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#89b - Auf dem Weg zum digitalen Unternehmen – ein Interview mit dem Senior Manager Digital Transformation Asseco Solutions AG, Stefan Grieß
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Manch einer ist schon dort, die meisten gehen den Weg noch, einige brechen auch gerade erst auf. Mit dem Senior Manager für digitale Transformation bei der Asseco Solutions AG, Stefan Grieß, rede ich auch im zweiten Teil über digitale Unternehmen, die Bitkom, Künstliche Intelligenz und die Zukunft von ERP.

Viel Vergnügen!

Webempfehlungen:

Literaturempfehlung:
Anita von Hertel – Professionelle Konfliktlösung: Führen mit Mediationskompetenz.
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Wenn Ihnen unsere Folgen gefallen, dann freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung auf Ihrer Wunschplattform, damit auch andere auf diesen Podcast aufmerksam werden und wir das Angebot weiter verbessern können. Zeitaufwand: 1-2 Minuten.

In diesem Sinne: keep connected.

Herzlichst
Ihr
Axel Winkelmann

Transcript:

ERP-Podcast, Folge 88. Auf dem Weg zum digitalen Unternehmen. Ein Interview mit dem Senior Manager Digital Transformation der Asseco Solutions AG Stefan Gries.

Zweiter Teil. Manch einer ist schon dort. Die meisten gehen den Weg noch, einige brechen auch gerade erst auf.

Mit dem Senior Manager für Digitale Transformation bei der Asseco Solutions AG Stefan Gries rede ich auch im zweiten Teil über digitale Unternehmen, die Bitkom, künstliche Intelligenz und die Zukunft von ERP. Viel Vergnügen. Herzlich willkommen zum ERP-Podcast, dem Podcast für alle, die sich aktiv mit dem Einsatz und der Gestaltung von Unternehmenssoftware und den daraus entstehenden Veränderungen und Potenzialen in Unternehmen auseinandersetzen wollen.

Mit diesem Podcast möchte ich Sie mit eigenen Gedanken und Interviews bei der Gestaltung moderner IT-Konzepte nebenbei, also zum Beispiel beim Spazierengehen oder Autofahren begleiten. Damit möchte ich Ihnen in dieser von technologischen Veränderungen geprägten Zeit Informationen anbieten, die sich in Zeitschriften, Fachbüchern und wissenschaftlichen Artikeln in dieser Form nicht darlegen lassen und für die sich im hektischen Alltag ohnehin nicht die Zeit findet. Mein Name ist Axel Winkelmann.

Ich bin Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg. Ja, liebe Zuhörer, ich begrüße Sie wieder ganz, ganz herzlich zurück zum ERP-Podcast. Heute der zweite Teil auf dem Weg zur digitalen Transformation oder zum digitalen Unternehmen.

Das ist ja auch etwas, was man ein bisschen iterativ macht. Ich bin ein bisschen iterativ dabei, wieder zu sprechen mit Stephan Gries. Er ist Senior Manager für digitale Transformation bei der Firma Asseco Solutions.

Er wird sich sicherlich gleich selber nochmal vorstellen. Dieses ist eine Folge, die für wen ist denn interessant? Sicherlich für alle, die sich im Mittelstand mit digitaler Veränderung beschäftigen, für alle, die sich mit neuen Technologien beschäftigen. Ich möchte heute auch noch ein bisschen über künstliche Intelligenz, über Blockchain, über E-Standards letztendlich reden, denn Herr Gries ist in verschiedenen Standardisierungsgremien auch drin.

Ich freue mich, dass er sich die Zeit genommen hat. Ganz, ganz herzlich willkommen zurück hier im ERP-Podcast. Herzlich willkommen, Stephan Gries.

Ja, auch guten Morgen und herzlich willkommen, Herr Professor Winkelmann. Schön, dass Sie mich wieder eingeladen haben. Ich freue mich richtig auf unser Interview.

Ja, dann lassen wir uns doch direkt nochmal loslegen. Sie haben sich zwar letzte Woche schon vorgestellt, aber für die, die letzte Woche nicht dabei waren. Wer ist der Mensch Stephan Gries? Ja, Stephan Gries ist ein 53 Jahre junger Mann, der verheiratet ist.

In unserer Familie gibt es zwei Kinder, zwei wunderbare Kinder, Sabrina und Christopher, die aber bereits erwachsen sind und ich bin sehr froh, dass ich die beiden habe. Ansonsten bin ich ein sehr lebenslustiger Mensch, sehr fokussiert auf die Dinge, die ich da tue, sei es beruflich als auch privat. Gut, man sagt mir manchmal nach, dass ich ein bisschen ungeduldig bin, was vielleicht privat manchmal eher schlecht sein kann, beruflich wiederum sehr förderlich.

Ansonsten bin ich sehr fokussiert auf technische Themen und natürlich die menschliche Komponente, soziale Kompetenz in Richtung Kunden und in Richtung meinem Umfeld ist bei mir ganz, ganz groß geschrieben. Ich glaube, Sie sprechen da was an, so indirekt, was vielen gar nicht so bewusst ist. IT oder gerade ERP gilt eben noch sehr stark als Software, als technisches Ding, was man im Unternehmen einführen muss, was man haben muss.

Aber gerade dieser soziale Aspekt, der ist in solchen Projekten, glaube ich, unendlich wichtig, oder? Absolut. Wenn Sie sich ein ERP-System vorstellen und Sie wissen ja, es gibt ja ungefähr 100 ERP-Systeme, davon für den Maschinenbau oder wie auch immer vielleicht nur noch 10 oder 15. Und das ist so, wie wenn ein Kunde sagt, ich möchte gern ein Auto haben, ein Kombi und ich möchte von Karlsruhe nach Würzburg fahren.

Und dann kann er einen Opel, einen VW, einen Mercedes, einen BMW nehmen. Das ist alles das Gleiche. Aber diese Haptik, dieses Gefühl, wenn er mal drin sitzt, die ist jeweils anders.

Damit will ich jetzt nicht ERP-Systeme mit Autos vergleichen. Aber wenn ich mir als Kunde etwas aussuche, dann habe ich die Möglichkeit, über sogenannte Berater zu gehen. Und die Berater machen ja schon mal eine Vorauswahl.

Und da, wo wir uns befinden, da würden alle diese ERP-Systeme, meistens sind es ja am Schluss noch vier, fünf, die zur Auswahl kommen, die würden alle die Anforderungen des Kunden abdecken. Aber jetzt auf Ihre Frage zurückzukommen, was macht denn eigentlich diesen Wimpernschlag aus, damit man gewinnt oder verliert? Und aus meiner Sicht ist es die emotionale Intelligenz, die man da mit hinten dran hat. Das heißt, diese Feature and Function, das ist das eine.

Das ist ganz wichtig. Und wenn man sich so einen Mercedes-Benz-Stern vorstellt, dann ist einmal die Technologie mit allem, was da drumherum zu tun hat. Das Zweite ist der Faktor Mensch.

Der Mensch ist das, wo ich sage, wenn unser Projektleiter und der Projektleiter des Kunden, wenn die zwei harmonieren miteinander, und natürlich die komplette Mannschaft über Key-User, Berater und was man zu tun hat, dann werden auch die Projekte erfolgreich. Wenn das nicht ist, dann können Sie die beste ERP-Software nehmen und gegen die Wand fahren, weil Sie werden sie nicht eingeführt kriegen. Also dann unterstreiche ich das jetzt mal und das spricht, glaube ich, sehr für Sie.

Erseko AB Plus, in meiner Wahrnehmung, ist sehr, sehr aktiv auf dem Markt. Sie haben ja auch pro Jahr extrem viele neue Projekte, Neuprojekte, die Sie, ich denke, erfolgreich treiben. Und das spricht, glaube ich, auch für Ihre Mannschaft und das spricht sicherlich auch für Stefan Gries an der Stelle.

Ja, ich hoffe doch, dass es so ist. Aber es ist genau das, was Sie jetzt sagen, nämlich indem wir mit dem Kunden erstmal zuhören, und ich selbst beschäftige mich zum Beispiel privat auch mit dem Thema Konfliktmanagement, Mediation, bin gerade in der Ausbildung zum Wirtschaftsmediator, und dort ist es einfach immer dieses Konfliktdenken. Und wenn wir heute in eine Präsentation gehen und dem Kunden erstmal zeigen, was wir alles haben, machen die dicht, schalten die ab, sie verlieren sehr schnell die einzelnen Mitarbeiter.

Im Gegensatz dazu, wenn man Ideen nach vorne bringt, erstmal ein Vorgespräch führt, schau mal, was ist dir denn wichtig, lieber Kunde, diese Themen aufnimmt, dann haben wir schon mal die halbe Miete. Und wenn wir dann bezogen auf dieses Vorgespräch eine Präsentation aufbauen, wo der Kunde eigentlich nur das sieht, was er auch ihm interessiert, und vielleicht die einen oder anderen Punkte, wo wir denken, dass er die vernünftig verwenden kann, dann habe ich eigentlich das Gefühl, dass wir gemeinsam gewinnen können. Und das Allerwichtigste ist, wenn man lacht in so einer Präsentation, wenn es ein homogenes Umfeld ist, wenn man sich wohlfühlt, dann schafft man es auch, ein ERP-System gemeinsam den Kunden zu platzieren und zu integrieren.

Mögen Sie noch mal kurz sagen, über welches ERP-System, beziehungsweise auch über welches Unternehmen wir in Ihrem Hintergrund sozusagen reden? ASSECO ist ein Konzern mit 24.000 Mitarbeiter, 2 Millionen Jahresumsatz, also Euro, und mit Sitz in Warschau. Wir haben drei Software-Sparten, Software für Banken, Software für Versicherungen und die ERP-Lösung. Wenn wir heute über AP Plus reden, dann ist der Eigentümer von dem AP Plus die ASSECO Solutions.

Dort arbeiten 800 Mitarbeiter und sind auf fünf oder sieben Standorte verteilt. Ursprünglich aus der Uni Karlsruhe entstanden, als Beratungsgesellschaft für den Sondermaschinen-Anlagenbau. Da es zu der Zeit noch kein ERP-System gab, welches sich mit Sondermaschinen-Anlagenbau beschäftigt hat, die meisten waren in Richtung Serienfertigung, haben wir damals ein Produkt namens P2 programmiert.

Das ist ein Client-Surfer-Produkt. Das heißt, die Daten am Surfer, der Client, die Applikation auf dem Arbeitsplatz. Und im Bereich AP Plus ist es so, dass es eine reine Web-basierende Lösung ist, die sehr wohl im Intranet oder Internet bedient werden kann.

Und die damaligen Vorstände waren immer sehr technologiegetrieben. Und man hat einfach die Technologie des Internets im Intranet nachgebildet. Die Vorteile dazu sind einfach die, dass man hingeht und sagt, einerseits ich brauche nur noch einen Browser, weil die ganze Installation ist am Surfer, so wie wir das kennen, wenn wir heute im Ebay oder im Sparkassenbanking unterwegs sind.

Dort muss man nichts mehr installieren, man macht den Browser auf und startet es. Ein weiterer Vorteil von dem Ganzen ist, dass wir alle Felder zum Suchfeld gemacht haben. Das heißt, ich brauche keinen Match-Code mehr, wie wir den von früheren ursprünglichen Lösungen kennen, sondern ich kann in allen Feldern suchen.

Was wir beim letzten Mal gar nicht besprochen haben, also von der Branchenrichtung sehr stark produktionsorientiert, Anlagenbau, Maschinenbau und verwandte Branchen? Fahrzeugbau, Automotiv, Servicemanagement, alles was mit Projektierung zu tun hat, Dienstleistung und auch Handel. Das sind unsere Kernbranchen. Wie sieht das typische Anwendungsunternehmen größenmäßig aus? Die meisten Unternehmen sind irgendwo zwischen 50 und 3000 Mitarbeiter, also klassischer Mittelstand.

Die unser System einsetzen. Konzerne, da gibt es bereits, der Platz ist schon gut belegt. Das wollen wir auch nicht, das ist auch nicht unsere Stärke.

Wir wollen auf Augenhöhe mit dem Mittelstand reden, sodass der auch sich abgeholt fühlt und weiß, hier ist eine Partnerschaft fast schon wie Freundschaft, wenn man so ein ERP-System einrichtet. Wie viele Anwendungsunternehmen setzen ihr System ein? Wir sind heute bei etwas mehr als 1750 Kunden, die wir haben. Die meisten zwischen 50 und 500 Usern, irgendwo da zwischendrin befinden die sich.

Jetzt habe ich noch eine Frage, was Sie vorhin sagten, Asseco Deutschland, wahrscheinlich gemeint, 800 Mitarbeiter. Sie befinden sich ja in einem großen Konzern, Sie sind ja irgendwann mal aufgekauft worden von Asseco aus Polen. Vielleicht können Sie kurz ein bisschen was sagen, was ist die Bedeutung dieses Konzerns, was treibt den Konzern? Der Konzern selbst, die Asseco AG, hat ihren Sitz in Warschau und Polen, aber auch rein ein Softwareunternehmen mit drei Kernbranchen.

Software für Banken, Software für Versicherungen und diese ERP-Lösung. Über ERP haben wir gerade gesprochen. So wie heute in Deutschland mit den Banken die SAP und Versicherungen sehr bekannt ist, ist eigentlich in anderen Ländern Asseco sehr bekannt für Bankensoftware.

Man kennt diese Marke eigentlich in dem Markt dort sehr gut. Jetzt haben wir letzte Woche ganz, ganz viel über Veränderung im Unternehmen gesprochen, Digitalisierung im Unternehmen gesprochen. Wir waren so ein bisschen stehen geblieben auch bei der Smart Electronic Factory, Zusammenschluss mit mehreren Unternehmen, um gemeinschaftlich darüber nachzudenken, wie man dem Mittelstand auch helfen kann, wie man den neuen Technologien beibringen kann.

Sie sind ja selber auch sehr, sehr engagiert in der Bitkom. Vielleicht für alle, die nicht wissen, was die Bitkom ist, was ist die Bitkom und was machen Sie persönlich dort? Die Bitkom ist aus Berlin, organisiert sich um moderne Themen, wie zum Beispiel die Industrie 4.0, so aufzuarbeiten und berät natürlich Firmen wie große Firmen oder die Bundesregierung oder bestimmte andere. Dort bin ich in einem speziellen Bereich, der heißt Industrie 4.0. Da geht es einfach darum, wie kann man den Mittelstand aus meiner Sicht heraus so einen Mehrwert bieten, dass er gewisse Sachen nachlesen kann.

Ich bin auch in einer Gruppe, die nennt sich Kommunikation. Da geht es einfach darum, welche Kommunikationsprotokolle gibt es in diesem RAMI-Modell, in diesen OSI-Schichten, wie sind die miteinander verknüpft, was ist OPC UA, RASC, MQTT, was hängt da alles hintendran, wann baue ich eine TCP-IP-Verbindung, gehe ich mit einem Draht an die Maschine, habe ich da RS-232 oder gehe ich bereits über Ethernet ran. All diese Themen hängen da mit dran.

Und das in einem sauberen Protokoll oder in einem sauberen Kommunikationspapier hinterlegt. Ja, Sie haben auch selber mitgeschrieben an diesen Papieren. Ich weiß von einem Kurzpapier, was wir sicherlich auch verlinken können, hier in den Show Notes zu dieser Folge, wo Sie einfach so ein bisschen aufgedrüsselt haben, was gibt es überhaupt und wie kann ich das sinnvoll einsetzen.

Ich glaube, das wird immer wichtiger, oder? Ja, absolut. Das Papier ist die Zusammenarbeit in der operativen Kommunikation zwischen den einzelnen Bereichen, ganz klar. Das dürfen Sie gerne verlinken, ich stelle es Ihnen gerne zur Verfügung.

Ich stelle jetzt mal eine Zwischenfrage und Sie dürfen das ganz ehrlich sagen, weil ich habe meine Meinung, ich bin ja so ein bisschen Elfenbeinturm, das darf ich als Prof und das muss ich als Prof in der Abstraktion natürlich auch immer sein. Wie Sie wissen, ERP ist für mich das eine, das ist die notwendige Welt, die wir zur Unterstützung der Betriebswirtschaftslehre eben auch benötigen. Aber darüber hinaus spreche ich ja immer gerne vom Unternehmensdatenfundament, weil ich eben sage, es ist ja noch viel, viel, viel mehr an Daten, die wir mittlerweile oder auch zukünftig benötigen, um das Unternehmen eigentlich auch in der BWL-Welt zu automatisieren, auch neue Geschäftsmodelle anzubieten.

Würden Sie sagen, das wird zukünftig alles Teil des ERPs, des Datenfundaments, was der ERP-Hersteller auch anbietet, oder sind Sie eher ein Verfechter, der sagt, naja, wir müssen halt 17 verschiedene Datenbanken haben notwendigerweise und dann kommt eben so etwas wie die Gedanken, die natürlich auch im Bitkom getrieben werden, wie kriegen wir diese Datenbanken und diese Austausche untereinander hin? Ja, also die klassische ERP-Lösung basiert ja heute auf einer SQL-Datenbank. Wir zum Beispiel nehmen den Microsoft SQL Server, gibt auch noch andere, Oracle oder wie auch immer, aber wir haben uns auf den Microsoft SQL Server fokussiert. Ich denke mal, die ERP-Lösungen werden zwei Richtungen haben.

Das eine ist der klassische Kern, der mit Sicherheit bleiben wird. Ich werde immer eine Buchung irgendwo von der FIBO haben. Ich werde immer einen klassischen Einkauf und einen Vertriebsprozess haben.

Aber spannend ist jetzt das, was Sie gerade angesprochen haben. Wie können wir den Kunden noch einen Mehrwert bieten, dass er noch flexibler auf seine Kunden und somit einfach einen Mitbewerbsvorteil hat? Da bietet sich zum anderen auch das Thema KI an, AI, KI, also Künstliche Intelligenz, Artificial Intelligence, um es auf Englisch zu sagen. Was machen wir da oder wie können wir den Kunden da einen Mehrwert bieten? Einerseits kann er einen Adressstamm, im API Plus können wir einen Adressstamm haben, können den über unsere KI auswerten lassen und dann kann es ein paar Stunden dauern.

Es kann auch mal bis zu 24 Stunden dauern und dann rennt eine Maschine los, durchsucht den Markt und holt Informationen zu dieser Adresse. Welches Gebäude hat er neu gebaut? Mit welchen anderen Firmen arbeitet er zusammen? Was sind Interessen der Firma? Und das soll unseren Kunden erleichtern, wenn die mit ihren neuen Interessenten sprechen, dann wissen die schon mal ganz viel von dem. Vielleicht ist es ja ein toller Hersteller von einer mechanischen Lösung und wenn man dann schon darauf eingehen kann und hat eine Gesprächsgrundlage, dann ist das schon mal toll.

Ein zweites Beispiel, was da vielleicht noch dran ist, ist wir könnten den Lagerbestand einer Firma durchlaufen lassen über die KI. Somit würde die KI sagen, dieser und dieser Artikel, den hat man zwar auf Lager, aber eigentlich wird er gar nicht auf Lager benötigt, sondern es würde durchaus ausreichen, wenn der bestellt wird, wenn er benötigt wird und wenn der Bedarf da ist, wird er bestellt, dann ist er in drei, vier Tagen da. Dadurch senke ich meinen Lagerbestand und kriege eine höhere Liquidität.

Das muss man einfach so sehen. Und andere Dinge, die ich vielleicht immer zukaufe, die müsste ich auf Lager legen. Und so kann man aber auch durch die Sonica I in Mehrwert von 25 bis 30 Prozent für den Kunden eine Kostenreduktion noch mal herbeiführen. Der Matt Veloso, der technische Advisor bei Microsoft, der hat es gerade so schön auf Twitter geschrieben, die Unterscheidung zwischen Machine Learning und künstliche Intelligenz, kennen sie die? Wenn Sie mich jetzt so direkt fragen, nein, aber erklären Sie es mir gerne. Ja, ja, wenn es in Python geschrieben ist, dann ist es wahrscheinlich Machine Learning und wenn es in PowerPoint geschrieben ist, dann ist es wahrscheinlich künstliche Intelligenz.

Ah, okay. Nein, also im Ernst, Asseco schreibt nicht in PowerPoint, sondern Asseco lebt das Thema. Asseco hat ja auch einen KI-Spezialisten zumindest mehrheitlich eingekauft Ende 2018, um genau an dieser Themenwelt weiterzugehen, oder? Ja, Facebit, Sie haben vollkommen recht.

Wir haben uns mehrheitlich beteiligt an der Firma, um genau, es macht keinen Sinn, eigene Mitarbeiter daraus zu bilden, sondern man nimmt ein Startup, das doch sehr erfolgreich ist, das auch bereits im Markt schon die ein oder anderen blutigen Lasen sich geholt hat, dadurch aber trotzdem nicht umreißen lassen hat und so ein Startup bindet man mit ein und wir konnten dadurch auch wiederum für unseren Kunden einen Riesenmehrwert erzeugen. Wenn Sie sich das ERP-System heute anschauen, wenn Sie mal einfach versuchen, so fünf Jahre in die Zukunft zu schauen, das Thema künstliche Intelligenz wird ja wahrscheinlich ein immer stärkeres Thema auch in dem Umfeld werden. Wie glauben Sie, wird das auch die Benutzung so eines Systems verändern? Also ich kann mir gut vorstellen, dass wenn heute eine Bestellung oder irgendwas reinkommt oder in fünf Jahren dann, dass eine KI diese aufnimmt, bietet, stellt ein Angebot zusammen, würde die richtigen Artikel gleich nach vorne setzen, würde auch Alternativen dazu empfehlen, sodass der klassische Mitarbeiter nicht mehr diese stupide Tipparbeit übernehmen muss, um hier eine Automation heranzukriegen, was ja heute schon sehr, sehr gut geht, dass wenn Sie heute bei einem Rechtsanwalt oder was auch immer Briefe, wenn der reinkriegt, dass die vorklassifiziert werden und diese dann wieder zur Verfügung gestellt werden, wo dann der Rechtsanwalt, der Notar immer nur noch wenige Dinge ändern muss und kann diese E-Mails dann wieder rausschicken.

Also so werden wir wahrscheinlich in den nächsten fünf Jahren mit der ERP-Lösung nach vorne gehen. Das heißt, die nächsten fünf Jahre im ERP-Umfeld werden mit Blick auf das, was wir jetzt in 30 Jahren geschafft haben, nochmal ganz, ganz heftig den Markt durchschütteln und den Markt auch verändern, oder? Absolut. Und wie ich ja das letzte Mal schon gesagt habe, dass nicht die Intelligentesten und die Stärksten überleben werden, sondern die, die am flexibelsten auf den Markt gehen und auf den Markt zugehen können.

Glaube ich auch, wir müssen unseren Kunden die Möglichkeit über Prozessoptimierung geben, dass man sehr schnell und sehr einfach mit nur wenigen Klicks Prozesse umstellen können, sodass er flexibel auf seine Kunden wieder reagieren kann. Wir haben das letzte Mal über vorbeugende Wartung gesprochen, über Apps. Wir haben das letzte Mal darüber gesprochen, dass wir sehr, sehr flexibel, dass unsere Kunden sehr flexibel auf die Wünsche ihrer Kunden wieder eingehen können.

Ein Angebot muss sehr schnell rauskommen. Der Mitarbeiter sollte sein Handy dabei haben und unterwegs, wenn der Kunde sagt, ich hätte jetzt gerne ein Angebot oder über ein Tablet PC oder was auch immer, sehr schnell auch wieder da reagieren können. Das ist einfach so ein Mehrwert.

Da müssen wir uns noch hinentwickeln. Da sind wir heute alle ERP-Anbieter, aber noch zu starr, zu unflexibel. Ja, das würde ich so unterschreiben.

Aber ich glaube, wir sehen heute schon sehr, sehr große Unterschiede in dem, was in den einzelnen Systemen oder mit den einzelnen Systemen möglich ist. Ich komme, wie gesagt, ja immer von diesem Unternehmensdatenfundament. Wenn ich anfange, verschiedenste Datenquellen in das System reinzuspielen, die Daten für ganz unterschiedliche Zwecke zu nutzen, dann ist das sicherlich mit fast jedem System irgendwie möglich.

Aber bei dem einen dauert das fünf Tage, bis man irgendwas realisiert hat, und bei dem anderen kriegt man das in drei Minuten realisiert. Intern versus nur noch mit externem Programmieraufwand und so weiter und so fort. Vielleicht kann ich hier auch zwei, drei Worte dazu sagen.

Natürlich, unsere Stärke ist, dass wir ausschließlich auf Standard setzen von der Entwicklungswerkzeugen her. Da sprechen wir von Visual Studio.net, also C-Sharp.net, und das ist eine Weiterführung von C++. Jetzt mal ganz grob angesprochen.

Und das Zweite ist J2E, also Java Applets, wo immer mehr kommen werden. Und das ist unsere Programmiersprache. Datenbank haben wir heute auch über Standards, Microsoft SQL Server gesprochen.

Da finde ich halt auch von den Universitäten sehr leicht Mitarbeiter, die ziemlich gewifft sind und hier auch auf diese Standards aufsetzen. Jetzt auf Ihre Frage zurückzukommen, wie kriege ich den Daten rein? Wir haben sogenannte Web Services, die irgendwann Richtung Microservices, von Microservices abgelöst werden. Das heißt, ich kann mir über XML oder über JSON Daten, die in einem Excel, in einer anderen Datenbank auch wie auch immer vorliegen, in das System reinziehen.

Und dann über eine Plausibilitätsprüfung in die Datenbank abgeschrieben werden, also über diese Web Services, wie wir gerade schon gesprochen haben. Und somit kann ich mehrere hunderttausende von Daten in den wenigen Minuten, Stunden in das System einlesen, ohne dass es mich groß behindert beim Arbeiten. Das ist ja auch ein wesentlicher Punkt.

Und aber auch auslesen. Aber auch auslesen, sehr verständlich. Das heißt, wir sehen oder wir nehmen das ERP-System natürlich heute noch wahr als ein System, was wir anfassen können im Sinne von, es gibt Masken mit entsprechender Funktionalität oberhalb der Datenebene.

Aber im Prinzip kann ich dieses Unternehmensdatenfundament, was Sie rund um das ERP ja aufbauen, auch dazu nutzen, um die Daten in einem ganz anderen Kontext zu verwenden, oder? Also mir eigene Masken zu bauen, mir eigene, um ein Geschäftsmodell herum, eigene Funktionalität aufzubauen, zu nutzen und die Daten dann in dieses Unternehmensdatenfundament zurückzuschreiben. So ist ja unsere Lösung, ist ja eine klassische HTML-Lösung und dieses Denken, wie wir es früher gemacht haben, in einzelnen Modulen, das Einkaufsmodul, das Vertriebsmodul, wie auch immer, diese Barrieren sind schon gebrochen. Das heißt, es sind im Hintergrund Tabellen mit einer gewissen Logik und ich kann mir über meine Web-Oberfläche, könnte ich mir auch eine Seite bauen, wo ich sage, ich möchte auf einer Seite auf gewisse Einkaufsdaten, auf gewisse Vertriebsdaten und auf gewisse Produktionsdaten zur gleichen Zeit schauen, weil es gibt nicht mehr diese Kapselmodule für den jeweiligen Bereich im Unternehmen.

Das ist auch wieder ein Mehrwert. Ich glaube, wir werden immer mehr in die Ecke kommen, je mehr sich die Geschäftsmodelle auch verändern, je mehr Geschäftsmodelle auch verschmelzen, dass wir einfach die Notwendigkeit haben, nicht mehr so sehr ein monolithisches System im Sinne von Nichtveränderbarkeit der Benutzerführung, der Bedienung zu haben, sondern dass wir einfach die Möglichkeit brauchen, in diesen Baukasten reinzugreifen, dieses Unternehmensdatenfundament, dieses ERP-Datenfundament auch in ganz unterschiedlichen Kontexten zu nutzen. Ganz genau so ist es.

Und über so smarte Lösungen, wie jetzt auch zum Beispiel in der BI, Business Intelligence, kann ich mir dann über Portale wieder meine Informationen rauslesen. Es geht so weit heute, dass ich jetzt hingehen kann, in einer Art Powerpoint für meinen Vorstand gewisse Informationen zur Verfügung zu stellen. Er macht dieses Powerpoint auf, es laden sich seine Geschäftsberichte, seine Umsatzzahlen, seine Renner, Penner, Lösungen von den Artikeln, die besten Kunden, Titel, was auch immer er haben möchte, in diese Powerpoint rein.

Beim Öffnen frägt die Powerpoint, möchten Sie die Originaldaten oder möchten Sie Originaldaten? Dann werden die nachgeladen. Ansonsten nimmt er das, was damals gespeichert worden ist. Und das kann er dann wieder auf seiner Auftrittsratssitzung sehr, sehr schnell darstellen.

Das war früher immer ein Eck von mehreren Tagen, bis ein Controlling-Mitarbeiter diese Informationen zusammengestellt hat. Geht heute der Ausblick. Das zeigt eigentlich sehr schön, wo die Digitalisierung in den Unternehmen auch hingeht.

Ja, oder auch so ein ganz einfaches Thema. Wir setzen in einem PDF Link-Technologien gleich mit ein, um in das ERP-System zu kommen. Wo brauche ich das? Sie haben einen Vorstand oder einen Geschäftsführer, sprechen wir mal von dem Mittelstand, klassischer Geschäftsführer, der sagt, ich will mir doch kein ERP beibringen und will das auch nicht lernen.

Somit mache ich Ihnen ein Icon auf seinem Desktop. Er öffnet dieses Icon. Dann kommt diese Liste, die frisch beim Öffnen, also ein PDF, gewisse Maschinendaten oder Umsatzzahlen nachlädt.

Das geht auch im Sekundenbereich. Und dann sieht er diese Verlinkung und kann dementsprechend auf seine Aufträge gehen und kann die danach öffnen. Das ERP führt ihn per Trill-Town genau an die richtige Stelle.

Und er muss nicht überlegen, wie komme ich denn in die Auftragsbearbeitung, sondern er steht auf einmal mittendrin. Man sollte dann zwar die Rechte etwas einschränken, weil da kann dann, das macht nicht immer Sinn, dass alle, alle Leute alle Rechte haben. Und auch häufig ist so, Geschäftsführer sollen alles sehen dürfen, aber wenig verändern und umgedreht.

Sachbearbeiter müssen natürlich alles verändern können, aber vielleicht nicht die Lohndaten von der Geschäftsleitung sehen. Ich glaube, das wird sehr, sehr spannend, was wir den Unternehmen auch zukünftig auch mit KI anbieten werden können. Ich würde gerne abschließend nochmal den Scheinwerfer weg vom ERP hin zu Ihnen richten, in unserer Berichtslichtrunde, um einfach noch ein bisschen was über Sie zu erfahren.

Warum sind Sie beruflich das geworden, was Sie heute sind? Weil es mir richtig Spaß macht, Technologie mit Menschen zu verbinden und ich auch sofort eine Lösung oder ein Ergebnis sehe, wenn ich heute eine Präsentation mache bei einem Interessenten und Sie sehen die Augen leuchten, dann wissen Sie, die Menschen haben Sie abgeholt. Sie sehen aber auch gleich, oh, heute habe ich komplett versagt und dann heißt es halt einmal gestolpert, wieder aufstehen und von vorne heran. Und zusätzlich bin ich ein absoluter Freak, was in neuen Technologien geht, was man auch als Early Adapter bezeichnet.

Gibt es einen beruflichen Erfolg, den Sie selber als Ihren größten bezeichnen könnten? Ja, es gibt ein wirklich spannendes Thema. Wir haben einen Kunden in Südbaden gewinnen können. Das war jetzt nicht mein größter finanzieller Erfolg, aber das Spannende war dran.

Wir haben mit 53 Mitarbeitern, nämlich 40 des Kunden und 13 von uns, in drei Tagen parallel mit vier Räumen, komplett über alle Bereiche, Fibonacci-Produktion, Vertrieb, Einkauf, eine Power-Präsentation hingelegt, Power-Workshop, nicht Präsentation, mit allem Drum und Dran und danach war ich wirklich fertig. Ich wusste gar nicht mehr, wie ich heiße am Schluss, aber wir konnten den auch gewinnen. Das ist heute ein Referenzkunde von uns.

Aber solche Themen sind auch extrem wichtig. Und das ist eigentlich der Erfolg, den es für mich als mein größter Erfolg mit war, weil es so spannend war, obwohl keiner geglaubt hat, dass wir jemals den Kunden gewinnen. Ist das vielleicht auch eine der Eigenschaften, die man da in Ihrem Beruf ganz besonders braucht, dass man ja auch mal über höhere Latten drüber springt, dass man sich durchbeißt, dass man natürlich auch einen gewissen Charme und eine gewisse Spritzigkeit mitbringen muss? Absolut.

Sie können hier nur überleben, wenn Sie sich über Ihre eigenen Gedanken nach vorne bewegen. Das heißt, Dinge mal angehen, optimistischer angehen, als wir wirklich sind. Und nur dann schaffen Sie es.

Und das ist, glaube ich, einer meiner größten Schergen, dass Sie über meine soziale Kompetenz auch manchmal vielleicht auch etwas zu hoch greifen, aber trotzdem in den meisten Fällen schaffe ich das. Und wenn nicht, dann gibt es einen Stolperstein für mich. Stehe auf und beim nächsten Mal klappt es dann nicht.

Dieses Nach-Vorne-Bringen ist jetzt quasi schon das nächste Stichwort. Lernen heißt ja lebenslanges Lernen mittlerweile. Die Weiterbildung.

Ich weiß, dass Sie auch ganz motiviert sind. Sie machen gerade eine Ausbildung zum Mediator. Gibt es bestimmte Bücher, bestimmte Erfahrungen, die Sie an unsere Zuhörer beruflich oder privat weitergeben können? Ja, also vielleicht mal, wenn man in Richtung Technik denkt, hat man natürlich viele Bücher.

Da kann man von jedem was rauslesen. Das mache ich auch so. Es gibt bestimmte Vorträge.

Es gibt auch bei Ihnen Podcasts, die ich mir immer wieder anhöre, wo ich lerne. Aber gerade in dieser sozialen Kompetenz gibt es ein Buch, das heißt Professionelle Konfliktlösungen führen mit Mediationskompetenz und das ist von der Anita von Hertel. Und das hat mir persönlich viel gebracht, weil man ganz anders auf Menschen zugeht, die ganz anders einschätzen kann, um einfach zu gewinnen.

Das ist so mein Part, wo ich sage, um noch erfolgreicher zu werden, gehe ich einfach in eine andere Richtung, um nicht nur Feature und Functions zu verbessern. Gibt es bestimmte Internetdienste, die Sie tagtäglich nutzen, die für Sie einen persönlich hohen Mehrwert haben? Ja, natürlich nutzt man sein Google, um irgendwas nachzuschauen. Aber auch, wie gesagt, von Ihnen die Podcasts finde ich sehr, sehr angenehm.

Es ist sonst eigentlich ein Fest, wo ich sage, immer wenn ich da reingehe, natürlich Wikipedia und wenn man was nachschauen will. Aber sonst habe ich nichts Direktes. Jetzt sind Sie ja schon, wie sagt man das, ein Dinosaurier in Ihrem Berufsumfeld, wobei das eigentlich ein schlechter Vergleich ist, weil die Dinosaurier ausgestorben sind.

Ich will das nicht für den ERP-Vertrieb prognostizieren. Aber wie wird sich in den nächsten zehn Jahren Ihr Berufsumfeld verändern? Ich denke, durch die digitale Transformation werden mit Sicherheit auch Jobs wegfallen, die eine Maschine übernehmen können. Also immer wieder stupide Themen oder immer wieder gleichbleibende Aktionen.

Ich denke, dass alles, was in Richtung sozialer Kompetenz, dass dieses nicht verändert werden oder so schnell übernommen werden kann. Und da sehe ich auch den Riesenmehrwert. Und wie kann man auf diese neue Felder eingehen? Es werden auch neue Jobs dadurch gestaltet und gewonnen.

Allerdings muss ich offen sein für sowas. Ich persönlich oder jeder, der offen ist, wird auch meiner Meinung nach die Möglichkeit haben, wieder einen Job und einen guten Job zu finden. Jeder, der sich nicht verändern will, man sagt auch immer, wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen.

Das ist ein schöner Vergleich an der Stelle, weil genau da müssen wir einfach flexibler sein. Abschließend, vor welchen Herausforderungen steht dann die Unternehmenssoftware, natürlich insbesondere ERP, zukünftig ganz besonders? Ich denke, diese neuen Technologien, KI, wo wir heute drüber gesprochen haben, die Anbindung, die Kommunikation zwischen den Einzelnen, dass Kunden sich mit Kunden unterhalten können, dass ein anderes Zahlungsmittel noch leichter wird, also dass das alles vernetzter wird. Das, glaube ich, ist ein großer Mehrwert und da müssen wir uns verändern.

Das ist, glaube ich, die größte Herausforderung, die wir haben. Herr Grieß, ich danke Ihnen ganz, ganz herzlich für einen spannenden Einblick in Ihren Alltag, in den nicht alltäglichen Alltag auf dem Weg zum digitalen Unternehmen. Und die letzten Worte sind wie immer die meines Studiogastes.

Ich bin an dieser Stelle raus. Herzlichen Dank. Ja, auch von mir ein herzliches Dank an Sie, Herr Professor Winkelmann.

Und es hat mir richtig Spaß gemacht. Ihnen hat der ERP-Podcast gefallen und Sie konnten wertvolle Erkenntnisse gewinnen? Dann würde ich mich über eine Bewertung auf iTunes freuen, damit auch andere von diesem Podcast erfahren können. Eine Anleitung für die Bewertung finden Sie auf www.erp-podcast.de. Dort finden Sie auch weitere Hinweise, Links und Aktualisierungen zu dieser Folge.

Das war der ERP-Podcast für alle, die sich aktiv mit dem Einsatz und der Gestaltung von Unternehmenssoftware und den daraus entstehenden Veränderungen und Potenzialen im Unternehmen losgelöst von Fachzeitschriften, Büchern und wissenschaftlichen Veröffentlichungen, zum Beispiel beim Spazierengehen oder Autofahren, auseinandersetzen wollen. Mein Name ist Axel Winkelmann. Ich bin Professor für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg.

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