Die IT-Aufgaben im Mittelstand sind vielfältig. Im Gespräch mit Michael Schneider diskutiere ich die Rolle der IT, ihre Aufgaben und den Spagat zwischen Fachanforderungen und eigenen Aufgaben. Einen großen Stellenwert hat dabei der aktuelle Releasewechsel auf das ERP-System IFS10.
Genannte Bücher:
- Projekt Phoenix: Der Roman über IT und DevOps
- Der Termin: Ein Roman über Projektmanagement
- BLACKOUT – Morgen ist es zu spät
Online-Task-Management-Tool:
Infoblogs:
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In diesem Sinne: keep connected.
Herzlichst
Ihr
Axel Winkelmann
Transcript:
ERP-Podcast, Folge 104. IT-Aufgaben im Mittelstand. Ein Interview mit dem IT-Leiter Michael Schneider, der GOK-Regler und Armaturen GmbH und KUKG.
Zweiter Teil. Die IT-Aufgaben im Mittelstand sind wahrlich vielfältig. Im Gespräch mit Michael Schneider diskutiere ich im zweiten Teil die Bedeutung vor allen Dingen der Unternehmenssoftware.
Einen großen Stellenwert hat dabei der aktuelle Release-Wechsel auf das ERP-System IFS 10. Viel Vergnügen. Herzlich willkommen zum ERP-Podcast.
Dem Podcast für alle, die sich aktiv mit dem Einsatz und der Gestaltung von Unternehmenssoftware und den daraus entstehenden Veränderungen und Potenzialen in Unternehmen auseinandersetzen wollen. Mit diesem Podcast möchte ich Sie mit eigenen Gedanken und Interviews bei der Gestaltung moderner IT-Konzepte nebenbei, also zum Beispiel beim Spazierengehen oder Autofahren begleiten. Damit möchte ich Ihnen in dieser von technologischen Veränderungen geprägten Zeit Informationen anbieten, die sich in Zeitschriften, Fachbüchern und wissenschaftlichen Artikeln in dieser Form nicht darlegen lassen und für die sich im hektischen Alltag ohnehin nicht die Zeit findet.
Mein Name ist Axel Winkelmann. Ich bin Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg. Herzlich willkommen zurück zum ERP-Podcast.
Wir sprechen in diesem zweiten Teil über IT-Aufgaben in einem mittelständischen Unternehmen. Also was sind das für Aufgaben, mit denen sich die IT-Abteilung eigentlich beschäftigt. Wir haben letzte Woche mit Herrn Schneider von der Firma GOK Regler und Amaturengesellschaft ganz, ganz viel über seine IT-Abteilung bereits gesprochen.
Und ich habe versprochen, wir wollen diese Woche neben den allgemeinen Aufgaben vor allen Dingen mal in die Unternehmenssoftware reingehen. Die Firma hat IFS im Einsatz. Die Firma ist insofern speziell, als dass sie nicht nur ein reines Produktionsunternehmen, sondern eben auch viel Großhandels- und Einzelhandelsfunktionalität bedingt.
Das wird, glaube ich, sehr, sehr spannend. Und ich freue mich, dass Herr Schneider wieder seine Zeit für uns opfert, sozusagen die Zeit gefunden hat, hier mit uns ins Gespräch zu kommen. Herzlich willkommen zurück, Herr Schneider.
Vielleicht mögen Sie sich kurz vorstellen. Erstmal auch danke für den zweiten Teil. Mein Name ist Michael Schneider.
Ich bin seit über vier Jahren IT-Leiter bei der Firma GOK Regler und Amaturengesellschaft in Marktbreit. Wir sind sehr breit aufgestellt, wurde schon gerade gesagt, und primär in den Bereichen Flüssiggasanlagen, Flüssiggas in der Freizeit, Ölfeuerungsanlagen und Tankmanagement. Und da können wir uns dann auch schauen, wie wir das in unserem ERP mit IFS-Applications umsetzen und können auch kurz auf den Stand eines ERP-Upgrades, wir sind gerade von der Version 8 auf die Version 10 unterwegs, wie man da vorgeht.
Bevor wir jetzt auf Ihr ERP-System kommen, vielleicht können Sie uns einen Eindruck geben, in einem Unternehmen, Sie hatten letztes Mal gesagt, Sie haben 250 Mitarbeiter davon, ungefähr 200, die auch tatsächlich mit IT, in welcher Form auch immer, arbeiten. Wie sieht so eine Architektur, ein Zoro von Software-Systemen bei Ihnen im Mittelstand aus? Der Hauptzweck ist letztendlich wirklich dann schichtenweise, wie man es klassisch in der IT kennt, ich habe eine gewisse Infrastrukturschicht, die einfach funktionieren muss, so wie in einem ERP eben die Stammdaten stimmen müssen, ist das das Fundament dazu. Und da setzen sich letztendlich die ganzen Dienstleistungen, die wir IT intern bringen, oben auf.
Und da ist es, meine Erfahrung, jetzt die letzten mehreren Jahrzehnten der Fall, dass immer mehr IT auch sich als Standardwerkzeug einfach durch die ganze Firma verbreitet. Es hat ja angefangen mit der Computerisierung im Verwaltungsbereich, dann später ging es in die Produktion rein, wo man eher in die Planung ging, und jetzt hat man ja mit IoT und Industrie 4.0 auch die Maschinen mit am Wickel. Ich glaube, das wird zunehmend ein sehr, sehr spannendes Aufgabenumfeld für die IT werden, oder? Definitiv.
Vor allem aber auch die ständige Verfügbarkeit. So wie heute jeder fast ein Handy hat, wird es auch in der Fertigung, auch in dem Verwaltungsbereich fast jeder mit einem IT-Gerät zu tun haben, meistens sogar mehrere. Sie hatten letztes Mal schon gesagt, also die IT-Abteilung hat ein eigenes Budget, es gibt keine Fachabteilungsbudgets, die irgendwie da reinreiten können.
Ist das Thema Schatten-IT, also Fachabteilungen, die sich ihre eigene Soft- und Hardware anschaffen etc., ist das ein Thema bei Ihnen im Hause? Das wird immer wieder passieren, weil es jetzt nicht an Menschen hängt. Das kommt auch bei uns hier und davor. Zum Glück selten.
Ich möchte mal auf Holz klopfen. Und auf der anderen Seite muss natürlich auch das Monitoring von dem Haus das natürlich mitbekommen. Also wenn die IT nicht mitbekommt, dass Schatten-IT irgendwo hochkommt, dann hat die IT, sage ich mal, ein anderes Problem noch.
Also das sollte normalerweise eine IT immer mitbekommen, wenn auf einmal irgendwo Google Drive verwendet wird oder es benutzt einer Dropbox, obwohl es in der Firmencompliance nicht erlaubt ist und solche Dinge. Also da muss die IT schon das Auge offen haben. Und wenn es passiert, muss man es ja einfach abholen und sagen, wo war denn dein Bedürfnis, wo habe ich als interner IT-Dienstleister versagt oder was kann ich dir alternativ zur Verfügung stellen.
Ist es für Sie möglich, überhaupt mitzubekommen, was die Fachabteilungen treiben auf dem Rechnersystem? Ich sage mal, man sollte, das ist ja letztendlich keine Überwachung, aber wenn ich halt in der Firewall zum Beispiel sehe, dass Dropbox vermehrt aufgerufen wird und da ein gewisses Datentransfervolumen auf einmal drüber geht, obwohl innerhalb der Firma Dropbox eigentlich raus ist, dann sollte man diejenige Abteilung schon mal abfragen, was macht ihr denn da? Das kommt natürlich hier und da auch mal vor. Wir hatten mal im Einkauf den Fall, dass man sagt, ja, unser einer Lieferant hat uns halt das nur da drüber zur Verfügung gestellt. Dann ist es ja alles gut.
Dann hat er das für den Lieferanten halt mal von da Daten bekommen. Dann ist es auch kein Problem. Aber wenn man halt dann sieht, es sind andere Themen dabei, da muss man dann sagen, nutzt doch bitte den eigenen Filer-Dienst, den wir auch im Internet zur Verfügung stellen, statt eben Dropbox.
Da muss man dann einfach die Leute auch immer wieder abholen. Da geht es auch gar nicht um Überwachung oder sowas, sondern um einfach denen auch klarzumachen, was das bedeutet, wenn sie mit nicht zugelassenen Diensten arbeiten. Jetzt haben Sie ein ERP-System im Unternehmen, ein ERP-System, was relativ viel Umfang bietet.
Das heißt, Sie haben eigentlich ein zentrales Datenfundament in Ihrem Unternehmen. Und ich glaube, Sie sind schon relativ lange mit IFS in Verbindung als Unternehmen, oder? Ja, das Unternehmen selber war einer der ersten Kunden von IFS Deutschland. Okay.
Ich glaube die Nummer 1 oder 2. Also schon mit IFS 4.0 oder so gestartet. Genau. Also die waren schon ziemlich früh dabei, wo sich IFS Deutschland gegründet hat.
Hängt damit zusammen, dass die Vorgängerfirma von IFS Deutschland auch schon Lieferant hier im Haus war, damals noch mit einem Siemens Großrechner. Also das ist so Lochgartenzeit und davor. Das war dann schon wirklich lange.
Und dadurch hat man auch vom Haus her auch eine sehr starke Verbindung zu der Geschäftsführung von IFS und zu vielen internen Personen natürlich auch. Können Sie so ein bisschen Ihre Anforderungen an ein ERP darstellen? Ich hatte es vorhin kurz erwähnt, Sie sind Serienfertiger, Sie haben viele Handelsaspekte. Was sind so die ganz relevanten Kernpunkte, wo Sie sagen, also da passt das System eigentlich sehr, sehr gut zu uns beziehungsweise da ist es tatsächlich auch schwierig, in der Kombination überhaupt passende Systeme zu identifizieren am Markt.
Ich muss dazu sagen, bevor ich bei der Firma GEOCAR, Regler und Amazon angefangen habe, kannte ich IFS nicht. Also vor vier, fünf Jahren war auch IFS noch nicht so verbreitet, wie es vielleicht heute ist. Es hat gerade in den letzten Jahren, sage ich mal, sehr große Verbreitung gefunden, finde ich persönlich.
Von den Anforderungen her ist es so, wir haben einen klassischen Produktionsanteil, wir haben einen gewissen Handelsanteil, wo wir sozusagen unsere Produkte auch generieren, die wir verkaufen. Auf der anderen Seite ist unsere Kundenstruktur sehr breit. Wir haben OEM-Lieferanten, wir haben Großhandelsbereich, wir haben Handwerker, die bei uns bestellen und da auf einer anderen Ebene haben wir dann aber auch das Produktspektrum sehr breit.
Und das macht, sage ich mal, für uns als Mittelständer, insbesondere in der IT mit dem ERP, sehr schwer. Wir haben im Schnitt 8.500 aktive Verkaufsartikel pro Jahr und haben aber im Katalog sind es etwas weniger, aber rein im System habe ich über 12.000 aktive Verkaufsartikel. Das ist natürlich eine epische Breite für einen Mittelständler mit nur in Anführungszeichen 250 plus Usern.
Das immer abzubilden, ist eine echte Herausforderung, da das Richtige auch immer zu produzieren. Also die Vorhersage, die Glaskugel, das ist schon immer eine spannende Geschichte. Wobei wir uns da auch anlehnen an ein klassisches Pareto 80-20.
Wir machen 80% von unserem Umsatz mit ca. 20% unseren Artikeln und viele, viele weitere Artikel bieten wir trotzdem an, weil wir eben wirklich breit anbieten, damit wir alles bedienen können. Weil es gibt nur wenige, die in dieser Breite auch unterwegs sind in diesem Bereich.
Ja, da gehe ich jetzt direkt mal in die IT-Abteilung nochmal rein. Das ist ja Teil des Betriebs des Systems. Also welche Stammdaten stelle ich eigentlich wann, in welcher Breite und so weiter zur Verfügung? Das ist sicherlich die fachliche Komponente und da gibt es natürlich die reine IT-Komponente.
Da werden wir gleich darauf zu sprechen kommen. Aber diese ganzen fachlichen Aspekte, inwieweit sind sie da eingebunden, auch als IT? Weil das eben auch Auswirkungen auf technische Aspekte wie Performance und so weiter hat. Ja, da sind wir natürlich schon dabei.
Also die Datenmenge, die ist schon wirklich immer eine Herausforderung. Und da muss man halt die Sachen schon monitoren, technischer Natur. Sprich, wie ist das Antwortverhalten im System? Wie ist der Rahmenverbrauch? Wie, sag ich mal, bietet sich die Datenbank da an? Wie schnell sind die Clients und so weiter? Also da muss man schon immer ein Auge drauf haben, dass die Leute auch in einem gewissen Fluss arbeiten können und nicht irgendwie auf Abfragen warten oder oder oder.
Also da muss man schon dabei sein. Und das muss man vor allem auch über eine längere Zeit machen, dass man so eine schleichende Veränderung letztendlich auch mitbekommt. Wie weit können Sie als fachliche, als technisch-fachliche Abteilung die Anwender bei der Benutzung des Systems unterstützen? Was kriegen Sie selber mit, wie das System genutzt wird? Wie gehen Sie dann auch auf die Anwender zu? Also da haben wir eigentlich folgenden Weg.
Wir haben zum Glück, sag ich mal, in der IT im ERP-Bereich auch Personen, die aus der Fertigung zum Teil kennen, zum Teil auch aus den Produktionsprozessen heraus Informationen aufgrund ihrer eigenen Historie haben, sodass wir da eigentlich sehr schnell in einem fachlichen Bereich sind, wo man gut mit den Personen sprechen kann. Sei es im Vertrieb oder Produktion. Und da müssen wir dann einfach schauen, wie auch das ganze Prozess- und Ablaufhandling ist.
Und da gehen wir schon mit den jeweiligen Abteilungsleitern oder Arbeitsvorbereitern, sag ich mal, schon durch. Wie holt ihr euch jetzt die Sachen? Wie geht die interne Logistik von da bis da? Da holen wir schon, da gehen wir schon sehr, sehr stark auch in die fachlichen Sachen rein, um auch Lücken aufzuzeigen. Warum druckst du das hier in deine Excel-Liste und trägst sie da rüber? Warum nimmst du nicht drüben den Monitor und ziehst dir das da einfach live raus? Also solche Sachen werden dann auch immer wieder hinterfragt.
Insbesondere gerade, weil wir uns in einem Upgrade-Projekt befinden, sind wir gerade wieder ganz tief drin. Und da holen wir uns diese Informationen primär über klassisches Key-User-Konzept direkt aus den Abteilungen auch raus, die einfach dann mit Wissen aufgewertet werden, die Key-User, um die Möglichkeiten eines neuen Systems, um eigene Ablaufverbesserungen, eine stetige eigentlich zu generieren. Ich habe diesen Punkt deswegen nochmal betont und ich kitzle das auch nochmal raus, weil Sie selber gesagt haben, also dieses Thema IoT, Sensorik in der Produktion und so weiter, das werden natürlich immer wichtigere Dinge.
Und da stellt sich mir auch immer die Frage und sicherlich jedem, der im Mittelstand auch arbeitet, wo kommt die Innovation für die Prozesse her? Kommt die rein aus Updates von ERP, also rein von außen? Kommt sie aus den Fachabteilungen, die dann an die interne IT das herantragen? Oder sind Sie als IT-Abteilung vielleicht auch die Treiber des Unternehmens, was Prozessinnovationen angeht? Ich glaube, das kann man auf einen einzigen Weg gar nicht beschreiben. Es sind auf der einen Seite natürlich klassische Prozessveränderungen in Produktionen, sei es der Wareneingang wird nur noch mit Barcode gelabelt, komplett einmal durch die Unternehmung geführt. Da ist es klassisch, da kommt es auch wirklich aus den Abteilungen, aus anderen externen Eindrücken heraus an die IT ran und wir helfen dann bei der Umsetzung.
Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass die IT dann einfach sagt, warum macht ihr das da so kompliziert? Im System, im Neuen gibt es das und das, warum nutzen wir nicht diesen Vorteil? Dann ist der Treiber wirklich auch die IT. Also es gibt verschiedenste Quellen für Verbesserungen, stetige Verbesserungen und da muss die IT halt dann immer schauen, was kann ich wirklich realistisch mit IT auch umsetzen und was ist manchmal auch nicht sinnhaft, weil jede Verbesserung muss einen gewissen Sinn haben, damit die Mitarbeiter auch mitsehen und es auch verstehen. Jetzt blicke ich mal auf extern.
Sie haben gesagt, Sie sind gerade gesprungen im ERP-System von der Version 8.1 auf die Version 10. Ich muss mal kurz überlegen, 8.1, das muss so ungefähr 2016 gewesen sein auf dem System. Was 2019 auf den Markt gekommen ist.
Das 10er Release, ich habe es neulich sehen dürfen, hat sich massiv weiterentwickelt an der Stelle. Also ich sage mal, Sie sind sozusagen gigantisch gesprungen. Wie macht man das? Da will ich vielleicht noch ein Wort vorher mit reinlegen.
Es ist ja in der IT insgesamt, sage ich mal, ein Wandel zu sehen zwischen, ich habe regelmäßige Updates alle x Jahre zu, ich mache jetzt mal fünf Updates im Jahr, um einfach das Volumen des jeweiligen Updates zu verkleinern. Und das trifft mittlerweile auch unseren ERP-Hersteller, EFS Applications. Und da sieht man auch ganz klar, dass die die Richtung auch genauso mitgehen.
Dadurch muss man auch den Prozess, wie stelle ich mein ERP hausintern zur Verfügung, umbauen, sodass ich auch wirklich zwei, drei Updates im ERP pro Jahr auch durchspielen kann. Weil das sind ja auch immer Anpassungen und so weiter mit dem Spiel. Ich habe dazu, war ich in 2017, war ich auf der EFS Application World Conference in Atlanta, habe mir damals die ersten Betas angeschaut von EFS 10, weil erst immer prüfen, haben dann auch sehr viele Informationen mitnehmen können, sehr viele echte Entwickler, die zum Teil aus Schweden und Sri Lanka waren, auch direkt interviewen können, wie da die Weiterentwicklung ist.
Und da ist auch für mich, sage ich mal so, das Licht aufgegangen, wo man sagen kann, ja, nachdem EFS weltweit sich da ja auch neu aufgestellt hatte, dass da auch die Entwicklung massiv getrieben und weitergetrieben wird, sodass es für uns auch ein Zukunftsweg ist, dass wir bei der EFS Application bleiben, weil die Software einfach richtig gut werden wird. Und wir merken es heute schon. Ich glaube, der Indikator ist auch, Sie haben es selber gesagt, Sie waren einer der ersten Kunden in Deutschland vor vier, fünf Jahren.
Kannte man das System eigentlich noch gar nicht so richtig in Deutschland. Und mittlerweile sind einfach sehr, sehr viele Mittelständler, gerade auch im internationalen Kontext, die das System einsetzen. Es gibt ja, sage ich mal, das war auch so einer der, sage ich mal, aufwändigeren Punkte, wo ich mich in EFS Applications mal eingearbeitet habe, einfach andere Kunden zu finden.
Da ist, sage ich mal, EFS hat da noch Potenzial. Und wenn man dann erst mal herausgefunden hat, ah, die Firma setzt das auch ein. Oh, die setzt das auch ein, ganz überraschend.
Und wenn man sich dann mit den anderen IT-Leitern, die ja das gleiche ERP einsetzen, wir sind auch eine Branche, wo es keinen zweiten aktuell gibt. Deswegen können wir mit sehr vielen IT-Leitern auch tacheles reden über EFS, um einfach da auch das Bild etwas genauer und schärfer zu bekommen. Und da bilden sich schon, sage ich mal, die ein oder andere Meinung auch raus, was da richtig gut läuft und wo noch echt Verbesserungspotenzial offen ist.
Jetzt haben Sie gesagt, EFS geht den Weg, tendenziell eher inkrementelle Updates zu machen, also kleinere Updates zu machen. Trotzdem von 8.1 zu 10 ist erst mal auch in den betriebswirtschaftlichen Funktionen, die Sie ja dann auch umsetzen müssen im Unternehmen, ein Riesenschritt gewesen. Wie leistet man so etwas? Macht man das rein als internes Projekt? Zieht man sich externe Berater aus dem Hause EFS dazu? Wie sieht so ein Riesenschritt aus? Man muss dazu sagen, ich habe die ersten zwei Jahre, wo ich hier im Haus war, primär die technische Infrastruktur gebildet, die stabil ist, damit ich das ERP, das ich jetzt gerade angehe, dann auch auf diese stabile Basis stellen kann.
Derweil hat man am ERP, sage ich mal, eher kleinere Veränderungen vorgenommen. Wir haben jetzt bewusst auch die Version 9 ausgelassen. Das war eine bewusste Entscheidung, da auch die Struktur in der Software selber, das ist jetzt ein stärkeres Schichtmodell als früher bei EFS, dann auch richtig umsetzen können.
Dementsprechend haben wir uns im Vorfeld mit den ganzen Abteilungen auch mal auseinandergesetzt, haben überall die passenden Personen auch rausgesucht als EFS Key User für uns, haben da auch, sage ich mal, regelmäßig Informationenweitergabe betrieben, haben die bestehenden Anpassungen uns auch angeschaut, weil aus der Historie heraus hat man bei sehr vielen ERPs, ich kenne auch noch AMS und SAP und andere, hat man ja immer sehr viel mit Anpassung gearbeitet, weil das eine der Verdienstmöglichkeiten auch der Consultants letztendlich dargestellt hat. Da ist man mittlerweile ein bisschen weggegangen, weil man auch merkt, ja, unsere Consultants wachsen vom Volumen her auch nicht so. Lass es uns lieber wieder Richtung Standard gehen und eher Richtung Konfiguration, sage ich mal, Einstellungen gehen statt echter Anpassungsprogrammierung.
Und das ist auch ein großer Punkt, den wir aktuell betreiben. Wir haben knapp 150 Anpassungen gehabt im Version 8 und werden jetzt versuchen, sage ich mal, ist das Ziel zumindest, das Ganze zu halbieren, von den Anpassungen her, damit wir eben viel mehr in den Standard auch wieder zurückkommen. Das erreichen wir auf zwei Wegen.
Auf der einen Seite hat sich EFS von 8 auf 10 auch wirklich inhaltlich noch breiter dargestellt und bietet eben jetzt auch viel mehr Möglichkeiten einer, sage ich mal, Einstellung an, wo früher wirklich programmierte Anpassung war. Und das ist was, was eines der Hauptziele des aktuellen Upgrades ist. Weiterhin muss man sich die Prozesse natürlich auch anschauen, wo man sagt, warum ist dieser Prozess so? Und wenn man dann einen jungen Kollegen erwischt, heißt es dann, das habe ich so gelernt.
Und wenn man dann einen älteren Kollegen fragt, das war aus der Vorzeit mal von früher. Da habe ich gesagt, dann lass uns den Prozess doch mal einfach aufmalen und lass uns mal schauen, wie wir den jetzt im EFS-Standard einfach uns anschauen können. Dazu haben wir eins gemacht.
Wir haben einmal eine EFS-Demo-Umgebung, wo sozusagen alle Module, alle Prozesse, die EFS überhaupt imstande ist zu liefern, drinnen haben mit Beispieldaten. Und dann haben wir eine EFS-10-Testumgebung, wo sozusagen nur unsere bisher bezogenen Module drinnen sind, aber mit einem Datenextrakt mit unseren Daten. Und aus dieser Kombination kommen wir dann sehr gut hin, wo wir sagen können, okay, ihr bräuchtet vielleicht dieses Modul.
Dann könnte ich das Ganze im Standard abbilden und müsste keine extra Programmierung, sprich Anpassung bezahlen. Und, das ist jetzt der springende Punkt, nicht bei jedem Update wieder erneut prüfen. Und diese Aufwandsminimierung, die betreiben wir gerade.
Jetzt haben Sie gerade über 150 Anpassungen gesprochen. Das ist ja schon ganz ordentlich, sage ich mal. Wenn Sie jetzt diese beiden Versionen miteinander vergleichen, technisch völlig klar, das Ganze hat sich weiterentwickelt.
Da hängen ja auch einige Jahre dazwischen. Können Sie aber auch betriebswirtschaftlich sagen, dass die Funktionalität doch ein anderes Abstraktionsniveau hat? Also, ich gebe ein Beispiel. Man kann Preiskonditionen so darstellen als Programmierer, dass man einfach auf die Maske ein paar Felder macht.
Und dann passt es oder es passt nicht. Und wenn es nicht passt, dann muss das Anwendungsunternehmen entsprechend eine Modifikation auf den Masken oder in der Programmlogik machen. Oder aber man kann in der Abstraktion als Programmierer natürlich auch hingehen und eine Preismatrix oder eine Konditionsmatrix oder Ähnliches zulassen, die beliebige, weil es eben in der Abstraktion funktioniert, die beliebige Preiskonditionsabbildung darstellen lässt und Verknüpfungen darstellen Möglichkeiten bietet, sodass man eigentlich keine Anpassung mehr als Anwendungsunternehmen hat, sondern wirklich innerhalb des Standards einfach nur seine Eintragung macht.
Nein, also da ist wirklich auch ein Entwicklungsschritt seitens der EFS Application Software auch passiert. Man sieht es beispielsweise bei Kunden. Früher hatte man eine relativ flache Kundenhierarchie Möglichkeit überhaupt.
Mittlerweile ist es mehrstufig über Einkaufsverbände, die wiederum Mitglied in anderen Einkaufsverbänden sind, wo wieder Kunden sind, die wieder einzelne Häuser haben. Das war früher sehr flach gemacht, kann man mittlerweile über eine Matrix lösen. Auch das, was Sie gerade angesprochen haben mit den Preisfindungen, das ist heute viel breiter und viel mehr mit Konfigurationen und Einstellungen zu erledigen, wo man wirklich früher eine Anpassung gebraucht hat.
Also da gibt es schon einiges, was sich auch inhaltlich mehrt, aber da ist auch dann der Punkt erreicht, wo man sagen muss, man hat, sage ich mal, einiges da, man muss aber auch, sage ich mal, den Standard, den wir eigentlich haben, den möchte, den muss man wirklich selber designen. EFS ist wie ein gigantisch großer Werkzeugkasten, aber mit wenigen fertigen Abläufen, aber ganz viel Werkzeugen, um einen schönen Ablauf im Standard, wohlgemerkt, dann auch abzubilden zu können. Aber um diesen Ablauf, den man für sich haben möchte, den muss man schon selbst designen und wirklich auch selbst beherrschen.
Und da ist es dann ganz wichtig, eben mit den Keyusern, gegebenenfalls mit den externen Consultants, das dann auch im Vorfeld sauber durchzuziehen. Ich erinnere mich an eine Dissertation, die ich vor einiger Zeit mitbetreuen durfte. Da ging es um, ja, Updates und Upgrades und die ganze Innovation, die da eigentlich drinsteckt, die ist zwar da, die wird dann häufig als PDF irgendwie auch ausgeliefert.
Das ist dann so ein 40-seitiges PDF-Dokument mit allen Veränderungen, aber die Umsetzung dieser Veränderung in sozusagen den Unternehmensalltag, das ist, glaube ich, die ganz große Herausforderung. Wie gehen Sie damit um? Wie geht die IFS auch damit um, dass die Unternehmen, also in dem Fall der GOK, wirklich erfährt, oh, da gibt es jetzt plötzlich eine Preismatrix statt der individuellen Anpassung etc. pp.
Da ist es so, da muss man sagen, da muss man jetzt, sage ich mal, die internen Strukturen von IFS ein bisschen kennen. Zentrale in Schweden, primäre Entwicklung, sage ich mal, in Sri Lanka und die letzten, sage ich mal, großen Erweiterungen von Kundenbasis ist vor allem Richtung USA zu sehen. Wenn man das jetzt so im Hinterkopf dazu hat, muss man einfach schauen, wo kriege ich dann auch die Informationen und da ist was, da hat IFS mit Sicherheit noch einiges an Potenzial da.
Aktuell besorgen wir uns eigentlich Neuerungen über einen Amerikaner. Das ist ein amerikanisches Dienstleistungsunternehmen, die Consulting für IFS-Applications in den USA macht und der macht prima Präsentationen, der nimmt die von IFS und reichert die noch mit jeder Menge Zusatzinformationen an. Und darüber bekommen wir einen ziemlich guten Überblick, was jetzt im nächsten Update, Release alles mit drin ist, was ist neu drin, was wurde verändert.
Dass wir dann einfach die Elemente rausnehmen und da ist es dann meistens so, dass wir erstmal eine Runde in der IT intern im ERP-Umfeld machen. Okay, was gibt es denn alles Neues? Dann holen wir uns punktuell die IFS-Key-User dazu und schauen mal nach, ist da was Interessantes dabei, was sinnhaft für uns auch nutzbar ist. Dass wir auch einen echten Mehrwert haben.
Entweder ich kann irgendwo was beschleunigen oder ich kann irgendwo einen Kostenvorteil generieren oder ich kann irgendwo einen Mehrumsatz generieren. Wenn Sie die IFS Deutschland so ein bisschen beschreiben müssten, wie sehen Sie die IFS Deutschland, wie sieht sich die IFS an der Stelle vielleicht auch selber? Da bin ich manchmal ein bisschen zwiegespalten. Auf der einen Seite sind die auch gerade im internen Umbruch.
Die führen gerade selber übrigens intern IFS 10 ein, auch ganz spannend. Und es hängt da auch, wie in vielen Firmen, schlicht und ergreifend an den Menschen. Es gibt da sehr bemühte, um den Kunden wie uns bemühte Menschen und auf der anderen Seite sind sie manchmal in Strukturen gefangen, wo es als Kunde wirklich anstrengend wird.
Das ist so der Punkt. Aber es ist auch so, wir haben jetzt selbst zum Beispiel der Fakt, wir haben jetzt das ERP-Upgrade. Und wenn dann der Projektleiter seitens des Dienstleisters getauscht wird, mitten im Projekt, gerade in einem ERP-Projekt, dann ist es schon echt anstrengend.
Auf der anderen Seite ist es auch so, die kämpfen wie viele IT-Firmen auch mit ihrem Personal. Ist völlig normal. Sodass halt auch mal ein Konsultant für CRM aus der Schweiz nach Deutschland kommen muss.
Ist schon interessant. Also ich kenne diese Probleme. Ich begleite ja auch viele Projekte.
Und ich sage den Leuten immer, wenn es dann um eine ERP-Auswahl geht, ihr wollt nicht unbedingt zu dem ERP-Hersteller, der sofort zurückruft und mit fünf Konsultanten sofort Zeit für euch hat. Das ist zu den jetzigen Zeiten eher ein Kontraindikator. Und bei denen, wo ich auch selber sagen würde, also ist immer branchenabhängig und so weiter.
Aber die, die gut aufgestellt sind, technologisch gut aufgestellt sind, funktional gut aufgestellt sind, die haben tendenziell eher immer das Problem, zu wenige Consultants zu haben und eine wachsende Organisation zu haben. Und jetzt arbeite ich im Bereich von Wirtschaftsinformatik. Ich habe schon immer meinen Studenten gesagt, ihr macht was verkehrt, wenn ihr nicht drei, vier Arbeitsangebote vor Ende des Studiums habt.
Ich glaube, das ist eher mehr geworden als weniger geworden. Sollte es so sein. Da bin ich auf jeden Fall dabei.
Auf der anderen Seite muss man auch sagen, dieser Umbau, den die auch von der Zentrale aus bekommen haben, da haben die auch nur bedingt manchmal Einfluss drauf. Und dieses Umfeld, was sich jetzt neu bildet, mit den vermehrten Dienstleistern, auch die als Consulting für IFS tätig werden, da sind auch einige dabei. Und da merkt man auch Consulting-Häuser, die sagen, IFS als ERP könnten wir doch auch noch machen.
Da merkt man dann, die haben inhaltlich einfach nicht den Background dazu. Vor allem, wenn es mal um technische Details geht, wo sie dann wieder an IFS Deutschland rangehen, wo es dann erst nach Sri Lanka geht, wo dann einfach eine ganz lange Kommunikationskette entsteht mit entsprechender Verzögerung. Oder man hat ein Consulting-Haus erwischt, wo man sagt, da sind vielleicht sogar ehemalige IFS-Mitarbeiter dabei.
Die kennen sich in der Tiefe auch ganz gut aus und können die Sachen gleich selber regeln. Wo ein ganz kurzer und ganz schneller Weg dann dabei ist. Also das ist jetzt faszinierend, weil ich habe die gleiche Beobachtung.
Und zwar losgelöst von ERP-Hersteller X oder Y. Wir haben irgendwo Systemhäuser, die kommen so aus dem Mainframe-Bereich, also ironisch gesagt hochgradig innovativ, die sich dann ein neues Geschäftsmodell suchen. Aber eigentlich nicht so richtig gut nach vorne reiten, sag ich mal. Und dann haben wir auf der anderen Seite Systemhäuser, die sind noch sogar pfiffiger als teilweise der Der Hersteller selber, das mag jetzt nicht IFS sein, sondern generell gesprochen. Allgemein, das ist auch allgemein, die anderen Themenbereiche. Ja, also ich habe ja in anderen Fällen tatsächlich sehr, sehr große Systemhäuser, die haben besseren Zugang zu dem Muttersoftwarehaus, was auf einem ganz anderen Kontinent sitzt als teilweise das Tochtersoftwarehaus hier in Deutschland und das ist faszinierend.
Es ist, glaube ich, sehr stark auch People’s Business, oder? Ganz stark, also das ist auch, sage ich mal, meine primäre Lehre. Wie gesagt, ich kannte bis vor viereinhalb Jahren IFS überhaupt nicht. Das ist auch meine Lehre, die ich eigentlich aus dem aktuellen Projekt mitziehe.
Es hängt ganz stark an den Menschen. Es gibt bei dem jeweiligen Hersteller dann sehr gute Leute, die auch im Prozess und in der Software in beidem letztendlich wirklich sattelfest sind. Mit denen kann man richtig was tun, um auch intern für die Firma letztendlich das Ganze weiterzutreiben und dann hat man halt manchmal wirklich Leute, die kennen zwar den Prozess und so weiter gut, aber sind in der Software nicht gut oder umgedreht und da letztendlich die richtigen Leute für ein Projekt letztendlich zusammenzuschrauben, das ist eigentlich das Spannende dabei und das ist klassische Projektleitungsaufgabe dann.
Und das aber auch immer wieder dran zu halten, weil es ist ja auch so, wie Sie auch vorhin gesagt haben, es ist halt, hängt an den Menschen und die sind dann manchmal auch weg und da muss man halt dann auch wirklich mit den vertraglichen Sachen, mit den jeweiligen Differenten dann auch das Ganze so reinnehmen, dass man sagen, ich mache das Projekt und der Herr XY ist auch zwingend dabei. Ja, ich glaube, das ist sehr, sehr schwierig und das ist auch die hohe Kunst, die Berater wirklich so an das eigene Projekt, an das eigene, an diese eigene Systemimplementierung zu binden. Ja, also sagen wir, ich bin immer froh zu hören, wenn man dann sagt, ah, der Berater XY zu GOK, da möchte ich gern hin, da gibt es immer das und da ist jenes.
Also wenn sich der Berater schon freut, zu uns zu kommen, dann hat er schon eine positive Einstellung und kann dann auch viel besser mit dem IFS Key User bei uns zu Hause auch wirklich den Prozess weiter treiben. Also da ist sozusagen die, die Spaß an der Arbeit bezieht sich dann nicht nur auf die Internetleute, sondern auch auf die Dienstleister, die natürlich dann auch Spaß brauchen. Wenn Sie sich die Software mal anschauen, aus der Brille von GOK auch, würden Sie die Entscheidung wieder treffen? Ist diese Software sehr gut geeignet? Was zeichnet die Software letztendlich aus für Sie? Also aktuell würde ich sagen, würde ich sie wiederverwenden, würde einige Sachen vielleicht in der Basis noch ein bisschen ändern, auch an den Prozessen im Haus, wo man einfach stetig dran arbeiten muss.
Die Umsetzung, sage ich mal, ist eigentlich wirklich gut, man muss aber wirklich auch an den Menschen letztendlich, sage ich mal, dann arbeiten, dass sie die Prozesse auch richtig umsetzen. Also da hängt es wirklich an den Menschen. Das ist eigentlich, sage ich mal, für mich eigentlich die Priorität eigentlich bei der Auswahl.
Definitiv. Und ja, ich würde IFS Applications aktuell wiederwählen. Wir waren auch, weil wir eben auch einige Versionen übersprungen haben, ist natürlich der Gedanke, wir könnten auch ein System wechseln machen.
Ich sage mal, da ist jetzt kein großer Unterschied mehr zu dem, was wir aktuell tun. EWER war auch im Raum gestanden und wir haben uns damals aus verschiedenen Gründen trotzdem für IFS Applications wiederentschieden. Wie sieht so eine Lizenzierung aus? Wie kann ich mir das vorstellen? Ist das IFS only oder habe ich da auch aus anderen Häusern durchaus noch was mitzubedenken? Was dann ja auch wieder technische Fachkenntnisse in ihrer IT-Abteilung impliziert.
Ja, da ist es bei IFS klassisch. Die entwickeln die Datenbanken natürlich nicht selbst, die haben eine Datenbank, worauf sie aufsetzen. Das ist in dem Fall die Oracle-Datenbanken oder eine der Oracle-Datenbanken.
Dann gibt es noch weitere Tools, die eben mit eingebunden sind, gerade wenn es Richtung Sozialversicherungs geht. Da gibt es Standardschnittstellen, wo die einfach mit ausliefern. Auf der anderen Seite ist es natürlich spannend.
Oracle-Lizenzen ist fast so schlimm wie Microsoft. Es hat was von, sage ich mal, Mobilfunkverträgen, wenn man da durch die Vertragswerke sich durcharbeitet. Und das ist immer wieder eine echte Herausforderung, jetzt auch im Upgrade-Prozess.
Wir haben vorher einen Hardware-Cluster gehabt mit allem Drum und Dran von Oracle. Jetzt wird das Ganze auf eine Virtualisierungsebene gehoben und jeder, der mit Oracle-Lizenzen schon mal zu tun hatte, weiß, Oracle und Virtualisierung ist immer ein Quell der Freude, wenn man sich dann durch Berge von Lizenzpapieren arbeitet, um das auch wirklich umsetzen zu können. Und da ist auch einer der Punkte, wo IFS auf der einen Seite natürlich auch abhängig ist von Oracle, muss man auch ganz klar sagen.
Ja, das ist, glaube ich, heute das große Problem, was alle oder fast alle Softwareunternehmen auch haben, dass sie letztendlich viele Infrastruktur, Bibliotheken oder Systeme dazukaufen oder dazu lizenzieren. Und das macht natürlich die eigene Entwicklung auch ein Stück weit abhängig. Ja, das ist auch in anderen Elementen zu sehen, wenn es dann eben darum geht, ich brauche ein wirklich sehr gutes, ich nenne jetzt einfach mal 3D-CAD-System mit einem PDM dran.
Dann wird man auch bei einem großen Hersteller aus Frankreich hängen bleiben. Und ja, dann wird man auch wieder auf einer Windows-Basis sein und damit habe ich auch die Windows-Lizenzierung mit Datenbanken wieder sozusagen mit auf dem Tisch liegen, wo man dann einfach auch wieder mit durcharbeiten muss. Wie schwierig ist es für Sie als IT-Abteilung, sich überhaupt in so einem, ja doch recht großen System, das kann man, glaube ich, bei EFS so sagen, zurechtzufinden und ja auch die richtigen Entscheidungen auch fachlicher Art zu treffen? Das ist bei EFS echt eine Herausforderung, hängt aber auch, sage ich mal, mit dem starken Entwicklungszyklus zusammen, die die aktuell durchlaufen.
Wir haben auch hier und da festgestellt, dass wir dann auch erstmal bei EFS Deutschland nachfragen müssen, was ist denn da möglich, gibt es da noch ein Modul und dann dauert es ein bisschen. Nein, wir haben da nichts und dann merkt man, oh doch, da ist doch was, das haben wir dann bei den amerikanischen Kollegen gesehen, ja, das haben wir ganz neu und also da ist der Informationsfluss manchmal etwas zäh und da muss man sich bei EFS aktuell als Kunde wirklich, sage ich mal, viele Datenquellen auftun, um ein eigenes Bild zu erstellen und da, sage ich mal, versuchen, ist EFS auf einem Weg, das, sage ich mal, darzustellen, aber da haben sie auch noch einen Weg vor sich. Ja, also ist wie bei jedem Hersteller sehr spannend.
Ja, es ist auch, ich sage mal, es ist wie bei SAP, 100.000 Module, die dazukommen und Schnittstellen und Dienstleister, die extra noch was zuliefern, da den Überblick zu behalten, ist definitiv eine Herausforderung, insofern ist es auch wieder wichtig, die richtigen Leute zu kennen, die richtigen Consultants auch in die Finger zu bekommen, man muss sich als IT-Leiter dann auch mit anderen EFS-Kunden in dem Fall einfach auseinandersetzen, was habt ihr denn eingesetzt für Bildschirme in der Fertigung, wie macht ihr Zeiterfassung, mit welchem Hersteller arbeitet ihr da und da kann man dann sukzessive, muss man sich dann das eigene Bild schon bauen. Da gibt es, sage ich mal, nur auf den Hersteller zu hören, wäre hier, glaube ich, nicht gut. Wer mehr zur EFS wissen möchte, sich ein bisschen weiterbilden möchte, also das soll hier auch keine Werbung für einzelne ERP-Hersteller an der Stelle sein, es ist tatsächlich auch Zufall, dass sie das System einsetzen, ich habe die Firma EFS bei uns auch schon im Podcast gehabt, die Folge 99, eine Vorlesungsstunde mit EFS, ist eigentlich eine schöne Folge, um so ein bisschen reinzuhören in das, was EFS 10 auch macht und in der Folge 15 haben wir Herrn Schulz auch mal befragt zum Thema Intercompany und Mandantenstrukturen im, ich glaube, damals 7. oder 8. Release, also wer das mag, ich werde die Folgen auch entsprechend wieder in den Shownotes verlinken, der ERP-Podcast ist so ein bisschen auch eine Content-Basis sozusagen, um auch mal nachzuhören, nachzuschlagen in älteren Folgen zu einzelnen Themen rund um das Thema Unternehmensdatenfundament, ERP, etc.
pp. So, jetzt sind wir einmal durch ihr Unternehmen aus Sicht der IT-Abteilung durchgelaufen, jetzt möchte ich natürlich noch gerne nochmal zurückkommen zu Ihnen, Herr Schneider. Ich habe ja am Ende immer so eine kleine Blitzlichtrunde und die möchte ich natürlich auch mit Ihnen durchlaufen.
Ich finde Sie als Gesprächspartner wahnsinnig angenehm, ich glaube, Sie sind auch als Chef wirklich ein angenehmer Chef. Warum sind Sie beruflich das geworden, was Sie heute sind? Ich bin schon, ich sage mal, ich bin in einem eher technisch orientierten Haushalt aufgewachsen, habe früher schon mit Steuerungen, Modelleisenbahnen analog schon zu tun gehabt, bin über die EDV später dann in die IT gekommen, wirklich über die Datenverarbeitung in die IT und heute interessiert mich vor allem, sage ich mal, die Einflussnahme auf Prozesse mit den Menschen, die das Ganze abbilden und das eben digital. Also das ist eigentlich, sage ich mal, aktuell für mich gerade ein sehr schönes Leben gerade in dieser Gesellschaft.
Ist diese Kombi-, also ich finde, ich liebe sie ja auch, diese Kombinatorik aus Technik auf der einen Seite, aber auch betriebswirtschaftlich, was können wir machen, wo können wir gestalten und wie können wir es dann umsetzen in Technik letzten Endes. Haben wir ja schon immer gemacht vom Dampfmaschine über die Elektrizität und so weiter, aber im Computer können wir es natürlich noch viel, viel eleganter alles umsetzen. Ist das so eine besondere Eigenschaft, die Sie vielleicht auch für diesen Beruf auszeichnet? Ja, ich sage mal, auf der einen Seite muss man ständige Neugier haben, also ohne Neugier ist es, glaube ich, schwierig in der IT überhaupt was zu machen.
Auf der anderen Seite muss man einen gewissen Pragmatismus auch an den Tag legen, weil eben nicht jede Neuerung auch wirklich einen Vorteil und eine Sinnhaftigkeit für das ein oder andere Problem auch darstellt. Also das immer, sage ich mal, zu unterscheiden, ist, denke ich, ganz spannend dabei und da muss man auch eine gewisse, sage ich mal, Analysefähigkeit schon mitbringen. Das braucht man schon.
Und außerdem ist gerade, sage ich mal, wenn man dann so wie ich langsam auf die 50 zugeht, hat man dann auch mehr Spaß an der Arbeit. Ich glaube, das hört jeder Chef gerne. Ich möge Ihr Chef auch zuhören.
Was war Ihr größter beruflicher Erfolg bislang? Also rein technisch gesehen war es auf jeden Fall mal ein Projekt. Das ging von einem Lotus Node System damals auf Microsoft Exchange rüber und das war so gut, dass Microsoft einige Jahre lang bei sich auch eine Lösung dann später dazu angeboten hat, als Transporter Suite von Lotus Nodes auf Exchange migrieren mit Anleitungen, mit Skripten, die damals aus diesem Projekt herausgeboren wurden. Und da hatte ich auch, sage ich mal, im Nachgang viele, viele Kontakte, die bis heute zum Teil bestehen.
Toll. Jetzt haben wir ganz viel auch durch beide Teile dieser Folgen gesprochen über ja Weiterbildung der Mitarbeiter, aber auch ein Chef muss sich weiterbilden. Und gibt es Bücher, ja Wissenswerke, wo Sie permanent eigentlich dran saugen oder die Ihnen besonders weitergeholfen haben, beruflich als auch privat irgendwo weiterzukommen? Da fallen mir, sage ich mal, zwei Bücher ein.
Das eine ist das Buch Projekt Phoenix. Das ist ein Buch über einen IT-Leiter. Das ist ein Roman, der eigentlich, sage ich mal, aber eine, sage ich mal, eher organisatorische Geschichte, nämlich der Engpass-Strategie umsetzt in der IT.
Sehr spannend. Oder auch das Buch Der Termin von Tom DeMarco. Ist ein Klassiker, ist auch romantechnisch geschrieben, weil dann kann ich persönlich für mich immer mehr die Fakten rausholen aus der Theorie, wo es letztendlich um Projektmanagement geht.
Also das sind so eigentlich zwei Highlight-Bücher, die ich jedem nur empfehlen kann. Ja, also der Tom DeMarco kann ich mich anschließen. Das andere Buch kenne ich auch noch nicht.
Ist für mich ein sehr, sehr spannender Mensch, weil er, sage ich mal, einerseits Wissenschaftler ist, andererseits aber auch versteht, das so umzusetzen, dass man seine Erkenntnisse sehr, sehr gerne liest. Also Der Termin ist, glaube ich, eins seiner Top-Bücher, aber auch sowas wie Peopleware, Spielräume sind so Bücher von ihm, die ich wahnsinnig gerne gelesen habe und die ich auch gerne weiterempfehle an der Stelle. Gibt es da auch Internetdienste, die Sie tagtäglich benutzen? Sie haben vorhin darüber gesprochen, man muss auch Bescheid wissen, wann bestimmte Spam-Attacken wieder kommen, wann Sicherheitsupdates zu fahren sind etc.
pp. Also man muss sich ja ständig eigentlich weiterbilden. Ja, es gibt halt die, sage ich mal, die Klassiker, sage ich mal, wie Heise, Gollum und andere.
Aber ich unterlese unter anderem auch einen Blog von Fefe, das ist einer vom Chaos Computer Club, der schreibt einen sehr spannenden Blog. Kann ich nachher mal zusticken, die URL, weil es ist einfach auch aus einem sehr technischen Blickwinkel getroffen, aber immer hier und da auch mit schwarzen Humor gewürzt. Weiterhin muss man sich auch immer wieder mal neue, sage ich mal, Softwaren anschauen.
Aktuell interessiere ich mich vor allem für MeisterTask unter www.meistertask.com. Nein, ich bekomme hier kein Geld für diese Werbung. Ich finde einfach die Art und Weise der Methodik des Kannwahns, um Inhalte weiterzutreiben, kann man das sehr schön visualisieren und auch bearbeiten. Also alles, was Sie nennen, verlinken wir ja entsprechend natürlich auch in den Show Notes.
Das heißt, Sie, liebe Zuhörer, können also auch nochmal nachschauen bzw. dann auch draufklicken. Wenn wir jetzt in Ihr Unternehmen schauen, wenn wir in Ihr Berufsumfeld, in Ihrer Berufswelt schauen, vielleicht mögen Sie uns eine Einschätzung geben, wie sich das in den nächsten zehn Jahren verändern wird? Ja, da würde ich das vielleicht ein bisschen aufteilen.
Auf der einen Seite habe ich, sage ich mal, allgemein wird es in der IT sehr viel mehr Richtung Customization gehen. Also sprich, wirklich alles, was man aus dem privaten Bereich kennt, wirklich wird in die Firma getragen. Es wird noch viel mehr Cloud geben.
Es wird noch viel mehr Apps geben, die irgendwo laufen. Es wird aber auch noch mehr und viel schwerere Sicherheitsvorfälle mit Sicherheit geben. Da kann ich jedem nur das Buch Blackout mal empfehlen.
Danach kauft man sich spontane Notstromaggregate. Es wird aber auch noch mehr Vorschriften geben, gerade auch in Deutschland, obwohl man immer wieder versucht, das abzubauen. Es wird aber auch die Veränderungen, die auf uns zukommen, in immer kürzeren Zyklen kommen.
Das heißt, die Frequenz wird einfach massiv nach oben gehen und da muss man sich organisatorisch und auch mit den Menschen vorbereiten. In der Infrastruktur wird immer mehr auf Sicherheit gehen, wie gerade schon erwähnt. Mein Lieblingsteil ist, wenn man auch mal in der Fertigung mit IoT und Bluetooth Beacons arbeitet, dann läuft mal einer draußen vorbei und hat ein bisschen Spaß am Gerät, um die Palette vielleicht umzuprogrammieren.
Es wird viel Cloud geben. Es wird die hybride Welt trotzdem bleiben, hängt immer an den jeweiligen Elementen. IT-Infrastruktur wird eigentlich vermutlich immer mehr Richtung dem Hauselektriker gehen.
Das IT-Dienstleistung aus der Dose kommt wie der Strom. Spannend aus der anderen Sicht, wenn man sagt, ich setze mich jetzt mal auf die Anwenderseite, wird glaube ich die Usability ein spannendes Thema werden, weil einfach die jetzigen Generationen aus Generation Z einfach eine ganz andere Herangehensweise haben an solche Abläufe auch, die elektronisch jetzt funktionieren. Und da dann für die IT die richtigen Dickbrettbohrer zu finden als Mitarbeiter, das wird da die spannende Sache bleiben.
Und wenn ich jetzt mal zurück in die ERP-Welt gehe, da sehe ich das schon, dass es vor allem auch in einem Punkt reingehen wird. Sehr viele Prozesse, Dienstleistungen, Wissen vor allem auch, ist in den letzten Jahren über den Großrechner angefangen, in eine spezielle Abteilung gegangen, weil es eben nicht Allgemeinwissen war, in die IT gewandert. Und da beobachte ich gerade und da treibe ich das auch selber voran, dass dieses Wissen um diese Abläufe, um das IT-Wissen wieder in die Fachabteilungen zurückgeht.
Weil da ist es mittlerweile so, dass die Usability eigentlich das mittlerweile hergibt, dass es die Abteilungen selber tun können. Und es wird sich vernetzen, was nur vernetzt werden kann. Definitiv.
Wenn Sie sich das alles anschauen, also vielen Dank. Das ist, glaube ich, sehr, sehr viel und man merkt, Ihnen wird die nächsten zehn Jahre mit Sicherheit nicht langweilig werden. Das impliziert ja eigentlich wahnsinnig viele Veränderungen und Herausforderungen, vor denen ja die Unternehmenssoftware, natürlich insbesondere ERP, heute und zukünftig ganz besonders steht, oder? Das wird mit Sicherheit, sage ich mal, eine der Herausforderungen werden, dass man die Leute, wie in anderen Dingen, auch da abholt, wo sie sind.
Und da muss man dann wirklich schauen, dass die Prozessänderungen und die Fähigkeiten, Prozesse zu steuern und zu managen, die echte Kernkompetenz im Haus sein muss. Sodass man wirklich die Endanwender an der Software entlang wirklich führen kann. Auch mit Usability, dass man Prozestreue damit erzeugt und zum Teil vielleicht auch erzwingt.
Ich sage nur Pflichtfelder. Auf der anderen Seite wird die Standardisierung von den Abläufen massiv vorangetrieben, weil nur wenn es standardisiert ist, kann ich später auch mal über eine hybride Cloud auch mal potenziell in die Cloud laufen lassen. Und Weboberflächen werden der Standard werden.
Da bin ich mir ziemlich sicher. Und damit einhergehend ist auch dann spannenderweise das papierärmere Büro, hoffe ich. Ich hoffe und arbeite daran.
Und dann wird ein wichtiger Punkt sein, was man heute vielleicht noch gar nichts auf dem Schirm hat. Das echte Identitätsmanagement. Das wird noch eine echte Herausforderung auch werden.
Gerade auch für das ERP. Gerade wenn dann auch Kunden und Lieferanten immer stärker auch ins ERP eingebunden werden über Schnittstellen. Und ein großer Punkt wird hoffentlich bei der ERP Hersteller, sage ich mal, angekommen sein, dass man viel mehr mit kleineren Funktionsbausteinen arbeiten muss.
Viele kleine Elemente, die sich miteinander vernetzen, statt ein großes Funktionsmonster und in jedem Update neue Funktionen reinzupacken. Da wird, sage ich mal, eine besondere Veränderung bei den ERP Herstellern hoffentlich stattfinden. Es bleibt spannend.
Definitiv. So, weil Sie es jetzt nicht mehr gesagt haben, sage ich jetzt noch mal, wer von unseren Zuhörern aus der Nähe von Marktbreitkommt und oder Unterfranke ist, ist herzlich eingeladen, sich doch einfach mal bei Herrn Schneider in der IT-Abteilung vorzustellen. Denn Sie suchen zurzeit noch einen was? Wir suchen aktuell einen Systemadministrator, primär im infrastrukturellen Windows-Bereich.
Da einfach mal kurz melden, auf einen Kaffee vorbeikommen, da kann man sich unterhalten. Und wenn er dann sagt, ihr seid auch nicht ganz so schlimm, wie ich mir es vorgestellt habe, jetzt bewerbe ich mich auch mal, das kann man dann im Nachgang machen. Alles klar.
Herr Schneider, ich möchte mich nach dem netten Gespräch beinahe schon bei Ihnen bewerben. Ich danke ganz, ganz herzlich Ihnen. Ich danke der Firma GOK, dass Sie sich heute Zeit nehmen konnten, mit mir und mit unseren Zuhörern ein bisschen durchzugehen, durch die Aufgaben, die IT-Abteilung im Mittelstand haben.
Hat mir sehr viel Spaß bereitet. Wie immer, die letzten Worte sind natürlich die meines Studiogastes. Ich bin an dieser Stelle raus und übergebe Ihnen hiermit das Mikrofon.
Ich möchte mich auch für das Gespräch bedanken. War sehr spannend, hat auch sehr viel Spaß gemacht und ich kann nur allen anderen IT-Leiter, Kollegen sagen, Spaß an der Arbeit und der Rest kommt schon ganz alleine. Vielen Dank.
Vielen Dank. Ihnen hat der ERP-Podcast gefallen und Sie konnten wertvolle Erkenntnisse gewinnen? Dann würde ich mich über eine Bewertung auf iTunes freuen, damit auch andere von diesem Podcast erfahren können. Eine Anleitung für die Bewertung finden Sie auf www.erp-podcast.de. Dort finden Sie auch weitere Hinweise, Links und Aktualisierungen zu dieser Folge.
Das war der ERP-Podcast für alle, die sich aktiv mit dem Einsatz und der Gestaltung von Unternehmenssoftware und den daraus entstehenden Veränderungen und Potenzialen in Unternehmen losgelöst von Fachzeitschriften, Büchern und wissenschaftlichen Veröffentlichungen, zum Beispiel beim Spazierengehen oder Autofahren auseinandersetzen wollen. Mein Name ist Axel Winkelmann, ich bin Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg.