Wie wir Social Media in Anwendungs- und ERP-Unternehmen einsetzen können, kläre ich in dieser Episode mit dem Social-Media-Experten Dr. Volker Meise. Im zweiten Teil sprechen wir insbesondere über Social Intelligence und die Verknüpfung von ERP und Social Media.
Kontaktdaten:
Dr. Volker Meise
Ex CEO und Geschäftsführer Linkfluence Germany Gmbh
- Web: http://www.meiseonlinestrategie.de/
- LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/volkermeise/
- Facebook: https://www.facebook.com/meise.online.strategie
- Twitter: https://twitter.com/meistermeise
Empfehlungen
Podcasts:
- Online Marketing: OMR Podcast mit Philipp Westermeyer: https://omr.com/de/podcast/
- eCommerce: Kassenzone mit Alexander Graf: https://www.kassenzone.de/
- tägliche Tech-News: Techmeme Ride Home mit Brian McCullough: https://www.ridehome.info/podcast/techmeme-ride-home/
- Social Media Marketing und Unternehmertum: The GaryVee Audio Experience mit Gary Vaynerchuk: https://www.garyvaynerchuk.com/podcast/
- Leadership und Unternehmensführung: Simon Sinek: https://simonsinek.com/. Kein regelmäßiger Podcast von ihm selbst, aber viele hörens- und sehenswerte Interviews und Auftritte, so z.B. bei Inside Quest: https://www.youtube.com/watch?v=zFr_-oFmPRE/ oder bei der How To Academy: https://www.youtube.com/watch?v=3vX2iVIJMFQ/
Content Generierung:
- Wertvolle Tipps für die Content-Generierung und Ausspielung auf Social Media: https://www.garyvaynerchuk.com/the-garyvee-content-strategy-how-to-grow-and-distribute-your-brands-social-media-content/
Best Practice:
- Beispiel Mitarbeiter-Blog mit authentischen Beiträgen: https://blog.westfalen.com/
- Prof. Scott Galloway mit seinen Kommentar-Videos zu aktuellen Themen: https://www.youtube.com/channel/UCDhrtgAGXyecXofKYBNpRqA/featured oder seine #hottake-Videos auf seinem LinkedIn-Profil: https://www.linkedin.com/in/profgalloway/detail/recent-activity/shares/
————————–
Wenn Ihnen unsere Folgen gefallen, dann freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Ihrer Wunschplattform, damit auch andere auf diesen Podcast aufmerksam werden und wir das Angebot weiter verbessern können. Zeitaufwand: 1-2 Minuten.
In diesem Sinne: keep connected.
Herzlichst
Ihr
Axel Winkelmann
Transcript:
ERP-Podcast, Folge 107. Social Media und ERP. Ein Interview mit dem ehemaligen Linkfluence-Geschäftsführer Dr. Volker Meiser.
Wie wir Social Media in Anwendungs- und ERP-Unternehmen einsetzen können, kläre ich in dieser Episode mit dem Social Media Experten Dr. Volker Meiser. Viel Vergnügen. Herzlich willkommen zum ERP-Podcast.
Dem Podcast für alle, die sich aktiv mit dem Einsatz und der Gestaltung von Unternehmenssoftware und den daraus entstehenden Veränderungen und Potenzialen in Unternehmen auseinandersetzen wollen. Mit diesem Podcast möchte ich Sie mit eigenen Gedanken und Interviews bei der Gestaltung moderner IT-Konzepte nebenbei, also zum Beispiel beim Spazierengehen oder Autofahren, begleiten. Damit möchte ich Ihnen in dieser von technologischen Veränderungen geprägten Zeit Informationen anbieten, die sich in Zeitschriften, Fachbüchern und wissenschaftlichen Artikeln in dieser Form nicht darlegen lassen und für die sich im hektischen Alltag ohnehin nicht die Zeit findet.
Mein Name ist Axel Winkelmann. Ich bin Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg. Herzlich willkommen zurück zum ERP-Podcast.
Ich habe mal so ein bisschen auf die Statistiken geschaut. Wir sind in diesem Jahr mittlerweile über die 100.000 abgerufene Episoden, worüber ich mich sehr freue. Das ist auch so ein Phänomen, was man vielleicht gar nicht vermutet, wenn man aus der alten Welt von gedruckten Büchern und Zeitschriften kommt.
Aber was funktioniert, nämlich alles, was so im Bereich von Social Media passiert. Und immer wenn ich mich unterhalte mit Firmen, wie sie vertrieblich noch besser werden können oder Ähnliches, dann kommen wir eigentlich immer ganz schnell zum Thema Social Media und Social Analytics. Und deswegen habe ich mir jemanden eingeladen ins Studio, der sich mit diesen Themen ganz besonders auskennt.
Und ich begrüße Dr. Volker Meise. Er ist ein langjähriger Bekannter von mir. Wir haben zusammen am gleichen Lehrstuhl promoviert.
Und was er macht, was er isst und wie sein Werdegang ist, das wird er uns sicherlich gleich selber erzählen. Ich begrüße ihn ganz herzlich hier im Studio. Herzlich willkommen, Volker Meise.
Ja, hallo Axel. Vielen Dank für die Einladung. Ja, wir haben im Vorgespräch schon so ein bisschen gesprochen.
Vielleicht magst du uns allen mal sagen, wer bist du? Wer ist der Mensch, Volker Meise? Ich war, muss ich sagen, bis vor kurzem Geschäftsführer und CEO von Linkfluence in Deutschland. Linkfluence ist ein globales Unternehmen, welches Social Media Intelligence, wie es so schön heißt, betreibt. Das heißt, wir sammeln ganz viele Daten mit einem der weltweit größten Social Media Listening Tools und werten diese mit eigenen Marktforschern und Analysten aus, um große Unternehmen wiederzuspiegeln, was auf dem Markt passiert, was in den Zielgruppen passiert, was die Leute über ihre Produkte, über die Marke, über allgemeinen Wettbewerb, was die davon halten und wo die Reise denn hingeht.
Und auf der Basis lassen sich dann sehr gute Entscheidungen treffen im Marketing, in der Produktentwicklung, aber auch in der Unternehmensstrategie. Wir machen quasi Marktforschung auf Social Media Basis. Du selber hast Wirtschaftsinformatik studiert, bist dann ja auch in der Promotion in der Wirtschaftsinformatik gewesen und danach hast du so ein bisschen die Digitalbranche oder die noch nicht Digitalbranche ungekrempelt.
Kannst du uns vielleicht sagen, was waren deine Stationen? Wie bist du von damals bis heute, wie hast du dich weiterentwickelt? Naja, ob ich jetzt die Branche umgekrempelt habe, das sagt man dahingestellt sein, aber ich bin eben schon sehr, sehr lange dabei, was Online angeht. Ich habe BWL in Münster studiert, habe eben Wirtschaftsinformatik dann promoviert und bin danach zu Bertelsmann gegangen, war da auch schon im Online-Bereich, auch im Business Development, was aber nicht Sales-lastig war, sondern eher sich um neue Geschäftsmodelle kümmerte. Sehr spannend damals.
Bin dann zu LexisNexis gewechselt. LexisNexis ist einer der weltweit größten Anbieter von Rechts- und Wirtschaftsinformationen und habe dort auch als Unternehmensentwickler beziehungsweise Leiter Digitale Lösungen die Lösung auf dem Rechtsmarkt vorangetrieben. Habe damals auch Anwalt24 verantwortet, also eines der ersten Portale im Anwaltsbereich.
Und danach habe ich ein bisschen freiberuflich gearbeitet. Danach kam dann die Social-Media-Welle, die ich mir dann angenommen habe, weil das extrem spannend war. Ich bin dann in das Social-Media-Monitoring rübergeglitten und bin seit mittlerweile fast zehn Jahren in diesem Bereich aktiv und eben die letzten vier Jahre als Geschäftsführer bei Linkfluent in Deutschland.
Dann lass uns doch mal direkt in Medias Res huschen. Social Media, ja eigentlich braucht es nicht zu erklären, aber vielleicht kannst du so ein bisschen den Rahmen stecken. Was versteht man alles darunter? Was versteht man nicht darunter? Wie hilft es einem? Gib uns einen Kontext.
Social Media ist für mich eigentlich mittlerweile das ganze Internet. Denn wenn man sich das einmal genauer anschaut, dann ist die engere Definition von Social Media, die da Facebook, Twitter, YouTube, Instagram und so weiter umfasst, eigentlich nicht mehr ausreichend. Denn Social ist das Netz jetzt mittlerweile überall.
Das heißt, überall teilen Nutzer ihre Gedanken mit. Sei es bei Reviews auf Amazon, sei es in irgendwelchen Blogposts, sei es bei Kommentaren unter Artikel auf Spiegel Online oder irgendwo anders. Es gibt wahnsinnig viel und viel mehr als eigentlich die, wie soll man sagen, originären Webseiten.
Es gibt wahnsinnig viel Content, der eben von den Nutzern stammt. Und das ist alles Social. Das heißt, wenn ich über Social Media rede oder mehr Social ganz allgemein, dann muss ich wirklich davon ausgehen, dass ich das gesamte Internet meine.
Und wenn ich nur sage, naja, das ist halt ja Facebook und da befindet sich irgendwie meine Zielgruppe nicht oder das ist nichts für unser Unternehmen. Nein, es ist mittlerweile das gesamte Internet. Das ist jetzt eigentlich auch so mein Stichpunkt, um da so ein bisschen reinzugehen.
Also die Leute, die hier diesen ERP-Podcast hören, die kommen ja weniger aus dem reinen Consumergeschäft. Also nach dem Motto Facebook ist, das ist mein Sohn, meine Tochter, die da mit ihren Freunden chattet und sich austauscht und Bilder und hier und da. Und ich esse jetzt gerade eine Currywurst und so weiter und so fort.
Darüber brauchen wir, glaube ich, gar nicht so sehr zu sprechen. Was uns natürlich interessiert, insbesondere, ist der B2B-Bereich. Und was hat Social Media mit dem B2B-Bereich zu tun? Die Menschen, die im Internet agieren, sind ja die gleichen Menschen, ob sie als B2C oder als B2B angesprochen werden.
Die kann man ja nicht trennen. Also man wechselt ja nicht sozusagen seinen Hut, nur wenn man jetzt einmal im B2B-Business ist oder im B2C als B2C-Kunde angesprochen wird. Das heißt, auch die Ansprache von Kunden im B2B muss auf den Menschen, auf den einzelnen Nutzer gerichtet sein.
Natürlich sind die Inhalte anders. Das ist selbstverständlich. Aber auch die Inhalte finden sich überall im Netz, auch B2B-Inhalte.
Wir haben mit Linkfluence wirklich alle möglichen Themen schon beobachtet und analysiert für unsere Kunden. Und da waren Sachen dabei, da würden du und ich wahrscheinlich sagen, das schreiben wir nie ins Internet. Es gibt aber genug Leute, die das tun.
Und es ist wirklich über alles, was man sich vorstellen kann, findet man Gruppen. Sei es in Foren, sei es in Facebook-Communities, sei es irgendwo anders, wo sich über diese Themen ausgetauscht wird. Und dementsprechend gibt es für mich eigentlich nichts mehr, was nicht auch für B2B geeignet wäre.
Natürlich ist das ein Unterschied, wenn ich das mal sagen darf, von der Menge her. Natürlich wird über Produkte, über Autos oder Beauty-Produkte viel, viel mehr geschrieben als jetzt über Weltslager oder irgendwelche reinen B2B-Produkte. Das ist völlig klar.
Aber trotzdem findet man ausreichend Leute und ausreichend Themen auch in diesem Bereich. Also ich greife jetzt einfach mal rein in den Produktetopf. Wir sind hier im ERP-Podcast, wir reden also über ERP.
Und wenn ich mir die Webseiten vieler, vieler, vieler ERP-Hersteller, also natürlich nicht Sie, lieber Zuhörer, anschaue, dann stelle ich doch fest, da sind Texte drauf, die stammen tendenziell eher aus der alten, linearen, traditionellen Offline-Welt. Und mit Social Media ist da noch gar nicht so viel. Heißt Social Media jetzt einfach nur, ich nehme die Texte und statt der Texte mache ich da ein kleines Video.
Oder was ist da sinnvoll? Nein, man muss den Inhalt, den man auf Social Media ausspielen möchte, muss man auch für Social Media produzieren. Es gab es früher mal, ich hoffe, da kommt heute keiner mehr auf die Idee, die Twitter-Accounts, die sozusagen die Pressemitteilungen der Kommunikationsabteilungen einfach nur wiedergegeben haben. Und man wunderte sich dann, warum man dann halt auf Twitter keine Reichweite hatte oder keiner zuhörte oder keiner da kommentierte.
Das ist ganz klar, weil so ein Inhalt interessiert schlichtweg keinen. Das heißt, man muss das, was man rüberbringen will, muss man geschickt verpacken, muss man eine Geschichte drumherum erzählen. Storytelling ist ja eins der Themen, eins der Buzzwords, was auch immer wieder auftaucht.
Und dann ist es extrem wichtig, diese Inhalte auch so auszuspielen, dass sie für das Format passen. Also auf Facebook braucht man was anderes wie auf Instagram, was anderes wie auf LinkedIn, was anderes wie auf YouTube. Und da ist es in der Regel sinnvoll, wenn man sich vorher überlegt, was man machen möchte.
Und dann ein Inhalte produziert, die man dann in kleinen Stücken nochmal wiederverwenden kann. Etwas Langes zum Beispiel zu machen und kleine Stücke da rausnimmt und die für kurze Schnipsel, für Videoschnipsel oder ähnliches auf Facebook verwendet. Für eine Fotosache auf Instagram oder für einen begleitenden Text, den man auf die Webseite stellen kann.
Also da sind natürlich die Möglichkeiten sehr, sehr breit und da kann man vieles machen. Wichtig ist nur, dass man sich vorher überlegt, wie man das machen möchte. Vielleicht jemanden dazuhört, der was davon versteht.
Und dann hat das auch einen ganz anderen Erfolg, als wenn man einfach nur die Printkataloge ins Internet stellt und auf seinen Facebook-Account postet. Und dann bin ich wundert, warum da keiner darauf reagiert. Ich werfe dir mal als Stichwort das Thema Sales Funnel vor die Füße.
Also Online Sales Funnels, weil ich ganz, ganz häufig sehe, dass Unternehmen, gerade wenn es um längere Entscheidungszyklen geht, derartige Mechanismen in Verbindung mit Social Media überhaupt nicht verwenden. Ja, das ist schade, denn da liegt ein großes Potenzial. Wie gesagt, es sind eigentlich, eigentlich ist fast jeder Nutzer auf den sozialen Kanälen unterwegs und kann deswegen über die auch erreicht werden.
Und das kann man auch im Marketing und kann man auch für die Lead-Gewinnung nutzen. Im B2B-Bereich ist es momentan insbesondere LinkedIn, was da sehr, sehr eine starke Rolle spielt und was wahnsinnig wächst. Und wo auch die Macher von LinkedIn einen guten Job machen, indem sie wirklich Inhalte, viel Inhalte zulassen, die auch sehr spannend sind.
Und da kann man sich zum Beispiel beteiligen an Diskussionen, da kann man gute Posts mit längeren Texten auch platzieren, um die Leute auf die eigene Seite zu locken. Oder eben auch ganz einfach Leute anzusprechen und vielleicht Inhalte anzubieten, in Kontakt kommen. Social Media ist immer noch Social, das heißt, es ist ein Kommunikationsmittel.
Ich kann also nicht hingehen und eine plumpe Verkaufsanmache sozusagen da abziehen. Das wird nicht funktionieren. Ich muss versuchen, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen und diese Gespräche kann man dann natürlich nutzen, um daraus Leads zu generieren.
Und die sollten dann möglichst auch in einem Funnel abgebildet werden. Das heißt, die Erstkontakte, die dann da sind, im CRM nachhalten und dann wirklich weiter bearbeiten, um am Ende dann hoffentlich einen Auftrag dann daraus zu generieren. Also ich habe es bis jetzt erst einmal wirklich richtig gut bei einer Firma durchdekliniert erlebt, die wirklich angefangen hat mit, genau wie du sagst, Awareness über LinkedIn, über YouTube-Videos, Zeitungsartikel, was auch immer.
Du kommst auf die Webseite, man bietet dir an ein White Paper zu ERP, Kosten, Nutzen, Risiken, Chancen, was auch immer. So und jetzt geht es eigentlich los mit diesem Funnel. Wer möchte schon gerne all seine Daten dort hinterlegen? Also es wird nur gefragt nach der E-Mail-Adresse, damit du dieses Paper entsprechend zugesendet bekommen kannst.
Im nächsten Schritt bietet man dir aber direkt ein zweites Paper an, was noch interessanter ist. Also wenn das erste über den Nutzen von ERP ist, dann ist das zweite vielleicht, und was kostet das jetzt eigentlich? Also auch da kannst du dich registrieren, dass du dieses Paper haben möchtest. Da musst du aber schon mehr als deine E-Mail-Adresse hinterlegen, also auch schon den Namen.
Und so baut sich so langsam Schritt für Schritt mit zusätzlichen Informationen ein Verhältnis auch von Unternehmen zu potenziellem Abnehmer, zu potenziellem Anwender auf, was ich sehr, sehr spannend finde. Kannst du das bestätigen? Machen das sehr viele Unternehmen oder ist da, wie jetzt in der Branche, in der ich letztendlich wissenschaftlich begleite, das ganze Thema eher noch ein bisschen stiefmütterlich? Ich kann jetzt natürlich nicht für eine ganze Branche sprechen und das ist sicherlich auch sehr, sehr unterschiedlich. Ich weiß, wir sind als, oder ich muss ja mal sagen, waren als Linkfluence natürlich sehr im Digitalen.
Also wir sind ein voll digitales Unternehmen und dementsprechend haben wir auch diesen Funnel digital abgebildet und haben uns da in entsprechenden Kreisen bewegt, wo das durchaus üblich war. Wir sind aber auch halt ein Unternehmen, was relativ jung ist und wenn man mit einer IT ankommt, die vielleicht schon ein paar Jahrzehnte alt ist, wo man immer wieder ein bisschen was dran geschraubt hat und wo man nicht stringent von ganz vorne von der Webseite bis hinten zum Abschluss und zur Abrechnung alles anschließen kann, dann mag das da ein bisschen anders aussehen. Nichtsdestotrotz sind die Tools alle da und genauso wie du das beschreibst, ist es richtig, man sollte möglichst Geduld bewahren.
Es ist ja auch nicht so, dass früher beim ersten Anruf oder beim ersten Besuch die Leute gleich einen Vertrag unterschrieben haben, sondern es gibt immer viele verschiedene Kontaktpunkte, sei es auf der Webseite, sei es halt auf LinkedIn, sei es auf Facebook, sei es auf einer Messe, die man braucht und irgendwann vielleicht mit dem entsprechenden freundlichen Anklopfen dann nochmal per Telefon oder anderweitig kann man dann davon ausgehen, dass irgendwann sich der Kunde quasi ein Bild gemacht hat, Vertrauen geschöpft hat und dann kommt man in den richtigen Verkaufsprozess rein. Ich warne da so ein bisschen auch vor überzogenen Erwartungen. Also auch eine Kampagne, die vernünftig aufgesetzt wird, da werden nicht sofort hinten die Aufträge rotputzeln, sondern ein bisschen Geduld muss man da schon mitnehmen.
Ist da vielleicht dieses Thema Vertrauen ein ganz zentrales Momentum? Also ich meine normalerweise, was habe ich? Ich habe den Berührungspunkt beispielsweise Messe mit einer Firma und in der alten Welt kann ich mich vielleicht noch ein bisschen informieren bei Arbeitskollegen oder ähnliches, ob die Firma vertrauensvoll ist, aber das war es eigentlich auch bei einer Kaufentscheidung. Social Media bietet mir viel, viel mehr Möglichkeiten und Kanäle Vertrauen während dieser Kaufentscheidung auch aufzubauen. Absolut und zwar auf zweierlei Hinsicht.
Auf der einen Seite natürlich durch Referenzen. Es wird wie gesagt über alles gesprochen und ich kann sehr viel schneller mal googeln oder mal gucken, wie steht denn die Firma im Internet da? Gibt es irgendwelche Erfahrungsberichte? Hat irgendjemand schon mal was darüber geschrieben? Hat man sich ausgetauscht? War man zufrieden mit dem Service, mit dem Produkt, mit was auch immer? Also da ist es natürlich wichtig, dass man zum einen erstmal ein gutes Produkt hat und einen guten Job macht und zum anderen, dass eben dann diese Weiterempfehlungen im Internet auch auftauchen und dass man darüber auch Bescheid weiß und im Zweifel auch reagieren zu können. Und das Zweite ist, durch die Nutzung der Kanäle kann man natürlich selbst viel mehr steuern und viel mehr verbreiten, als man das früher konnte.
Früher gab es halt nur die Möglichkeit der Webseite von Print Ads vielleicht messen und Fernsehen oder ähnliche Spots und das war doch immer ziemlich mit der Schrottflinte geschossen. Jetzt kann man schon durch diese vielen kleinen Informationshäppchen häufiger bei der Zielgruppe landen und immer wieder ein kleines Stückchen der Geschichte mehr erzählen und man hat es selbst in der Hand, was man da erzählt. Und je mehr die Kunden oder die potenziellen Kunden über das Unternehmen wissen, je mehr sie informiert sind, was das Unternehmen macht, wie es arbeitet, welche Leute dahinterstehen, was die Software macht, was sie kann, was sie vielleicht in Zukunft können wird, desto mehr schöpfen sie Vertrauen, weil sie einfach näher aufbauen, weil sie das Unternehmen besser kennen und umso einfacher ist es dann auch, diese Kunden zu überzeugen, doch Kunde zu werden.
Jetzt habe ich nur ein Problem. Ich habe einen Manager und das Controlling. Und die sind aus der alten Welt gewohnt, dass wenn ich eine Anzeige in der Zeitschrift X oder Y schalte, ich ein Return on Investment habe von, weiß ich nicht, X Monaten, einen Rücklauf von 20 Prozent, was auch immer.
Gibt es Kennzahlen auch für die Welt des Social Medias oder ist es etwas, was eher weicheren Faktoren unterliegt? Naja, also ich wage mal zu bezweifeln, dass es irgendwelche festen Rücklaufquoten oder Quoten für Printanzeigen, Fernsehen oder Sonstiges gibt, weil das ja gerade das Manko ist, dass man dort eben nicht nachvollziehen kann, wer hat das überhaupt gesehen, wer hat das gelesen, wer hat darauf reagiert, wie viele Leute haben in einer Zeitschrift geblättert. Das kann man alles nicht sehen. Und das ist natürlich mit Online-Medien viel, viel besser.
Mit Social Medien, da gibt es weitreichendste Möglichkeiten zum einen des Targetings, also der Zielgruppeneingrenzung und zum anderen kann man ganz genau sehen, wer hat das geklickt, wer hat es gesehen, wo ist es ausgespielt worden. Ich kann diese Daten dann wieder nutzen, um den Personen, die sich das angeschaut haben oder die darauf geklickt haben, dann in der zweiten Welle nochmal etwas nachzuspielen und nochmal einen weiteren Inhalt zu geben. Also Zahlen habe ich mehr als genug.
Das ist nicht das Problem. Aber die Prozentzahlen sind natürlich deutlich geringer, als sie vielleicht früher waren, wenn man mit Postkarten oder Ähnlichem gearbeitet hat. Denn es ist einfach da draußen viel mehr los.
Das heißt, es gibt viel mehr andere Inhalte, mit denen man um die Aufmerksamkeit der Leute konkurriert und dementsprechend sind dann Rücklaufquoten und Ähnliches niedriger. Aber vorne ist es auch so, dass man in der Regel dann geringere Kosten hat für mehr Reichweite. Also nachvollziehen kann man das alles wunderbar.
Es gibt wie immer keine Garantie dafür. Aber je mehr man sich mit den Instrumenten beschäftigt, je mehr sie beherrscht, in der man sozusagen da einstellen kann, desto besser werden die Ergebnisse. Und dann lässt sich auch das Controlling überzeugen, dass es funktioniert.
Also ich glaube, ein Riesenproblem ist in der traditionellen, in der alten Welt, hat man eine Zeitungsanzeige gemacht oder ist auf eine Messe gegangen oder Ähnliches und am Ende konnte man sagen, für die konzertierte Aktion so und so viel ist dabei rumgekommen. Erfolgreich oder nicht erfolgreich. Catcherisch gesagt, und das erlebe ich sehr häufig, sagen mir die Leute, ja, wir haben ein Videofilmchen produziert oder wir haben jetzt hier einen Blog, da haben wir drei Artikel reingestellt, aber es passiert gar nicht so richtig was.
Ja, das kann ich voll nachvollziehen. Das ist in der Regel auch so, wenn man einen Blog anfängt, dann heißt das ja noch lange nicht, dass die Leute da auch drauf kommen. Das muss man bewerben, wie jedes andere auch.
Genauso wie man eine Facebook-Seite oder Ähnliches, was man öffnet, auch bewerben muss. Und da braucht man wirklich auch ein bisschen Geduld, um die Community, die Leserschaft aufzubauen. Ich warne davor, das mit gekauften Lesern zu machen.
Dann hat man zwar tolle Zahlen, die man dem Controlling oder wem auch immer zeigen kann, aber letztendlich ist die Interaktion schwach und es sind die falschen Leute, die drauf gucken. Das bringt dann letztendlich nichts. Ich glaube, es ist, wie gesagt, man braucht Geduld und ich möchte jetzt auch die Printanzeigen nicht schlecht machen.
Sie haben auch ihre Berechtigung. Sie sind manchmal allerdings sozusagen aus der alten Zeit doch deutlich überteuert für die Reichweite, die sie bringen und für die Reaktionen, die man da hervorruft. Und da ist es so, dass aus meiner Sicht das Budget im Social, insbesondere bei B2B und LinkedIn und Ähnlichem, wahrscheinlich deutlich besser aufgehoben ist.
Gibt es denn aus deiner Sicht ein bestimmtes Medium? Fangen wir erstmal mit dem Medium an. Also Text, Audio, lieber Video, vielleicht kurze Sprachnachrichten, was auch immer. Gibt es da etwas, was du bevorzugen würdest? Es kommt immer darauf an, was ich erzählen möchte und was für ein Geschäft ich habe, um da das auch zu bebildern.
Das ist natürlich, wenn man jetzt eher PSOV verkauft, muss man sich ein bisschen was einfallen lassen, um interessante Bilder zu bekommen. Also Screenshots sind da wahrscheinlich eher langweilig und da muss man schauen, wie gesagt, diese Geschichten zu erzählen. Und das kann man momentan eigentlich sehr gut mit kleinen Videosequenzen, die man auf den Kanälen ausspielen kann, die möglichst auch noch unterlegt sind mit Text.
Das heißt, dass man also die Videos auch in einem Umfeld sich angucken und verstehen kann, wo man das Telefon oder das Handy in der Regel dann nicht auf laut stellen kann, wo man also einfach durchscrollt und man sieht eine kurze Videosequenz, wo jemand interviewt wird, wo jemand irgendwas sagt oder wo was gezeigt wird und wo man den Inhalt verfolgen kann, ohne den Ton anzuhaben. Das funktioniert momentan am besten, aber es ist immer ein Zusammenspiel von verschiedenen Dingen. Und aus so einem Videodreh kann man ja zum Beispiel dann auch Fotos rausgenerieren, da kann man einen Text drüber schreiben.
Also das ist immer, das sollte möglichst mehrere Komponenten umfassen. Ich bringe nochmal eine Frage zurück. Sorry, ich war eben ein bisschen stutzend, weil ich versucht habe, parallel für diesen Podcast hier mal rauszusuchen, was es eigentlich bedeutet, dauerhaft etwas zu machen.
Also bei diesem Podcast hier, mein Motto ist eigentlich, es darf mich nicht mehr als vier Stunden die Woche kosten. Das kriege ich auch dadurch hin, dass ich sehr viele Kontakte habe, dass ich das sehr häufig natürlich auf Distanz mache. Also wir telefonieren jetzt hier auch gerade wieder über Skype.
Ich habe natürlich Leute im Hintergrund, die mich unterstützen, weil ich dieses Thema eigentlich auch weitertreiben möchte, unabhängig von meiner rein wissenschaftlichen Arbeit. So und ich mache das jetzt, begonnen März 2017, mit den ersten Folgen, die wir publiziert haben. In 2017, ich habe jetzt hier nur aus einer Quelle, aber es mag exemplarisch reichen, über 6.000, fast 7.000 abgerufene Episoden.
In 2018 roundabout 32.000 abgerufene Episoden. Wie gesagt, ich habe hier nur eine Statistik vorliegen, also keine Gesamtstatistik. Und in der Statistik, wieder ein Jahr später, nämlich 2019, für die ersten neun Monate, bin ich dann schon bei 101.000 abgerufene Episoden.
Das heißt, ich brauche einfach eine gewisse Zeit, eine gewisse Ausdauer. Ich muss ein klar rumrissenes Zielpublikum sicherlich auch haben. Und dann kann das durchaus was sein, was funktioniert.
Was aber nicht funktioniert, wenn ich das als Eintagsfliege mache und sage, ich habe aber nur 6.000 abgerufene Episoden. Danke dir, Axel. Das ist die beste Unterstützung meiner These, die ich eben hatte.
Dass man halt ein bisschen Geduld braucht und das von einer einmaligen Aktion auf einem Blog oder als Video oder Ähnliches kann man nicht erwarten, dass plötzlich die halbe Welt darauf schaut. Jetzt haben wir gerade gesprochen über die verschiedenen Medientypen. Ich greife jetzt mal eins raus.
Also momentan ist YouTube ja unglaublich populär. Alles, was mit Video, mit Bild zu tun hat. Es ist teilweise sehr aufwendig, was ich dort sehe, auch was von Firmen produziert wird.
Ja, und teilweise sind es wirklich Social-Media-Kanäle, die aus dem Kinderzimmer kommen, laienhaft von unterwegs produziert werden oder Ähnliches, die mindestens genauso erfolgreich sind wie das, was dort mit hohem Marketing- oder Media-Budget produziert wurde. Gibt es da irgendwelche Korrelationen zwischen Aufwand, Schrägstrich Qualität und Impact auf der einen Seite oder ist der Inhalt vielleicht sogar bei Social-Media-Beiträgen das viel, viel relevantere Momentum? Also der Inhalt zählt natürlich. Und wie ich den produziere, ist jetzt auch nicht ganz unwichtig.
Allerdings ist es so, dass es natürlich ganz darauf ankommt, was möchte ich damit erreichen. Also wenn ich ein Image-Video habe, wo die Firma bombastisch dargestellt wird, was global ausgespielt werden soll, was sozusagen ihr Hochglanz-Video ist, dann muss ich natürlich schon ein bisschen investieren und dementsprechend professionelle Produktion aufziehen. Und dieses Image-Video, das werde ich dann aber wahrscheinlich längerfristig verwenden und häufiger verwenden und an vielen Orten, auch Messen, im Web, YouTube, wie auch immer, dann nutzen.
Das ist eine Sache, die eben viel Geld kostet und wo aber entsprechend man das dann hoffentlich auch im Video sieht. Das ist aber nichts, wo man auf, wie soll man sagen, wo man die Leute an sich bindet. Die gucken sich das Video im Zweifel einmal an, denken, oh ja, ganz nett, ganz toll und dann vergessen sie es wieder.
Was spannend ist, sind regelmäßige Inhalte, die man in möglichst kurzer Frequenz, soll er heißen, täglich, wöchentlich abruft und wo man Neuigkeiten mitteilt, wo man auch Meinungen mitteilt, wo man einfach ein Interesse der Leute weckt. Und die müssen dann nicht immer super professionell produziert sein. Ich habe zwei Beispiele dazu.
Das eine ist, hier in Münster gibt es die Westfalen AG, ein alteingesessenes Industrieunternehmen, ich glaube 1,6 Milliarden Umsatz, nicht so klein, machen Tankstellen, machen technische Gase, sehr interessante Sachen eigentlich. Und die haben irgendwann einen Unternehmensblock gestartet intern und haben die eigenen Leute zu Wort kommen lassen und haben die auch schreiben lassen und fotografieren lassen, so wie sie das einfach tun. Und das kommt super gut an, das ist nicht nochmal redigiert, das ist nicht irgendwie Marketing-Sprech, das ist so, wie die Leute halt denken und wie sie sich mit ihrer Firma identifizieren, wie sie das beschreiben, was sie täglich tun.
Und das merkt man auch, da kommt halt wirklich die Verbundenheit mit der Firma rüber und das ist eine ganz tolle Image-Sache, die halt auch über die Zeit sich aufgebaut hat. Das zweite ist, ich habe mir gerade vorhin noch ein Video angeguckt vom Scott Galloway, das ist ein Marketing-Professor aus den USA, sehr prägnant, so einer der Gurus der Internet-Community und der hält sich einfach nur das Smartphone vor die Nase, hat ein Hochgang-Video und erzählt in zwei Minuten, was er über die neuesten IPO von WeWork denkt oder was gerade in der Szene passiert und sagt seine Meinung. Und dieses Video, das wackelt, da ist halt auch die Bücherwand im Hintergrund, das ist von der Produktion her, wie soll man sagen, maximal unprofessionell, aber darum geht es nicht.
Es geht um die Inhalte, der Professor ist charismatisch, der hat seine Meinung, der hat Ahnung und der sagt es und es ist super interessant, ihm da zuzuhören. Und dementsprechend guckt man sich das gerne an, auch wenn die Produktion wahrscheinlich genau die zwei Minuten gekostet hat, die das Video lang ist. Und darum geht es.
Und da gibt es verschiedene Ebenen, mit denen man halt spielen muss. Ich sage nicht, dass es nur das eine oder das andere ist, aber es sind unterschiedliche Zielgruppen, es sind unterschiedliche Anwendungen, es sind unterschiedliche Themen, die man da behandelt und dementsprechend muss man nicht mit der großen Kanone da aufs Spatzen schießen. Das ist viel besser, viele kleine Inhalte zu haben, die man halt schnell und aktuell rüberbringt.
Das erledigt bei mir schon so ein bisschen meine nächste Frage, nämlich soll ich das selber machen mit meinem Team, was ich vielleicht auch im Unternehmen habe oder soll ich das ganz selber machen oder ist es vielleicht besser, mir eine professionelle Social Media Agentur für solche Dinge zu buchen? Also wenn man große Kampagnen macht, die halt dann auch ausgespielt werden müssen, wo man ein großes Mediabudget vielleicht bucht, da macht es natürlich schon Sinn, jemanden zu nehmen, der das schon mal gemacht hat. Für Inhalte, die ich auf meine eigene Webseite stelle, die ich auf meine eigenen Kanäle stelle, die ich häufig produziere, da reicht es aus meiner Sicht völlig aus, das Inhouse zu machen. Man hat sicherlich in der Marketingabteilung und anderswo Leute, die sich ein bisschen einfuchsen können mit der Videoaufnahme, mit Tonaufnahme.
Die Technik ist nun wirklich nicht mehr teuer und wie gesagt, man muss da auch nicht das professionelle Studio haben. Das kann man alles relativ einfach machen. Im Prinzip reicht schon wirklich ein Handy aus mit einer vernünftigen Qualität und dann, wenn man so ein paar Sachen beachtet, kann man das schon damit machen.
Jetzt schaue ich ein bisschen auf die Uhr. Ich versuche ja auch so ein bisschen im Social Media freundlichen Halbstundenformat zu bleiben. Da sind wir schon ein bisschen drüber, macht aber gar nichts.
Ich fange gerade erst so richtig an warm zu werden und ich habe noch ganz, ganz viele Fragen an dich, Volker. Ich habe Fragen zum Thema, kann ich das steuern? Kann ich Meinung zu meinem Unternehmen vielleicht auch steuern? Ich habe Fragen zum Thema, wie kriege ich diese Daten, die meine Kunden auch freiwillig überall im Internet liefern, auch verknüpft mit meinen eigenen Erwartungen, mit meinen eigenen Produkten, mit der Weiterentwicklung meiner Produkte, vielleicht auch mit den ERP-Daten. All diese Fragen, die möchte ich dir gerne noch stellen und deswegen möchte ich dich gerne einladen, mit mir in der nächsten Woche das Thema wieder aufzugreifen und ein bisschen zu vertiefen, wenn du magst.
Ich bedanke mich ganz, ganz herzlich bei dir für diesen ersten Einblick in das Thema Social Media und ich würde mich freuen, wenn wir da nächste Woche wieder anschließen können. Ja, sehr gerne. Ich auch.
Das sind super spannende Fragen, wo ich gerne noch was dazu erzähle und dann freue ich mich auf nächste Woche. Ja, vielen Dank. Ihnen hat der ERP-Podcast gefallen und Sie konnten wertvolle Erkenntnisse gewinnen? Dann würde ich mich über eine Bewertung auf iTunes freuen, damit auch andere von diesem Podcast erfahren können.
Eine Anleitung für die Bewertung finden Sie auf www.erp-podcast.de. Dort finden Sie auch weitere Hinweise, Links und Aktualisierungen zu dieser Folge. Das war der ERP-Podcast für alle, die sich aktiv mit dem Einsatz und der Gestaltung von Unternehmenssoftware und den daraus entstehenden Veränderungen und Potenzialen in Unternehmen losgelöst von Fachzeitschriften, Büchern und wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Beispiel beim Spazierengehen oder Autofahren auseinandersetzen wollen. Mein Name ist Axel Winkelmann.
Ich bin Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg.