rund gelaufen ist, dass wir darüber mal ein bisschen sprechen, vielleicht auch ein paar Learnings hervorholen im Rahmen der ERP-Entwicklung, denn als Anwendungsunternehmen denkt man immer, da ist der Hersteller und der macht sich die Taschen voll, die Lizenzen für so ein Softwaresystem, die sind sehr teuer und wofür zahle ich das eigentlich und wenn man dann mal so ein bisschen hinter die Kulissen von Softwareunternehmen schaut, dann stellt man eben auch fest, was für ein gigantischer Aufwand für die Entwicklung so eines betriebswirtschaftlichen, hochintegrativen Softwaresystems getrieben wird, wie viele Tausende von Mannjahren Entwicklungsarbeit teilweise in die Systeme reingeflossen sind und was eigentlich auch die Erfolgsfaktoren, aber eben auch die Risiken bei so einer Entwicklung sind. Die Risiken sind dabei nicht nur im Bereich der Softwareentwicklung, das hat ja auch viel mit Skalierbarkeit, mit Geschwindigkeit, mit der Möglichkeit flexibel auf die Anforderungen der Anwendungsunternehmen reagieren zu können, zu tun, sondern es hat eben auch damit zu tun, wie ist denn die Akzeptanz, wenn ich so ein neues System entwickle, wenn ich auf den Markt gehe und sage, Mensch, wir haben eine alte Software, jetzt kommen wir mit einem neuen System, hier ist es, bitte nimm es, ja und was machen dann die Kunden an der Stelle? Über all das haben wir, habe ich gesprochen mit Herrn Krohner.

Ich freue mich, Ihnen heute auch ein paar Schnipsel aus der Folge 20 zu dem Thema präsentieren zu dürfen. Viel Vergnügen. Man hatte damals schon die Vision in 2000, dass man innerhalb von zwei Jahren 80 neue Kunden gewinnt, beziehungsweise auch bestehende Kunden natürlich von dem alten System umstellt und ich kann heute sagen, ja, einige Jahre weiter, 17 Jahre weiter sind wir heute bei ca.

90 Kunden, die mit dem System arbeiten und da sieht man also schon die krasse Zeit, die da vergangen ist, über die wir ja, denke ich, nachher auch im Detail noch sprechen werden, was da passiert ist. Aber nichtsdestotrotz, es finden immer wieder kreative Köpfe Wege, also es ist möglich, aber sie haben natürlich recht, der Weg wird immer härter und es wird auch immer schwieriger, auch natürlich Entwickler zu finden, die diese Sprache noch kennen, denn die Entwicklungssprache, in der das Produkt, das originäre Produkt geschrieben wurde, nennt sich MAMS und ich behaupte, den wenigsten, auch heutigen Studenten an den Hochschulen, die sich mit IT beschäftigen, wird MAMS etwas sagen, obwohl diese Sprache gerade im Healthcare-Bereich oder im Bankensektor immer noch heute gesetzt ist, auch sehr aktiv gesetzt ist. Wenn Sie heute Auszubildende im Unternehmen haben und versuchen darüber natürlich jemand für den Support zum Beispiel zu gewinnen oder auch mal sich diesen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich mit dem System auseinanderzusetzen, das ist schon sehr schwierig.

Also sie haben wirklich das Problem, dass die jüngere Generation ja wirklich Touchpads erwartet, die mit der Maus arbeiten wollen und genau das kann dieses System nicht. Ich vergleiche das immer mit dem Basic-Programm, also das ist ähnlich, also wenn Sie die Sprache sehen. SAD hat damals schon, wie Sie richtig gesagt haben, früher kannte oder zumindest geglaubt, dass es notwendig ist, ein neues System zu entwickeln.

Man hat sich eben dann mit neuen Technologien auseinandergesetzt und rückblickend ist es natürlich immer leicht zu identifizieren, was da vielleicht nicht so optimal gelaufen ist. Wir haben ja schon festgestellt, dass der Zeithorizont zwischen dem heutigen Tage und dem Start ja doch sehr lange ist und Fakt ist gewesen, man hat zu einem Zeitfenster begonnen, wo Java oder Java überhaupt noch nicht ausgereift war. Man hat da viel darauf gesetzt, dass sich dieses System in der Zukunft weiterentwickeln wird.

Dazu kommt, dass natürlich auch die Menschen nicht so reich geseht waren, die sich wirklich mit dieser Sprache auskannten und das hat natürlich auch dazu geführt, dass die Menschen bei uns im Unternehmen, ja ich sage mal eher autodidaktisch sich das Wissen angeeignet haben und was man dann halt leider feststellen muss, ist, dass im Nachhinein, ja man versucht hat, objektorientiert zu entwickeln, also man wusste schon darüber und man wusste auch über die Vorteile einer objektorientierten, theoretischen objektorientierung, aber man hat dann prozedural entwickelt und das hat natürlich auch viele Fehler produziert in der Software und sie haben es vorhin gesagt, die uns auch in die Täler geführt haben, die es uns sehr schwierig gemacht haben, dieses Produkt auch viel schneller letztendlich im Markt auch erfolgreich zu platzieren. Also der Start war natürlich mit den alten Recken und die haben wir auch in weiten Teilen heute immer noch an Bord und das war auch gut so, denn diese Menschen haben sich damals als Organisationsprogrammierer bezeichnet, das heißt, sie sind selber auch sehr weit fachlich in das Thema eingestiegen, haben damit natürlich die Warenwirtschaft, MAS ja dann auch inhaltlich geprägt und ja, es ist ihnen natürlich schwergefallen, sie haben, wie gesagt, sie sind dann geschult worden, klar in Java, aber es gibt auch Leute, die dann gesagt haben, das ist gar nichts für mich, ich muss wieder zurück in die alte Sprache, natürlich haben wir dann neue Leute eingestellt, wir haben heute viele junge Leute natürlich an Bord und wir sind halt auch letztendlich heute in der Entwicklungsmethodik, AG in der Entwicklungsmethodik gelandet, also nach Scrum und das befähigt uns natürlich auch dem Anspruch des Marktes, heute gerecht zu werden. Ich glaube, keiner hat gedacht, dass es so lange braucht, bis der Reifegrad, damit meine ich erstmal fachlich, soweit ist, das hat man komplett unterschätzt, das zweite ist tatsächlich auch, man hat darauf gesetzt, dass die Möglichkeiten von Java viel schneller wachsen, das ist ja heute gar kein Thema mehr, aber gerade in den Anfängen haben wir da vieles selber machen müssen, bis wir einen Applikationsserver selbst entwickeln mussten, also das sind ja Dinge, das würden sie heute nicht mehr tun und darüber hinaus, glaube ich, ist auch ein ganz wichtiger Faktor unterschätzt worden, nämlich die Wechselbereitschaft des Marktes auf ein neues System, das hat ja weniger mit Software zu tun, sondern mehr mit den Menschen und auch der zwingenden Notwendigkeit, weil die, Sie haben es vorhin richtig angesprochen, die Strukturen im Handel und auch im Möbelhandel waren natürlich auch vor 17 Jahren noch ein bisschen anders und ich sage mal, da hat ja noch keiner wirklich über Online-Märkte nachgedacht oder irgendwelche Omni-Channel-Thematiken, sondern da ging es ja einfach erstmal ganz klassisch darum, den stationären Handel zu bedienen, Warenflüsse letztendlich zu steuern.

XAD hat ja wie im Laufe der Zeit auch immer wieder neue Softwareentwicklungen angestoßen, um neue Produkte zu erarbeiten, aber es gibt auch ERP-Hersteller, die haben eine gewisse Konstanz mit ihrem Produkt seit vielen, vielen Jahrzehnten und dann stellt sich natürlich auch die Frage, wie gehen derartige Hersteller damit um, dass sich Technologien verändern, dass sich Programmiersprachen verändern, dass neue Möglichkeiten der Programmierung entstehen und über die Frage der Technologiemigration, da wollte ich mich natürlich auch sehr, sehr gerne unterhalten. Eine Folge, wo ich glaube, da auch viele, viele interessante Informationen zu da ist, ist die Folge 58. In der Folge 58 habe ich mich unterhalten mit Arnold Katerle-Böhm.

Er ist der Gründer und Geschäftsführer der Firma SE Pardersoft GmbH und Co. KG, auch ein Unternehmen, was ich schon sehr, sehr lange kenne, was ich auch sehr wertschätze und wir haben uns darüber unterhalten, wie aufwendig es eigentlich ist, so ein ERP-System zu entwickeln, wie teuer das auch ist und wie sie selber auch vorgegangen sind, um Neuerungen und Weiterentwicklungen im eigenen System auf aktuellen Technologien zu halten, einfach auch weiterzukommen mit dem eigenen Produkt. Ja und da hören wir jetzt ein in die Folge 58.

Auch da wünsche ich Ihnen im Oberthema ERP-Entwicklung hier im ERP-Podcast ganz viel Vergnügen. Es kam, wie Sie wahrscheinlich auch wissen, 1981 der erste PC der Welt heraus und dann habe ich gemerkt oder dann habe ich geahnt, dass das die Welt verändern wird, was es im Nachhinein ja auch getan hat und habe mich dann als Computerhändler selbstständig gemacht und in diesem Zusammenhang haben wir dann auch für einzelne Kunden neue Software entwickelt und nach vier Jahren habe ich dann erkannt, dass man mit Hardware kein Geld verdienen kann, wie das heute übrigens auch noch so ist und habe dann damals eine Softwarefirma gegründet, nämlich die SE Pardersoft und das war jetzt heute vor 32 Jahren. Wir haben keinen Silicon Valley, wir haben den Teutoburger Wald hier in der Nähe.

Nein, Scherz beiseite, es war schon so, dass Nixdorf damals natürlich mit mehreren tausend Beschäftigten hier in dem relativ kleinen Standort Paderborn die ganze Infrastruktur mitgeprägt hat. Das fing schon damit an, dass man einen Flughafen haben wollte und dass man eine Eisenbahnlinie nach Hannover haben wollte, um zur Messe mit den ganzen Leuten hin fahren zu können. Also die Firma Nixdorf hat dieses Gebiet schon sehr geprägt und im Nachhinein sind ja auch viele Ableger daraus entstanden.

Wir haben damals angefangen mit der ersten PC-Kasse, die es in Deutschland gab. Das war damals ja ein Umbruch, sagen wir mal, auf diesem Gebiet und haben dann diese PC-Kasse für einen hier in der Nähe befindlichen Unternehmen entwickelt. Und diese Firma ist damals 1987 mit dieser PC-Kasse nach Frankfurt auf die Frühlingsmesse gefahren und hat die auf ihrem Stand aufgebaut.

Und die Frage kommt nachher noch mal, und da braucht man Glück. Und in diesem Fall hatten wir das große, große Glück, dass ein Unternehmensberater aus München für den großen Kunden eine komplette Warenwirtschaft suchte und dann unser Kassensystem gesehen hat. Wenn der jetzt 10 Meter weiter links oder 10 Meter weiter rechts an der Kasse vorbeigelaufen wäre, dann wären wir wahrscheinlich jetzt gar nicht am Telefon zusammen Und wir haben dann ein halbes Jahr später, oder ein dreiviertel Jahr später, im Bochumer Ruhrpark-Center Deutschlands größtes Haushaltswarengeschäft bestückt mit unserer Software. Wir mussten damals auch ein Warenwirtschaftssystem erfinden, weil die wollten 10, 12 Arbeitsplätze. Und das war damals, wie Sie ja vielleicht noch wissen, unter MS-DOS-Zeiten, ja nicht so ohne weiteres möglich.

Wir mussten damals ja in einem dreiviertel Jahr eine Warenwirtschaft soweit fertig kriegen, damit die dort arbeiten konnten. Und damals gab es ja nur herstellerspezifische Systeme. Da gab es die AS400, die es heute auch noch dauernd ab und an gibt.

Dann gab es von Dixdorf die 8870 und von Dieldatentechnik und von Ruf. Und da gab es Unisys aus USA, der war damals der zweitgrößte Computerhersteller der Welt. Und jeder dieser Firmen hatte mehrere Produktlinien mit unterschiedlichen Betriebssystemen.

Und wir mussten uns damals entscheiden, für welchen dieser Anbieter wir jetzt eine Software machen. Und da haben wir gesagt, wir machen für gar keinen von denen, weil damals der erste IBM AT rauskam. Der war dann ein bisschen größer als ein PC.

Und damals hat, das weiß man auch heute kaum noch, Microsoft damit das erste Unix-Betriebssystem verkauft. Das hieß damals Xenix. Und dann haben wir auf diesem Intel-Rechner das Betriebssystem Xenix mit draufgebracht und haben dann dort eine SQL-Datenbank uns gekauft aus USA und eine passende Programmiersprache dazu.

Und haben so in einem guten halben Jahr, ich sag mal aus heutiger Sicht gesehen, rudimentäre Warenwirtschaft hinbekommen. Und danach ist dieser Markt eröffnet worden. Und ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie viele Firmen da waren.

Ganz Deutschland im Handelsbereich hat sich dort aufgehalten. Die hatten einen glitzernden Fußboden da reingelegt, 10.000 Spotstrahler. Das war rein von der Optik her schon sensationell.

Und dann standen da eben zwölf Kassen von uns. Und wir haben im Anschluss daran in den nächsten zwei, drei Jahren so viele Aufträge bekommen, dass wir das überhaupt gar nicht mehr schaffen konnten. Das war genau die richtige Stelle.

Eine standardisierte Hardware, eine SQL-Datenbank, ein internationales Multi-User-Betriebssystem. Das gab es ja vorher gar nicht so in der Form. Und da sind wir genau richtig mit eingestiegen.

Nur wir hätten damals schon 30, 40 Mal mehr sein müssen. Damals waren die Hardwarehersteller ja auch noch Softwareanbieter. Nixdorf war ein Hardwarehersteller, hat aber auch die eigene Software mit dazu geliefert.

IBM genauso. Und dann gab es ja viele, ich will jetzt da keinen Namen sagen, weil ich auch niemandem da jetzt ein schräges Licht bringen will, aber es gab sehr, sehr viele, die damals auch eine gute Software hatten und dann den Sprung auf die moderne, nämlich auf die Windows-Welt nicht geschafft haben. Weil das waren damals alles ASCII-Anwendungen.

Und eine ASCII-Anwendung unter Windows zu portieren, das ist eigentlich gar nicht möglich. Oder kaum möglich. Und wir haben das Riesenglück gehabt.

Deswegen sage ich jetzt noch mal Glück. Wir haben das Riesenglück gehabt, dass unser Programmiersprachenhersteller Mitte der 90er-Jahre einen Compiler herausgebracht hat, mit dem man die ASCII-Anwendung und eine Windows-Anwendung kompilieren konnte. Und wenn das nicht gewesen wäre, dann wären wir den gleichen Gang gegangen, wie viele andere Unternehmen auch.

Die Frage hatten Sie mir auch schon mal gestellt, oder die kommt nachher vielleicht noch. Kann man ganz von vorne anfangen? Das kann man nach 10 Jahren nicht mehr, weil da die finanziellen Mittel dafür gar nicht da sind. Weil das ja eine Investitionsentwicklung ist.

Ohne Auftraggeber, ohne alles. Und das hätten wir auch nicht geschafft. Wir haben das Glück gehabt, dass das so war.

Und deswegen konnten wir dann auch in die Windows-Welt einziehen. Unsere Zielgruppe ist der Handel, sowohl der Einzel- als auch der Großhandel. Wir haben im Einzelhandel ja angefangen, wie ich es eben schon geschildert habe.

Und haben dann 1991 von der größten Baustoffkooperation Europas den Auftrag bekommen, das ganze Großhandel tauglich zu machen. Auf Basis der Technologie, die ich eben schon geschildert habe. Das war ein ganz, ganz, ganz, ganz schweres Stück Arbeit.

Weil der Einzelhandel, da piepst sich an der Kasse ein paar Mal und dann ist das Ding durch. Aber im Großhandel mit Lieferschein und Gebindeumrechnung und welche Funktionen es da alle gibt. Und dann haben wir gesagt, wir wollen uns als neutrale Handelssoftware aufstellen.

Wir wollen auch die Branchen spezifikal natürlich bedienen. Aber wir wollen eigentlich für alle Handelsbranchen geeignet sein. Und das ist auch heute so.

Wir sind im Gartencenter ein Bereich drin. Wir sind im Büro- und Schreibwarenbereich drin. Wir sind im Stahlhandel drin, im Sanitärhandel, im Elektrohandel.

Und wahrscheinlich sind wir gar nicht alle jetzt eingefallen. Also wir haben uns dann ganz breit aufgestellt. Unser kleinster Anwender, der hat vier Arbeitsplätze.

Der sitzt in der Nähe von Heidelberg, hat zwei PC-Arbeitsplätze und zwei Kassen. Und unser größter Anwender hat 3.800 User und hat 110 Standorte. Und noch ein größerer hat 390 Standorte in Deutschland.

Ja, das sind so die von dem Kleinsten bis zum Größten und alles, was dazwischen liegt, halt eben auch. Also ich würde mal sagen, in der Mehrzahl liegt es so zwischen 50 und 250 Usern. Der hat ja heute so viele Zusatzfelder bekommen, branchenspezifisch natürlich auch.

Und das entwickelt sich auch mit den Kunden. Wir haben damals, ich weiß nicht, unsere Filialnummer, die war dreistellig. Und wir haben ja nie gedacht, dass wir mal einen Filialisten bekommen würden, der mehr als 999 Standorte hat.

Das war dann aber kurze Zeit darauf so. Dann hatten wir 1.500 Standorte auf der Anwendung drauf. Das war auch technisch gar nicht mehr zu machen.

Wenn da jetzt eine neue Spalte in eine Tabelle eingefügt werden musste, die sieben Kilometer lang war, das dauerte drei Tage, bis das alles ausgelesen war, bis die Tabelle gedroppt wurde, eine neue Spalte eingefügt und alles wieder eingelesen. Dann haben wir 1994, 1995 gesagt, das können wir nicht so weitermachen und haben uns dann für die Oracle-Datenbank entschieden, weil man dort gerade heute während der Laufzeit Spalten, während die User darauf arbeiten, Spalten einfügen und wieder rausnehmen kann und so weiter und so weiter. Also von der technologischen Seite her ist das ein Wahnsinn, wie sich das heute entwickelt hat.

Wenn ich mal den Durchschnitt, wir haben heute ungefähr 70 Mitarbeiter beschäftigt, wenn ich jetzt mal rückwärts gehe und nehme dann die Hälfte, 30 Mitarbeiter pro Jahr, dann sind das pro Jahr 30 Mannjahre und das mal 30 Jahre, dann kann man sich ungefähr ausrechnen. Also wir kommen bummelig locker auf 800 bis 1000 Mannjahre Entwicklungsarbeit, die in so ein, ich nenne es jetzt mal mittelständisches Warenwirtschaftssystem, ERP-System letztendlich auch reinfließt. Genau, genau.

So, jetzt sind wir für heute schon reichlich über unsere magische Schwelle von 30 Minuten gekommen, aber das macht ja nichts. Wir haben ja keine Radio-Rede-Zeitslots oder ähnliches, sondern wir haben das freie Format eines Podcasts und ich freue mich, dass Sie heute eingeschaltet haben, um diese 100. Folge zu hören.

Die Folge 100 wird in Teilfolgen noch ein bisschen weitergehen. Ich habe einige Folgen mir rausgesucht, wo wir ein paar Totschnipsel Ihnen zur Verfügung stellen wollen, um einfach auch Appetit auf mehr zu machen, auf die älteren Folgen zu machen. Ich hoffe, das hat Ihnen gefallen heute.

Heute war das Thema so ein bisschen Historie von ERP. Was hat den Podcast eigentlich bewegt? Das Thema ERP-Entwicklung. Wir haben viele, viele weitere Themen, zu denen wir uns einzelne Folgen rausgesucht haben.

Das Thema ERP-Einführung. Cloud, natürlich ein Riesenthema, was viele bewegt. Das Thema Automatisierung der BWL, künstliche Intelligenz, wird hier auch noch in der Sonderfolge an der einen oder anderen Stelle wieder hochkommen in den nächsten ein, zwei Wochen.

Ich wünsche Ihnen damit ganz, ganz viel Spaß. Ich wünsche Ihnen noch eine schöne Restwoche. Ich habe aber in eigener Sache noch eine Riesenbitte.

Und zwar lebt ein Autor auch immer von der positiven wie auch negativen Kritik. Im Falle des Podcasts sind es Bewertungen, die insbesondere bei iTunes, bei Apple gemacht werden können. Und wir haben hier mehr als 50 5-Sterne-Rezensionen.

Also ich unterschlage Ihnen jetzt keine 1-Sterne-Rezension, weil es gibt einfach nur 5-Sterne-Bewertungen für unseren Podcast. Was mich persönlich sehr, sehr freut. Und ich danke allen, die irgendwann mal einen Kommentar dargelassen haben.

Sehr herzlich dafür. Es ist so ein bisschen mein Salz in der Suppe. Es ist so ein bisschen auch das Feedback, was ich von Ihnen bekomme.

Was schreiben die Leute? Sehr gut strukturiert und gut erklärt. Geerdete Einordnung. Annett Völkner schreibt, absolut informativ und nutzbringend.

Toller Podcast zu einem wichtigen Thema. Fundamental. Viele der zumeist langweiligen Autobahnkilometer gehen unbemerkt dahin, wenn Herr Professor Winkelmann in seiner wunderbar ruhigen Art Kommentare, Anregungen und Interviews zu der Welt der Unternehmenssoftware bereitstellt.

Das Datenfundament. Sollten Sie dies im Zusammenhang mit Unternehmen in einem Satz hören, so müsste es ein Winkelmann sein. Danke für dieses humorige, literarische Feedback, was Sie mir da gegeben haben.

Gute Impulse treffend formuliert, informativ und gewinnbringend und so weiter und so fort. Also ich würde mich sehr freuen, wenn auch Sie mir einen kurzen Kommentar, idealerweise eine 5-Sterne-Bewertung hinterlassen. Es ist so, dass der Algorithmus bei dem Podcast natürlich auch nach Bewertungen geht.

Und je mehr Bewertungen und je bessere Bewertungen dieser Podcast bekommt, desto mehr Leute haben eben auch die Chance, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, weil sie uns in den Listings finden. Und ich glaube, dass das bei der Veränderung auch unserer Geschäftsmodelle gerade auf diesem Unternehmensdatenfundament, gerade auch im Hintergrund mit ERP zur Zeit passieren und in Zukunft besonders passieren werden, dass wir damit sicherlich auch vielen, vielen Unternehmen hier in Deutschland, im deutschsprachigen Raum helfen können. Also sie helfen nicht nur mir, sondern sicherlich indirekt und direkt auch der Community.

In diesem Sinne, keep connected. Ich freue mich auf die nächste Woche. Ich freue mich auf den weiteren Teil dieser hundertsten Folge.

Ihnen vielen, vielen Dank für mittlerweile über 150.000 abgerufene Episoden des ERP-Podcasts. Keep connected. Herzlichst, Ihr Axel Winkelmann.

Ihnen hat der ERP-Podcast gefallen und Sie konnten wertvolle Erkenntnisse gewinnen? Dann würde ich mich über eine Bewertung auf iTunes freuen, damit auch andere von diesem Podcast erfahren können. Eine Anleitung für die Bewertung finden Sie auf www.erp-podcast.de. Dort finden Sie auch weitere Hinweise, Links und Aktualisierungen zu dieser Folge. Das war der ERP-Podcast für alle, die sich aktiv mit dem Einsatz und der Gestaltung von Unternehmenssoftware und den daraus entstehenden Veränderungen und Potenzialen im Unternehmen losgelöst von Fachzeitschriften, Büchern und wissenschaftlichen Veröffentlichungen, zum Beispiel beim Spazierengehen oder Autofahren, auseinandersetzen wollen.

Mein Name ist Axel Winkelmann. Ich bin Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg.

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