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ERP-Podcast
#112 - Neujahrsfolge
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Happy New Year, Ziele 2020 – eine Neujahrsfolge. Dies ist eine Solofolge zum Neujahrs Start, zum Jahr 2020. Es geht um Ziele – um meine Ziele und um Ihre Ziele.

Viel Vergnügen!

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Wenn Ihnen unsere Folgen gefallen, dann freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Ihrer Wunschplattform, damit auch andere auf diesen Podcast aufmerksam werden und wir das Angebot weiter verbessern können. Zeitaufwand: 1-2 Minuten. 

In diesem Sinne: keep connected. 

Herzlichst
Ihr
Axel Winkelmann 

Transcript:

ERP-Podcast, Folge 112. Happy New Year! Ziele 2020, eine Neujahrsfolge. Herzlich willkommen zurück zum ERP-Podcast.

Dies ist eine Solo-Folge zum Neujahrsstart zum Jahr 2020. Es geht um Ziele, um meine Ziele, um Ihre Ziele. Ich freue mich drauf, bleiben Sie dran.

Viel Vergnügen. Herzlich willkommen zum ERP-Podcast, dem Podcast für alle, die sich aktiv mit dem Einsatz und der Gestaltung von Unternehmenssoftware und den daraus entstehenden Veränderungen und Potenzialen in Unternehmen auseinandersetzen wollen. Mit diesem Podcast möchte ich Sie mit eigenen Gedanken und Interviews bei der Gestaltung moderner IT-Konzepte nebenbei, also zum Beispiel beim Spazierengehen oder Autofahren begleiten.

Damit möchte ich Ihnen in dieser von technologischen Veränderungen geprägten Zeit Informationen anbieten, die sich in Zeitschriften, Fachbüchern und wissenschaftlichen Artikeln in dieser Form nicht darlegen lassen und für die sich im hektischen Alltag ohnehin nicht die Zeit findet. Mein Name ist Axel Winkelmann. Ich bin Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg.

Herzlich willkommen in 2020. Herzlich willkommen zurück zum ERP-Podcast. Auch dieses Jahr mein großer Vorsatz Wissens- und Wissenschaftskommunikation hier auf diesem Podcastkanal.

Sie wissen, dass ich betreibe diesen Kanal seit 2017. Zunächst eigentlich als kleines, spaßhaftes Flänzlein. Mittlerweile so erfolgreich, dass ich jede Woche eine neue Folge ins Netz stelle.

Ich hoffe, damit ganz viele von Ihnen erreichen zu können, Tipps, Anregungen, Impulse für die Synapsen geben zu können, um einfach auch im Themenbereich Unternehmensdaten, Fundament, Digitalisierung, vor allen Dingen natürlich ERP und alles, was dazu gehört, weiterzukommen. Ja, diese erste Folge ein bisschen unter dem Oberthema Ziele. 2019 war für mich persönlich ein extrem erfolgreiches Jahr in ganz, ganz unterschiedlichen Dimensionen.

Der Lehrstuhl ist nochmals gewachsen. Wir haben einige Startups gegründet, einige GmbHs auch gegründet. Wir haben in der Lehre viele neue Lehrformate ins Leben gerufen, sind sehr positiv auch von den Studierenden, aber auch von unseren Forschungspartnern wahrgenommen worden.

Ja, und auch dieser Podcast war unglaublich erfolgreich, erfolgreicher sogar, als ich mir das als Zielsetzung vorgenommen hatte. Mittlerweile in 2019 haben wir roundabout 135.000 gehörte Folgen. So ganz genau kann ich das immer nicht sagen, weil natürlich diese Folge ein paar Tage vor Neujahr aufgezeichnet wird, also nicht ganz live aufgezeichnet wird.

Aber wir haben insgesamt mittlerweile mehr als 210.000 abgerufene, das heißt gedownloadete, wie man so schön sagt, Episoden über diese knapp drei Jahre, die dieser Podcast jetzt alt ist. Wenn man sich das mal in Minuten ausrechnet, dann kommt man auf 5.265 Minuten ERP-Podcast in 152 Episoden. Also jeder, der ein bisschen Spaß an diesem Format gefunden hat, ist herzlich eingeladen, vor allen Dingen auch in den alten Folgen nachzuhören.

Ich habe das auf der Webseite auch immer so ein bisschen klassifizieren lassen, um einfach die Möglichkeit zu bieten, hier nach Themen Cloud, Kosten von ERP, Einführung von Unternehmenssoftware und so weiter und so fort in die richtigen Folgen kommen zu können. 152 Episoden bislang, das ist jetzt nicht ganz chronologisch, das ist die Folge 112. Aber das liegt einfach auch daran, dass wir sehr, sehr viele Sonderfolgen gemacht haben.

Natürlich unseren jährlichen ERP Adventskalender, der auch sehr positiv aufgenommen wurde von ihren Zuschriften her. Und ich danke auch noch mal den vielen, vielen Stimmen aus der Unternehmenssoftware Community, aber auch von meinem Lehrstuhl, die hier dazu beigetragen haben, dass wir jeden Tag im Advent ein nettes, unterhaltsames Türchen hatten. Ja, zwischen den Jahren setze ich mir eigentlich immer Ziele für das nächste Jahr.

Und das ist mir natürlich für 2020 auch gelungen. Ich mache das seit vielen Jahren so. Ich denke, das ist eine gute Übung, insbesondere auch für das Unterbewusstsein, um einfach selber ins Handeln zu kommen, sich selber über das Jahr in bestimmten Zieldimensionen Druck auch zu machen und am Ende des Jahres auch nachhalten zu können, was man eigentlich erreicht hat.

Ich weiß nicht, ob man das bis in die letzte Ebene quantifizieren muss für jede einzelne potenzielle Zieldimension des Lebens. Ich mache das so ein bisschen in manchen Kategorien etwas fein detaillierter, in manchen vielleicht etwas gröber. Zunächst als Jahresziel und dann breche ich das eigentlich immer wieder etwas herunter.

Beispiel Podcast. Für den Podcast hatte ich mir für 2019 vorgenommen 180.000 abgerufene Folgen. Das war mein Ziel für Ende 2019.

Geworden sind es insgesamt 210.000 Folgen. Also das bezieht sich jetzt natürlich auf die Folgen, auch die vor 2019 mit abgerufen wurden. Ja, ich habe das Jahr verdreifachen wollen.

Das habe ich geschafft. Vorher waren es etwas über 60.000 abgerufene Folgen. Jetzt 180.000 entsprechend.

2020 bin ich realistisch. Ich habe doch einige Projekte vor mir. Ich werde auch in der Fakultät, in der ich bin, aller Voraussicht nach im Oktober die Leitung übernehmen als Dekan.

Ich gehe davon aus, oder ich möchte, das soll meine Zielsetzung auch hier für den Podcast sein, bis Ende des Jahres rundweg 420.000 abgerufene Folgen des ERP-Podcast verzeichnen. Also, wenn Sie mir einen Gefallen tun, erzählen Sie möglichst vielen aus Ihren Abteilungen, aus Ihrem Bekanntenkreis, aus Ihrer Community über diesen Podcast. Ich hoffe, er gefällt Ihnen.

Ich versuche immer so ein bisschen Wissenskommunikation auf der einen Seite und Wissenschaftskommunikation auf der anderen Seite zu machen. Und das möchte ich natürlich auch in 2020 ausbauen. Also die Anzahl an abgerufenen Downloads bezogen auf die letzten drei Jahre noch einmal verdoppeln.

Ja, einher damit geht, und darüber habe ich mich sehr, sehr gefreut, ein Antrag der Fraktionen der CDU, CSU und SPD vom 17.12. unter der Drucksache 19-16044 beim Deutschen Bundestag. Ich zitiere, Wissenschaftskommunikation stärken, Strukturen sichern, neue Möglichkeiten schaffen. Die Wissensgesellschaft der Zukunft braucht eine umfassende und hochwertige Wissenschaftskommunikation.

Gute Wissenschaftskommunikation muss alle Aspekte der Kommunikation wissenschaftlicher Arbeit und wissenschaftlicher Erkenntnisse umfassen. Dazu gehört natürlich auch der Austausch innerhalb der Wissenschaftsgemeinde. Das ist ein etwas anderer Austausch.

Deswegen sage ich gern, dass wir hier im Podcast eher einen Wissenstransfer machen, denn einen Wissenschaftstransfer. Aber die Parteien möchten eben auch den lebhaften Austausch in die verschiedenen öffentlichen Institutionen sowie die unmittelbare oder über Medien vermittelte Kommunikation mit der Gesellschaft. Der Antrag geht dann noch weiter.

Wie gesagt, Drucksache 19-16044, gerade erschienen. Ich habe mich sehr darüber gefreut, weil das, was ich hier mache, aus meinem Verständnis zumindest, ist das ein Teil dieser dringend benötigten Wissens- und Wissenschaftskommunikation. Ich hoffe, Sie sehen das ebenso.

Ich freue mich auf jeden Fall immer, egal ob kritisch oder meistens sind Ihre Zuschriften sehr positiv. Ich freue mich über jede Art der Kommunikation mit Ihnen. Nicht alles kann ich eins zu eins handeln.

Deswegen eben auch diesen Podcast als Medium des Wissenstransfers. So, kommen wir ein bisschen zu den Zielen. Das war das Ziel für den ERP-Podcast.

Privat ist das immer relativ einfach. Sie können eigentlich so um Neujahr herum jede beliebte große Boulevardzeitschrift im Internet aufrufen und finden dort irgendeine Unterwebsite oder einen Artikel mit den zehn besten Vorsätzen für 2020. Suchen Sie sich einfach ein paar raus für Ihre eigenen guten Vorsätze.

Weniger Stress, weniger Kalorien, mehr Alkohol oder weniger Alkohol, Abbau der Zigaretten, was auch immer. Ich glaube, es gibt genügend Vorsätze, die man privat treffen kann. Ich habe für mich auch einige Ziele definiert, die ich in 2020 auch umsetzen möchte.

Beruflich ist das dann ein bisschen diffiziler. Da reicht es nicht mehr, auf eine einfache Webseite zu gucken. Ich habe auch lange darüber nachgedacht, was ich beruflich 2020 erreichen möchte.

Ich kann ja auch nicht alles bis ins kleinste Detail preisgeben. In der Lehre werden wir sicherlich einige Lehrformate auch immer mal wieder überarbeiten. Sie wissen, ich habe hier vermutlich das größte Labor für ERP-Software in Deutschland, für Unternehmenssoftware in Deutschland.

Wir setzen sehr, sehr viele Systeme auch in der Ausbildung entsprechend ein, weil ich möchte, dass die Studierenden betriebswirtschaftliche Konstrukte bestmöglich verstehen. Natürlich werden wir hier das ein oder andere auch in 2019 überarbeiten. Das kann man dann sicherlich auch in Evaluationsnoten und so weiter nachschlagen, wobei die bei mir eigentlich immer sehr, sehr gut sind.

Besser geht natürlich immer. In den Forschungsprojekten haben wir für jedes einzelne Projekt ein paar Aspekte, die wir insbesondere auch in 2020 voranbringen wollen. Es gibt Projekte, die enden dieses Jahr.

Es gibt Projekte, die fangen gerade erst so richtig an Spaß zu machen, und da wollen wir natürlich in 2020 auch weiter Gas geben. Sie wissen, dass ich habe ein Team, ein relativ großes Team, nicht nur aus Wirtschaftsinformatikern, sondern auch aus Mathematikern, Informatikern, Betriebswirten, Medieninformatikern und so weiter. Und da kann man natürlich interdisziplinär an vielen, vielen Stellen arbeiten.

Wir wollen mindestens drei weitere Projekte in 2020 einwerben. Das müssen wir auch, um einfach das Team in der Stärke auch aufrecht zu erhalten. Ich glaube, wir haben viele, viele gute Ideen.

Wir haben viele Skizzen und Anträge eingereicht. Jetzt schauen wir mal, was passiert. Dann habe ich in 2020 ein Riesenprojekt angestoßen.

Da sitzen natürlich viele, viele Leute im Prinzip mitte im Boot. Das ist ein sehr, sehr großes Bauprojekt am Rande der Universität, die InnoHubs, fast 14.000 Quadratmeter Büro- und Innovationsfläche für Unternehmen, die eben sehr viel enger an die Universität heranrutschen wollen. Wir treiben gerade von der Universität eine sehr, sehr große KI-Initiative, viele neue Lehrstelle, die hier in Würzburg auch angesiedelt werden.

Bezüglich der InnoHubs sind wir jetzt gerade in den Planungsphasen und ich gehe davon aus, dass wir den Spatenstich im Laufe des Jahres tätigen können. Ich glaube, das wird sehr, sehr spannend werden. Zurzeit lerne ich unglaublich viel bei diesem Projekt und es ist für mich eigentlich ein Traum, hier auch viele Firmen, siehe die Drucksache 19-16044, die ich eben genannt habe, eben viel, viel deutlicher und enger in die Kommunikation mit der Wissenschaft zu bringen.

Ich glaube, das kann man heute nicht mehr über die reine Distanz machen, auch wenn vielleicht das Mutterunternehmen irgendwo in der Provinz sitzt. Das taugt nicht dafür, wirklich im engen Austausch mit der Wissenschaft zu sein und wir brauchen das für die neuen Themen. Dafür bewegt sich Technologie einfach zu schnell und je dichter man an eine Universität drankommt und in Würzburg besteht eben die einmalige Möglichkeit, ganz, ganz dicht dran zu kommen, desto besser ist das Ganze.

Ich hatte immer gehofft, dass die Politik hier sehr viel stärker aktiv wird. Das ist sie dann nicht geworden, sodass ich dann privat einige Investoren zusammengefunden und zusammengerufen habe, um genau so ein Projekt zu realisieren. Wenn Sie Interesse an so etwas haben, melden Sie sich einfach mal.

Ich stelle Ihnen das gerne auch persönlich vor. Ich denke, es passt sehr, sehr gut zu dieser Drucksache und es passt zu der zweiten Nachricht, die ich gerade vor wenigen Tagen auch gelesen habe im Handelsblatt. Auch die SAP will sich jetzt an einem Campus niederlassen, am Campus der TU München.

Sie will dort irgendwie auf dem Gelände 100 Millionen vergraben für 18.000 Quadratmeter. Wir werden in Würzburg hier 14.000 Quadratmeter realisieren. Sie können sich also ausrechnen, wie groß die Investitionssumme potenziell ist.

Ich glaube, das wird ein sehr, sehr spannendes Projekt. Ich glaube, das wird ein Projekt, wo insbesondere die Unternehmen, aber ich denke auch die Lehrstühle, sehr von der räumlichen Nähe profitieren würden. Das ist für mich natürlich neben den anderen Zielen ein ganz großes Ziel, hier im Laufe des Jahres den Spatenstich zu haben.

Dann werden wir sicherlich per Generalunternehmer das Weitere bebauen. Dann habe ich im letzten Jahr schon einiges mit Startups gemacht, um einfach auch gerade im Bereich von Unternehmenssoftware, im Bereich von EHP viele neue Ideen auf den Weg zu bringen, weil ich denke, dass wir noch überhaupt nicht das Potenzial eigentlich spielen, was wir in der Branche spielen könnten. Mein großes Ziel für 2020 ist, die Startups, die wir jetzt auf den Weg gebracht haben, schon in 2019, auch wirklich alleine tragfähig zu machen, also lebensfähig zu machen, die Produkte entsprechend weiterzuentwickeln.

Da ist noch einiges auch in der Pipeline, was wir machen wollen. Ich freue mich auch über ganz viele Impulse von außen, die vielleicht auch dazu beitragen, dass hier neue Dinge entstehen können, die es ohne die Wissenschaft im Hintergrund gar nicht geben könnte. Für meine Startups, nein, anders gesagt, für meine normalen Zielsetzungen verwende ich immer so eine Formel, die kennt wahrscheinlich jeder, SMART, Specific, Measurable, Achievable, Realistic und Timely, weil nichts anderes als, dass die Ziele sehr, sehr konkretisiert sein müssen, dass sie messbar sein müssen, dass sie auch realistisch im Sinne von erreichbar und realistisch sind und dass sie eben auch innerhalb der Zeit erreicht werden können.

Ich habe jetzt ein bisschen oberflächlich darüber gesprochen, aber im Regelfall schreibe ich mir die Ziele so auf, dass ich auch am Ende des Jahres oder am Ende des Quartals oder am Ende des Monats entsprechend nachschlagen kann, ob das wirklich passt. Für meine Startups habe ich eine zweite Formel herausgegeben, weil da natürlich die Zielsetzung, das Vorwärtskommen und das Weiterentwickeln der Geschäftsidee ist. Da heißt die Formel NEXT, N-E-C-S-T und das steht für Neat Entry, Controlled, Scalability und Timing oder Timely.

Neat, also die die Businessidee muss entsprechend einen Nutzwert und zwar nicht für die Gründer haben, im Sinne von gebt mir unser Geld, sondern tatsächlich für die Kundschaft, für den Entscheider. Entry, es muss etwas sein, wo nicht sofort jeder zweite drauf springt, mit Sicherheit USB-Sticks über irgendeine E-Commerce-Plattform zu verkaufen ist mit Sicherheit kein erfolgsversprechendes Modell mehr, sondern eher etwas zu finden, wo eben andere vielleicht auch nicht so schnell ins Kopieren kommen können und gerade in unserem Bereich, im ERP oder Unternehmenssoftware-Bereich, finden sich einfach sehr, sehr viele Gedanken, Ideen, Forschungsarbeiten, Forschungsthemen, die sich mittelfristig auch entsprechend und im Sinne sicherlich auch der Steuerzahler in Startups, in Unternehmen und damit auch in Arbeitsplätze funktionieren und funktionieren lassen. Der nächste Punkt ist Control.

Habe ich wirklich die volle Kontrolle über mein Geschäftsmodell, also wenn ich irgendwas aufbaue, was nur bei Amazon läuft oder nur bei Ebay oder nur bei Facebook, dann kriege ich natürlich in dem Moment, wo ich dort gesperrt würde, ein richtiges Problem. Und das nächste ist dann Scalability, die Skalierung. Kann ich das an fünf Leute verkaufen, aber vielleicht auch an 50.000, 500.000, 5 Millionen, denn wenn ich mich selbstständig mache, dann will ich eben nicht selbstständiger sein, sondern ich möchte Unternehmer werden, ich möchte ein Unternehmen aufbauen.

Und dazu gehört natürlich, dass das Produkt oder die Dienstleistung, die ich entwickle, auch entsprechend skalierbar ist. Und das letzte Timing oder Timely ist eben die Frage, kann ich mich irgendwann selber aus dem Ganzen auch wieder herausziehen, funktioniert das Ganze auch ohne mich oder bin ich ein eigener Sklave meines Erfolges und zwar bis zu meinem Lebensende. Also das ist Next.

Auch eine ganz spannende Idee, sich mit dem Thema Zielsetzung für Startups zu beschäftigen. Ich habe sie geklaut aus dem Buch The Millionaire Fastlane von M. G. DeMarco, der selber im Internet einige Startups, einige Unternehmen gegründet hat und da sehr, sehr schön darüber schreibt, was man beachten muss und wie man sich seine Ziele setzen sollte. Ja, haben Sie auch Sie Ihre Ziele für 2020 gesetzt? Sind Sie noch dabei? Vielleicht gebe ich Ihnen ja auch Impulse, eigene Ziele zu setzen.

Für mich zahlt sich das seit vielen Jahren aus, dass ich das entsprechend mache. Auszahlen meint dabei nicht unbedingt monetär. Natürlich setze ich mir auch finanzielle Ziele, sondern auch in ganz vielen anderen Zieldimensionen.

Ich bin zum Beispiel in einigen Tagen auch wieder als Keynote-Gast auf einer ERP Sales-Veranstaltung eingeladen und ich werde dort sicherlich auch über Ziele, über neue Ziele im ERP-Bereich sprechen. Ich sehe nämlich große Veränderungen, große Umbrüche auch in der ERP-Branche und über einige dieser Dinge möchte ich natürlich auch dort vielleicht ein bisschen tiefer sprechen, als ich das manchmal hier im Podcast kann. Aber das eine oder andere, was ich dort anreißen werde, werde ich auch im Laufe des Jahres hier als eigene Folgen in den Podcast aufnehmen.

Es bleibt also, hoffe ich, zumindest auch für Sie interessant, wenn ich zwischendurch meine Solo-Folgen mache. Ich habe wieder viele tolle Interview-Gäste auf der Content-Rolle sozusagen für 2020. In der nächsten Woche werden wir direkt toll starten mit einem Interview mit dem Executive Vice President von Sage über Sages neue Cloud-Strategie, also auch Zielsetzung letztendlich.

Ich bin sehr gespannt. Vielleicht schreiben Sie mir ja auch mal, was Ihre Impulse sind, wo Ihre Ziele entweder in der IT, im ERP-Bereich, vielleicht auch im persönlichen Bereich liegen. Ich freue mich auf jeden Fall über jede Kontaktaufnahme.

Ich freue mich auch, wenn wir uns im Laufe des Jahres vielleicht persönlich kennenlernen oder uns mal wieder treffen oder uns entsprechend einfach per E-Mail austauschen. Ich wünsche Ihnen, liebe Hörer, allen ein frohes und gesundes neues Jahr, ein frohes und gesundes 2020. Wie immer, keep connected.

Herzlichst, Ihr Axel Winkelmann. Ihnen hat der ERP-Podcast gefallen und Sie konnten wertvolle Erkenntnisse gewinnen? Dann würde ich mich über eine Bewertung auf iTunes freuen, damit auch andere von diesem Podcast erfahren können. Eine Anleitung für die Bewertung finden Sie auf www.erp-podcast.de. Dort finden Sie auch weitere Hinweise, Links und Aktualisierungen zu dieser Folge.

Das war der ERP-Podcast für alle, die sich aktiv mit dem Einsatz und der Gestaltung von Unternehmenssoftware und den daraus entstehenden Veränderungen und Potenzialen in Unternehmen losgelöst von Fachzeitschriften, Büchern und wissenschaftlichen Veröffentlichungen, zum Beispiel beim Spazierengehen oder Autofahren, auseinandersetzen wollen. Mein Name ist Axel Winkelmann. Ich bin Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg.

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